Recherchezentrale

Bitte benutzen Sie für eine professionelle Artikelrecherche unsere Recherchezentrale unter www.hpsmedia.info/care. Dort können Sie mit umfangreichen Suchparametern Texte im Volltext durchsuchen.

März/April 2018RSS

hpsmedia GmbH

Editorial

0 reviews

Dr. Andreas Lauterbach

Nachrichten

0 reviews

hpsmedia

Rezensionen

0 reviews

hpsmedia

Pressespiegel

0 reviews

hpsmedia

Prof. Dr. Hermann-T. Steffen, Prof. Dr. Doris Tacke, Claudia Brinkmann, Katja Doer, Stephan Nadolny

Obgleich die Zahl älterer Menschen mit komplexen Behinderungen über die letzten Jahre steigt und diese Patientengruppe immer mehr auf akutstationäre Behandlung angewiesen ist, sind die klinischen Versorgungsbereiche bislang nur unzureichend auf diese Gruppe eingestellt. Ziel: Die Untersuchung zielt darauf, den Beitrag assessmentgestützter prästationärer Hausbesuche zur Verbesserung der klinischen Versorgungssituation von Patienten und Patientinnen mit einer komplexen Behinderung zu evaluieren. Methode: Im Rahmen einer explorativ qualitativen Studie mit interaktionistischer Perspektive werden Interviews mit Betroffenen und professionellen Akteuren sowie Teilnehmende Beobachtungen in den Versorgungsbereichen durchgeführt. Erste Ergebnisse: Prästationäre Hausbesuche durch klinische Pflegeexperten eignen sich ausnehmend die Bedürfnisse der Zielgruppe zu erfassen. Ein spezielles Augenmerk ist auf den Transfer der erhobenen Daten in den klinischen Alltag zu richten.

Nathalie Englert, Prof. Dr. Andreas Büscher

Im Projekt „PartiziQ“1 wurden für verschiedene Beratungsangebote zu Pflegefragen auf Basis eines partizipativen Vorgehens Qualitätsanforderungen für die Beratung erarbeitet. Im Zentrum des Projekts standen die Nutzer/-innen der Beratungsangebote, die das erforderliche Qualitätsniveau definieren sollten. Es zeigte sich, dass die Nutzer/-innen an die strukturellen Rahmenbedingungen, die Kompetenzen der Berater/-innen, die Beratungsinhalte und die Gestaltung des Beratungsprozesses konkrete Erwartungen haben, die durch eine gleichberechtigte Zusammenarbeit explizit und für die qualitative Weiterentwicklung der Beratungslandschaft nutzbar gemacht werden können.

Stefanie Maurer, Günther Sitzmann, Dr. phil. Franco Mantovan

Die mechanische Darmvorbereitung (MBP) ist eine präoperative Maßnahme, die lange Zeit als Routineverfahren vor kolorektalen Eingriffen galt, da man annahm, dass dadurch die Inzidenz von postoperativen Komplikationen wie Surgical Site Infection (SSI), Morbidität und Mortalität gesenkt wird. Jedoch gibt es in der Literatur keinen Konsens diesbezüglich. Eine weitere Form der Darmvorbereitung ist die Kombination aus der MBP und der präoperativen Gabe oraler Antibiotika. Dessen Einfluss auf postoperative Komplikationen ist auch nicht zur Gänze geklärt. In dieser narrativen Literaturübersicht wird der Frage nachgegangen, welchen Einfluss die MBP und die Kombination aus MBP und oralen Antibiotika auf spezifische postoperative Komplikationen (Morbidität, Länge des Krankenhausaufenthaltes, Mortalität, SSI, Anastomoseninsuffizienz, prolongierte postoperative Darmparalyse) in der elektiven kolorektalen Chirurgie haben. Dazu wurde eine systematische Literaturrecherche in den elektronischen Datenbanken durchgeführt. Es ...

Maria Schmidt

In Pflegeübergaben werden bei jedem Schichtwechsel des Pflegepersonals wesentliche Aspekte der Pflege und Behandlung von PatientInnen übermittelt. Fehler in der Kommunikation können gravierende Mängel in der Versorgungskontinuität sowie unsachgemäße Behandlungen oder potentielle Schäden an PatientInnen verursachen. Die Literaturarbeit verfolgt die Frage, welche Anforderungen die Pflegeübergabe im Krankenhaus erfüllen soll und zeigt, dass Kommunikation, Standardisierung, Umgebungsfaktoren und Ausbildung entscheidende Einflussfaktoren von effektiven Pflegeübergaben sind. Dies macht die Entwicklung evidenzbasierter Pflegeübergabe-Konzepte notwendig.

Dr. Stefan Scheydt, Martin Holzke

Die Integration akademischer Pflegefachpersonen (APK) in der Psychiatrie wurde in der Fachliteratur bislang nur marginal beschrieben. Aus diesem Grund sollte ein Rahmenmodell der pflegerischen Expertise im psychiatrischen Versorgungskontext erarbeitet werden. Hierzu wurde eine Synthese vorhandener Modelle und Konzepte durchgeführt, welche zur Entwicklung eines heuristischen Rahmenmodells der pflegerischen Expertise im psychiatrischen Versorgungskontext führte. Dieses Modell beschreibt vorwiegend die Integration unterschiedlicher Rollen akademisch ausgebildeter Pflegefachpersonen in die Praxis. Das Rahmenmodell kann als Diskussionsgrundlage zur Etablierung eines Skill- und Grade-Mix in der psychiatrischen Versorgungspraxis angesehen werden.

Florian Kropp, Prof. Dr. Matthias Zündel

Pflegende Angehörige und Ehrenamtliche bilden eine elementare Säule in der Versorgung von zu pflegenden Personen. Pflegekurse unterstützen dabei, die Pflege zu Hause zu erleichtern. Zeit- und Ortsgebundenheit der bisherigen Kursangebote stellen jedoch Hindernisse für die Inanspruchnahme dar. Die neuen Online-Pflegekurse sollen das Angebotsspektrum erweitern und den Zugang erleichtern. Ziel dieses Artikels ist es, eine erste differenzierte Beschreibung der bisherigen Kursteilnehmenden darzustellen und Optimierungspotenzial für die Online-Pflegekurse aufzudecken. Die Überprüfung einer Belastungsminderung auf Seiten der Pflegepersonen kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht stattfinden.

Maria Steinwandter, Dr. Franco Mantovan, Dr. Erwin Kirchler

Die Tiefe Hirnstimulation (DBS = Deep Brain Stimulation) stellt seit einigen Jahren eine effektive Therapiemethode zur Reduktion der motorischen Symptome bei Parkinson-Patienten dar. Aber neben den gewünschten Hauptwirkungen treten häufig neuropsychiatrische Komplikationen auf, die noch nicht genau erklärt werden können - auch, weil der exakte Wirkmechanismus der DBS noch nicht im Detail bekannt ist. Wie sich die Tiefe Hirnstimulation bei Parkinson-Patienten auf das Belastungsempfinden der pflegenden Angehörigen auswirkt, war in den letzten 10 Jahren vermehrt Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Die Literaturrecherche ergab, dass sich die Belastungen der pflegenden Angehörigen, obwohl sich die motorischen Symptome der Parkinson-Patienten mit DBS und deren Lebensqualität verbesserten, nicht wesentlich verringerten. Die Studien weisen darauf hin, dass das Belastungsempfinden der pflegenden Angehörigen weniger mit den motorischen Beeinträchtigungen der Parkinson-Patienten als vielmehr mit der eigenen, ...

Zeitschrift kennen lernen

Sie kennen die Zeitschrift noch nicht? Wir freuen uns, wenn Sie einmal hinein schnuppern. Wir bieten Ihnen ein kostenloses Probeabonnement, ein Heft zum Download - oder unsern 24-Stunden Zugang ohne Abo-Streß.

Hier können Sie uns unverbindlich testen: