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Andreas Lauterbach

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Jan Daniel Kellerer, Isabella Raab, Gerhard Müller, Daniela Deufert

Mit der Akademisierung der Pflege gewinnt pflegespezifische Kompetenzerfassung zunehmend an Relevanz. Ziel dieser Literaturübersichtsarbeit ist die Identifikation valider und reliabler Instrumente, mit welchen diese Kompetenzen im österreichischen Kontext erfasst werden könnten. Die Items identifizierter Instrumente werden auf Übereinstimmung mit den in der österreichischen Fachhochschul-Ausbildungsverordnung der Gesundheits- und Krankenpflege definierten Kompetenzklassen überprüft. Insgesamt konnten nach Abschluss der Literaturrecherche acht Querschnittstudien zur Beantwortung der Forschungsfragen herangezogen werden. Acht Instrumente zeigen sich valide und reliabel. Nur die Items der Nurse Professional Competence (NPC)-Scale sind vollständig in den gesetzlich definierten Kompetenzklassen abgebildet. Eine Übersetzung und psychometrische Testung dieser Skala ist empfehlenswert.

Konsequente Patientenorientierung im Akutspital – Eine Interviewstudie im Rahmen eines Aktionsforschungsprojekts

Patientenorientierung im Akutspital ist ein beruflich verankertes, jedoch oft schwer umsetzbares Anliegen. Deshalb war die Umsetzung Teil eines Aktionsforschungsprojekts in der Pflege und den Medizinisch-Technisch-Therapeutischen Berufen eines Deutschschweizer Universitätsspitals. Diese Publikation zeigt auf, inwieweit Berufsangehörige konsequente Patientenorientierung in ihren Praxisfeldern erleben und was deren Umsetzung aus ihrer Sicht begünstigt oder hemmt. Patientenorientierung zeigt sich als Grundanliegen motivierter Mitarbeitender und benötigt unterstützende strategiegeleitete Führung in mehreren Dimensionen. Konsequente Patientenorientierung nachhaltig umzusetzen, gelingt erst im Miteinander von Mitarbeitenden und Führungspersonen.

Dr. rer. cur. Andreas Fraunhofer, Prof. Dr. Christine Bolt

Die grundständige Akademisierung der Pflege erreicht mit dem Pflegeberufereformgesetz vom 22.06.2017 eine neue Dimension. Dennoch darf die hochschulische Ausbildung der zukünftigen Pflegekräfte nicht auf dem Bachelorniveau verbleiben. Neuartige, passgenaue und praxisorientierte Angebote sollen berufstätige Pflegende motivieren, sich auch während ihrer Berufstätigkeit weiterzubilden. Obwohl eine hermeneutische Studiengangsentwicklung mit Hilfe eines Mixed-Methodes-Verfahrens zweifelsfrei aufwendig ist, rückt sie die Nachfrageorientierung in das Zentrum der Entwicklung und steigert so die Nachhaltigkeit des Angebotes.

Sarah Löwe, Irmela Gnass, Nada Ralic, Daniel Zenz, Andre Ewers

Die schmerzbezogene Kommunikation zwischen älteren Pflegebedürftigen, Pflegenden und Haus- und Fachärzten ist optimierungsfähig. Zur Gewährleistung einer aussagekräftigen Schmerzdokumentation, die eine interprofessionelle Kommunikation in Echtzeit ermöglicht, wird die Nutzung von mHealth-Produkten als innovativer Ansatz betrachtet. Die painAppPlus ermöglicht eine umfängliche einrichtungs- und berufsgruppenübergreifend Schmerzdokumentation und - kommunikation. Gezielte Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen zum pflegerischen Schmerzmanagement und zur Nutzung des mHealth-Produkts (painAppPlus) sind notwendig, um aussagekräftige Informationen für die Schmerzdiagnostik und schmerztherapeutische Versorgung bereitzustellen.

Tanja Siegert, Kristina Lippach, Prof. Dr. Ingeborg Eberl

Im Jahr 2016 erfolgte am Klinikum der Universität München die Pilotierung der Module „Ergebnisorientiertes PflegeAssessment, ePA“ und des „Datenmodells LEP® Pflegeprozess, Nursing 3“. Vier Monate nach Einführung der IT-Systeme wurde durch die Stabsstelle Pflegewissenschaft eine formative Evaluation durchgeführt. Sie erfolgte mittels Triangulation quantitativer und qualitativer Methoden. Die Ergebnisse zeigen, dass während der Einführung ein hoher Bedarf an Schulungen, Trainings und Praxisbegleitungen besteht.

Sina Eienbröker, Katrin Fiedler, Juliana Gabriel, Rebecca Stüwe, Prof. Dr. Rüdiger Ostermann

Der Artikel beschäftigt sich mit der Auswahl des optimalen IT-Klinikbettes. Da Betten in Krankenhäusern oftmals einen eher geringen Stellenwert haben, soll dargestellt werden, aus welchen Gründen es sinnvoll ist, IT-Klinikbetten einzusetzen.

Christa Them, Jutta Wetzlmair, Eva Schulc

Es wurde eine explorative Studie mit qualitativem Forschungsdesign durchgeführt, die darauf abzielte, aus Sicht verschiedener Share- und Stakeholder einen möglichen Bedarf für mobile pflegerische Nachtangebote zu identifizieren. In Summe wurden mit 16 Pflegebedürftigen, 19 pflegenden Angehörigen, vier Pflege- und vier Verwaltungsleitungen mobiler Pflegedienste sowie vier Sprengelärzten problembezogene, leitfadengestützte Interviews geführt. Vorrangiges Ergebnis war, dass fast alle Befragten einen gegebenen Bedarf für die Inanspruchnahme von mobilen pflegerischen Nachtangeboten in Form von ungeplanten Rufbereitschaften sowie von geplanten Nachtdiensten für Menschen in komplexen pflegerischen Versorgungssituationen einschätzten. Ungeachtet des postulierten nächtlichen mobilen Pflegeangebots zeigten sich aber auch Problembereiche, die bis zum heutigen Tag (2 Jahre nach Beendigung der Studie) eine mögliche Implementierung in Form von Pilotprojekten nicht möglich machte.

Simone Theiner, Rosmarie Oberhammer, Franco Mantovan

Herzkreislauferkrankungen stellen laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Haupttodesursache weltweit dar. Frauen versterben häufiger infolge von Krankheiten des Kreislaufsystems als an bösartigen Tumoren, doch der Myokardinfarkt scheint immer noch mit dem männlichen Geschlecht assoziiert zu werden. Das Ziel dieser Arbeit war es festzustellen, inwieweit genderspezifische Aspekte des akuten Koronarsyndroms existieren. Zur Beantwortung der Frage wurde eine systematische Literaturrecherche in verschiedenen Datenbanken durchgeführt. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass insbesondere junge Frauen mehr Risikofaktoren haben als Männer und beim Zugang zu kardialer Diagnostik und therapeutischen Interventionen benachteiligt sind. Um die Ergebnisse zu bestätigen und noch offene Fragen zu klären, bedarf es weiterer Studien.

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