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Franco Mantovan, Dietmar Ausserhofer, Markus Huber, Esther Innerhofer, Ingrid Götsch, Elfriede Ploner, Christa Them: Care Management für pflegende Angehörige. Eine Pilotstudie zur Verbesserung der häuslichen Pflegesituation (7-2010)
Durch die häusliche Pflegesituation erleben pflegende Angehörige (PA) subjektive Belastungen und laufen Gefahr, selbst zu erkranken. Care Management bietet einen Lösungsansatz, die professionelle Betreuung PA zu optimieren und dem vorzubeugen. Das Ziel der vorliegenden Arbeit bestand darin, Informationen für die Durchführbarkeit einer Interventionsstudie zu Care Management zu sammeln und einen Trend in Richtung Reduktion subjektiver Belastungen zu beobachten. In einer Pilotstudie mit Panel-Design wurden die subjektiven Belastungen von 13 PA nicht-dementer Pflegebedürftiger und von 10 PA dementer Pflegebedürftiger anhand der Häuslichen-Pflege-Skala (HPS) vor und nach Entlastungs- und...Zu meinen Artikeln hinzufügen

Elfriede Fritz, Gerhard Müller, Daniela Deufert: Ausbildungsabschlüsse und Kompetenzen von Lehrpersonen der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildungen in Österreich, Deutschland, Schweiz und den USA (7-2010)
Der nachfolgende Artikel befasst sich mit den Pflegelehrpersonen in Gesundheits- und Krankenpflegeausbildungen. Nicht eingeschlossen sind weitere Lehrkräfte in diesen Ausbildungen wie z. B. Ärzte, Psychologen und Pädagogen. Mit einer Literaturrecherche in Datenbanken sowie einer ergänzenden Internetabfrage sollten Ausbildungsabschlüsse und Kompet...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Gundula Göbel, Karl Schwaiger: Indirektes Entlassungsmanagement – Anspruch und Wirklichkeit dargestellt am Beispiel des Reformpool-Projektes „Case- and Care-Management Tennengau“. Eine Bestandsaufnahme nach einem Jahr operativer Tätigkeit (6-2010)
Der Artikel beleuchtet die praktischen Erfahrungen mit dem indirekten Entlassungsmanagement anhand eines konkreten Projekts im Salzburger Verwaltungsbezirk Hallein, Region Tennengau. In diesem Artikel soll jedoch nicht dem Ergebnis der Evaluierung vorgegriffen werden, sondern dargestellt werden, wie sich das indirekte Entlassungsmanagement (EM) in die Kr...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Andrea Haselwanter-Schneider, Johannes Hilbe, Eva Schulc, Samrend Saboor, Elske Ammenwerth, Christa Them: Settinganalyse für die Implementierung technischer Hilfsmittel zur Sturzprophylaxe (6-2010)
Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um eine Vorstudie zu einer groß angelegten Studie zur Entwicklung eines Bettenausstiegsalarmsystems des Instituts für Pflegewissenschaft der UMIT in Hall in Tirol. Das Ziel der Vorstudie war die Evaluierung der Kenntnisse zum Thema Sturz- und Sturzprophylaxe der Pflegepersonen auf der Projektstation. Weiters sollten Erkenntnisse zum künftigen Einsatz von Technologien zur Sturzprophylaxe in Form von mobilen oder örtlich stationierten Sensoren im stationären und extramuralen Bereich gewonnen werden, welche durch die Literaturrecherche nicht in Erfahrung gebracht werden konnten. Es wurden 12 Interviews mit Pflegepersonen geführt, welche nach dem methodischen Ansatz der qualitat...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Andreas Kögler, Herwig Ostermann: Analyse der Aufwände in der Pflege – Eine Untersuchung der Pflegeleistungen in stationärer Altenpflege anhand einer empirischen Studie (4-2010)
Die vorliegende Arbeit stellt die Ergebnisse einer empirischen Erhebung vor, die sich mit dem Pflegeaufwand in der stationären Altenpflege in Österreich auseinandersetzt. In dieser Studie werden nicht die Notwendigkeit und die Zweckmäßigkeit einer Pflegestufenregelung in Frage gestellt, sondern die Adäquatheit der österreichischen Pflege...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Gordan Lasic, Maria Kitzmantel, Katrin Book, Alexander Pröbstl, Sabrina Ahlfeld, Anette Thoke-Colberg, Margarete Landenberger: Häufigkeit und Verlauf der Nebenwirkungen bei onkologischen Patienten mit Chemotherapie – Pflegerische Erhebung und Dokumentation mittels der CTCAE-Skala (4-2010)
Patienten mit onkologischer Grunderkrankung und Chemotherapie sind häufig mit Nebenwirkungen der Behandlung konfrontiert. Pflegerische Interventionen zur Linderung dieser Symptome sind notwendig, diese werden jedoch nicht immer von einer strukturierten Erfassung der beobachteten Nebenwirkungen begleitet. Ziel der Studie war es, die Erhebung dieser unerwünsch...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Betina Straßer, Elke Mesenholl, Christiane W. Geelhaar, P. Christian Endler : Korrelationen zwischen Burnout und Arbeitsplatzbedingungen – Ergebnisse einer Studie in einem oberösterreichischen Krankenhaus (3-2010)
Ausgehend von einer kurzen Standortbestimmung der Burnout-Forschung werden hier die Ergebnisse einer Studie aus dem Jahr 2006 vorgestellt. Diese untersucht, ob und in welchem Ausmaß 176 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Akutpflegebereich eines allgemeinen öffentlichen Krankenhauses in Oberösterreich von der Burnout-Problematik betroffen sind, und ob die Bedingungen am Arbeitsplatz darauf einen wesentlichen Einfluss haben bzw. mit für die Untersuchung ausgewählten Burnout-Faktoren korrelieren. Die Ergebnisse zeigen, dass bei den befragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern keine auffallende Burnout-Problematik besteht. Es wird jedoch die These aktuellerer Burnout-Forschung bestätigt, dass die Bedingungen am Arbeitsplatz stark mit der Befindlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegebereich korrelieren. Burnout darf also nicht allein als ein individuelles Problem interpretiert werden, sondern als eine Thematik, die auch den Arbeitsplatz, damit das ganze Arbeitsum...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Andrea Dobrin Schippers: Rehabilitation im Alter – die Integration älterer Patienten in die indikationsspezifische, stationäre Rehabilitation (2-2010)
Rehabilitation bedeutet traditionell den Prozess der Wiedereingliederung in den Alltag und besonders in das Arbeitsleben. Durch den demografischen Wandel mit Geburtenrückgang und Anstieg des Lebensalters, dem Verständnis von Rehabilitation als Teilhabe am Leben in der Gesellschaft, sowie veränderten therapeutischen Möglichkeiten zur Vermeidung einer kostenintensiven Pflegebedürftigkeit wurde die Rehabilitation vermehrt auf ältere Menschen ausgeweitet. Ziele sind das Wiedergewinnen, Verbessern oder Erhalten einer möglichst weitgehenden Selbstständigkeit bei den Verrichtungen des täglichen Lebens (vgl. DEGEMED 2008: 2). Hierdurch entwickelte sich der Bedarf an geriatrischer und auf Multimorbidität ausgerichteter Rehabilitation. Während geriatrische Rehabilitationsstationen auf die Bedürfnisse alter Menschen spezialisiert sind, ist die bedarfsgerechte Integration älterer Patienten in eine indikationsspezifische Rehabilitation häufig nicht systematisch vorbereitet und die Mitarbeitenden selten entsprechend geschult. Besonders Pflegende, die aufgrund ihrer 24-stündigen Anwesen...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Olaf Stoffel: Cohen-Mansfield Agitation Inventory (CMAI) (1-2010)
Der Cohen-Mansfield Agitation Inventory (CMAI) ist ein Assessment zur Einschätzung der Intensität agitierten Verhaltens bei demenziell erkrankten Menschen. 25 (29) Verhaltensweisen werden auf dem CMAI benannt. Auf einer siebenstufigen Skala (Teil A) wird das Ausmaß herausfordernden Verhaltens festgehalten. Im Teil B sind Aussagen über etwaige Antriebsstörungen zu treffen. Der CMAI ist eine Entscheidungshilfe, wenn es darum geht zu klären, ob ein demenziell erkrankter Heimbewohner auf eine gerontopsychiatrische Station verlegt werden sollte oder nicht. Die Heimaufsichtsbehörden fordern zunehmend den Einsatz des CMAI, um z. B. heiminterne Entscheidungen über die Verlegung von Bewohnern be...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Mario Albrecht, Karin Wolf-Ostermann, Heiner Friesacher: Pflege und Technik – konventionelle oder IT-gestützte Pflegedokumentation – spiegelt die Praxis den theoretischen Diskurs wider? Eine empirische Studie aus dem Bereich der stationären Altenpflege (1-2010)
Moderne Informationstechnologien schaffen neue Möglichkeiten und Bedürfnisse. Auch im Bereich der stationären Altenpflege sind Informationssysteme zur Verwaltung von Bewohner- und Klientendaten nicht mehr wegzudenken. Im theoretischen (I.) Teil beschäftigen wir uns, ausgehend von der Überlegung, was Pflegende zu Experten macht, mit de...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Elisabeth Kendlbacher, Elfriede Fritz, Daniela Deufert: Evaluation des Schmerzmanagements bei gynäkologischen Patientinnen – Eine Pilotstudie (1-2010)
Schmerzen sind ein weitverbreitetes Problem bei Krankenhauspatienten und die Pflegediagnose „Schmerz“ wird sehr häufig gestellt. Ein adäquates Schmerzmanagement kann Patienten Schmerzen und deren Folgen ersparen. Das Ziel dieser Pilotstudie war die Evaluation des Schmerzmanagements bei stationären Patientinnen mit gynäkologischen Erkrankungen an einer Universitätsklinik für Frauenheilkunde. Dabei sollten die Häufigkeit, Intensität, Dokumentation, die Aufklärung zu Schmerzen und deren Therapie und die Zufriedenheit der Patientinnen mit dem durchgeführten Schmerzmanagement erfasst werden. Die Datenerhebung erfolgte als standardisierte Befragung mit einer modifizierten Version des American Pain Society – Patient Outcome Questionnaire. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt eine hohe Schmerzprävalenz und einen negativen PMI bei 54,5% (n=66) der Patientinnen, der auf eine inadäquate Schmerztherapie hinweist. Zudem wurden Schmerzen nicht systematisch erfasst und folglich konnte keine adäquate Schmerztherapie erfolgen. Obwohl nicht alle Patientinnen die entsprechende ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Jörg Haasenritter, Pia Wieteck, Sabine Bartholomeyczik: Instrumente zur Abbildung des Pflegeaufwands in der DRG-Systematik – Literaturanalyse  (12-2009)
Der Artikel stellt die Ergebnisse einer Literaturanalyse zu dem Thema „adäquate Abbildung der Pflege im DRG-Kontext’“ vor, die vom Deutschen Pflegerat gefördert wurde. Ziel der Literaturanalyse ist es, einen internationalen Überblick über die verschiedenen Ansätze und angewendeten Verfahren zur Abbildung von Pflegeaufwand im Akutkrankenhaus zu gewinnen. Nachfolgend werden die Problemstellung, Forschungsfragen, Methoden und Einzelergebnisse zu den Instrumenten dargestellt. Insgesamt wurden in der Literaturanalyse 39 Instrumente und Verfahren zur Abbildung des Pflegeaufwandes im Akutkrankenhaus gefunden. Für den Bereich der Kinderkrankenpflege und Intensivpflege wurden eigene Instrumente identifiziert, die in diesem Artikel nicht vorgestellt werden. Die Ergebnisse der Literaturanalyse werden zusammenfassend diskutiert und die grundsätzlichen Vor- und Nachteile der v...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Franco Mantovan, Carmen Peer: Die Lebensqualität der Patienten mit Epidermolysis bullosa hereditaria – Ein qualitativer Fallbericht (12-2009)
Epidermolysis bullosa (EB) hereditaria ist eine seltene, genetisch bedingte Haut-erkrankung, bei welcher sich bei den Betroffenen unter geringster Belastung Blasen auf der Haut und Schleimhaut bilden. Durch die minimale Druckbelastung der Haut sind EB-Betroffene in ihrer Lebensqualität oft sogar sehr eingeschränkt. Der Begriff Lebensqualität wurde bis heute noch nicht einheitlich definiert, jedoch steht fest, dass jeder Mensch Recht auf eine gute Lebensqualität hat. Eine Literaturanalyse zu diesem Thema ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Evelin Burns, Elisabeth Haslinger-Baumann : Evidence-basierte Maßnahmen zum Thema Mundpflege im Bereich der Hauskrankenpflege – Eine Literaturübersicht (12-2009)
Ziel der vorliegenden Literaturanalyse ist die Evaluierung der pflegerischen Interventionen zum Thema „Mundpflege“. Für die Beschreibung der wissenschaftlichen Ergebnisse wurde in erster Linie Sekundärliteratur in Form von Guidelines und Systematischen Übersichtsarbeiten herangezogen um einen umfassenden Überblick über die bestehende wissenschaftliche Literatur zu erhalten. Ergebnisse: Beobachtung und Dokumentation stellt eine wichtige pflegerische Tätigkeit dar. Dafür sollte ein systematisches Mundhygieneassessment verwendet werden. Das Oral Health Assessment Tool (OHAT) stellt ein Instrument dar, das im englischsprachigen Raum als valide und reliabel eingestuft wurde. Die regelmäßige Reinigung des Mundraumes und der Zähne, bzw. Zahnersatzes soll mittels einer Zahnbürste und fluorierter Zahnpaste erfolgen. Ein gut gereinig- ter Mundraum hat auch positive Auswirkungen auf die Pneumonieprävalenz. Die Zahnprothese soll regelmäßig gut gereinigt und in der Nacht in einem Behälter aufbewahrt werden. Glyzerin- und Lemonstäbchen rufen Irritationen des Mundes hervor und sollen nicht verwendet werden. Die Miteinbeziehung der PatientInnen/KlientInnen bei der Mundpflege in wertschätzender und respektvoller Weise wird als ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Heinrich A. Schmidt-Wilcke, Peter Kleinekemper: Welchen Nutzen hat ein Patient durch das Qualitätsmanagement eines Krankenhauses? (11-2009)
Das Qualitätsmanagement eines Krankenhauses hat zur Aufgabe, medizinische, ökonomische und ethische Problemfelder zu bearbeiten und in Konfliktfällen nach Lösungen zu suchen, die der jeweiligen Krankenhausleitung zur Umsetzung vorgelegt werden können. Das medizinethische Handeln eines Qualitätsmanagement orientiert sich inzwischen an den allgemein ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Thomas Schulz, Matthias Lenz: Fachkraft für Ambulanzen und Notfallaufnahmen (ZNA) – ein neues Betätigungsfeld für Rettungsassistenten? Ein berufsgruppenübergreifendes Bildungsprojekt stellt sich vor (10-2009)
Der Einsatz von Rettungsassistent/innen neben oder anstelle von Krankenpfleger/innen in Notfallambulanzen wird derzeit kontrovers diskutiert. Die Diskussion vollzieht sich vor dem Hintergrund sich verändernder Anforderungen an die Qualifikation nichtärztlicher Fachkräfte einerseits und steigenden Kostendrucks im Personalsektor andererseits. Rettungsassistent/innen könnten wegen ihrer sp...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Claudia Wenzel, Sabine Pleschberger: Der Sterbeprozess – Theoretische Konzepte und ihr Nutzen für die Praxis (10-2009)
Sterben und Tod sind seit Ende der 60er Jahre, nicht zuletzt durch die Pionierarbeit von Elisabeth Kübler-Ross, zu einem Gegenstand für wissenschaftliche Forschung und Theoriebildung geworden...Zu meinen Artikeln hinzufügen


André Fringer, Wilfried Schnepp: Anforderungen an die Schulung ehrenamtlicher Helfer im Bereich der Angehörigenpflege. Die Sicht der Experten  (7-2009)
Dieser Artikel setzt sich mit den Schulungsinhalten für freiwillige Helfer im Bereich der häuslichen Versorgung, die im Rahmen von niedrigschwelligen Entlastungsangeboten an pflegende Angehörige vermittelt werden, auseinander. Der Einsatz bürgerschaftlich engagierter Menschen im Bereich der Angehörigenpflege hat ebenfalls, wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen auch, an Relevanz gewonnen. Anhand qualitativer Interviews wurde die Sichtweise von zehn Expertinnen und Experten zu den Anforderungen an eine Schulung Ehrenamtlicher untersucht und mit der Verordnung über niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote für Pflegebedürftige (HBPfVO) des Landes Nordrhein-Westfalen verglichen. Die Ergebnisse machen deutlich, dass es ohne Schulung nicht geht, aber auf der anderen Seite die ursprüngliche Intention des bürgerschaftlichen Engagements gefährdet ist und Ehrenamtlichkeit so zur ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Hanna Mayer: Methodenübergreifende Triangulation – Sein oder Schein. Eine Diskussion problematischer Aspekte der Kombination qualitativer und quantitativer Forschungsansätze auf der Basis publizierter Forschungsarbeiten  (7-2009)
Die Kombination quantitativer und qualitativer Ansätze in einer Forschungsarbeit wird durchaus kontrovers diskutiert. Diverse Probleme, bezogen auf die unterschiedlichen epistemologischen Wurzeln der beiden Ansätze stehen dabei im Vordergrund. Nichts desto trotz wird die methodenübergreifende Triangulation als eine gute und zukunftsträchtige Möglic...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Barbara Schubert, Michaela Wrobel: Identifizierung von Hindernissen, die die Implementierung von Forschungswissen in die Pflegepraxis hemmen (6-2009)
Die Implementierung pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse in die Pflegepraxis ist aus verschiedenen Gründen essentiell. Hierzu zählen rechtliche Vorgaben, Patientensicherheit, die zunehmende Mündigkeit der Patienten und eine mögliche Rechtfertigungsgrundlage für die Pflegenden. Obwohl immer mehr Forschungsergebnisse zur Verfügung stehen, werden sie kaum in die Praxis umgesetzt. Die Ursachen dafür sind für Deutschland noch nicht hinreichend erforscht. Es existieren jedoch verschiedene Arbeiten aus anderen Ländern zu dieser Thematik, über die Tabelle 1 Auskunft gibt...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Thomas Evers: Die empirische Analyse von Kompetenzen – Methoden für die berufliche Praxis (6-2009)
Die Frage, welche Kompetenzen in Gesundheits- und Sozialberufen, aber auch in anderen Berufsfeldern aktuell bzw. zukünftig benötigt werden, um die bestehenden Bedarfe abdecken zu können, ist sowohl für die Einrichtungen der Praxis als auch für die Bildungseinrichtungen von wesentlicher Bedeutung. Denn nur durch die Berücksichtigung der benötigten Kompetenzen kann die eigene Zukunftsfähigkeit gesichert werden. Vor diesem Hintergrund bedarf es immer erst einer sorgfältigen Analyse der spezifischen Anforderungen des Feldes. Betrachtet man in diesem Zusammenhang jedoch die – wenn überhaupt – vorliegenden Kompetenzprofile der Gesundheits- und Sozialberufe (z. B. erkennbar im Rahmen der zugrunde liegenden Curricula) muss festgehalten werden, dass diese häufig am so genannten „grünen Tisch“ entwickelt wurden und nicht auf der Basis empirischer Analysen des jeweiligen Berufsfeldes entstanden sind. Genau an diesem Punkt setzt der vorliegende Beitrag an. Na...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Maria Gabel, Anika Moses, Antje Rex, Virginie Wolfram: Wer darf mehr Gummibärchen essen? Ist eine effektive Gesundheitserziehung als Gesundheitsförderung in Grundschulen eine Lösung für Probleme, die in der Zukunft durch das Verhalten der Kinder von heute entstehen? (5-2009)
„Dicke unbewegliche Kinder werden auch dicke, unbewegliche Erwachsene“ ist eine verbreitete Auffassung, und sie ist nicht unbegründet. In den letzten Jahren sind beunruhigende gesundheitsbezogene Entwicklungstendenzen der Kinder und Jugendlichen in der Bundesr...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Christine Eichholz, Karin Wittneben: Schulinterne Curriculumentwicklung nach dem Lernfeldkonzept Partizipative Methodenentscheidungen in der Lernsituation „Alte Menschen im Krankenhaus begleiten und beraten“ (Teil 4) am Schulzentrum für Krankenpflegeberufe in Hannover (5-2009)
Dieser Beitrag ist der vierte Teil einer Artikelserie über „Schulinterne Curriculum-entwicklung …“ (Wittneben/Windfelder/Walkling-Stehmann 2007, S. 239 ff.; Windfelder/Wittneben 2007, S. 387 ff.; Grüner-Seeberger/Wittneben 2007, S. 660 ff.). Der Schwerpunkt dieser Darstellung liegt auf der Frage, welche Methodenentscheidungen in der Lernsituation „Alte Menschen im Krankenhaus begleiten und beraten“ eine breite pflegeberufliche Handlungskompetenz fördern können, speziell in den Dimensionen der Personal-, Sozial- und sprachlich-kommunikativen Kompetenz (vgl. Wittneben 2003, S. 234 ff.). Auf Grund personeller und zeitlicher Engpässe im Schulalltag konnte keine systematische Evaluation vorgenommen werden, die Methodenentscheidungen in den jeweiligen Lehr-/Lernarrangements werden aber von der Lehrerin über schriftliche und mündliche Feedbackrunden im Gespräch mit den Lernenden konsequent bewertet (vgl. Bastian/Combe/Langer 2007, S. 133 ff.). Über die Implementation der Lernsituation in der Pflegepraxis wird in diesem schulunterrichtszentrierten Bericht noch nichts ausgesagt....Zu meinen Artikeln hinzufügen


Pia Wieteck: Transfer der Expertenstandards in die Pflegepraxis. Ausblicke bezüglich des Nutzens einer elektronischen Patientenakte mit ENP (4-2009)
Die nationale und internationale Diskussion über Standards, Leitlinien und Expertenstandards in der Pflege nimmt zu. Es wird immer deutlicher, dass der Pflegepraktiker es unter den heutigen Rahmenbedingungen in der Pflege nicht leisten kann, die vorhandene Literatur zu einer aufgetretenen Fragestellung in der Patientenversorgung zu sichten. Auf der anderen Seite w...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Carmen Zernig-Malatschnig, Ulrich Frick, Marlene Habich, Isabella Zaminer: Präferenzurteile bei der Suche nach einem Pflegeplatz: Gibt es typische Muster? Eine Latent Class Analyse (4-2009)
Ausgehend von den zukünftigen demographischen Entwicklungen wird das Gesundheitssystem mehr denn je darauf angewiesen sein geeignete Informations- bzw. Dokumentationssysteme einzuführen. Bis jetzt ist es in Österreich nicht möglich per Knopfdruck die Verfügbarkeit von Pflegeplätzen mit einer bestimmten Ausstattung in einer bestimmten Region abzufragen. Daher s...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Uwe Raven: Altenpflege: Handeln ohne Verstehen, Verstehen ohne Handeln? Bestimmungsgründe einer professionalisierten Altenpflegepraxis aus strukturtheoretischer Sicht und deren Bedeutung für die Ausbildung Teil I Einleitung und Grundbegriffe einer strukturalen Theorie altenpflegerischen Handelns (3-2009)
Das Versorgungssystem der Altenpflege wird in Zukunft vermehrt und unausweichlich eine sehr große Zahl progredient hilfebedürftiger Menschen zu betreuen haben und es steht außer Zweifel, dass zur Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Herkulesaufgabe der Rahmenbedingungen schaffende politische Diskurs ebenso vorangetrieben werden muss, wie es notwendig ist, das wissenschaftlich fundierte Problemlösungspotential des professionellen Handlungsfeldes der Altenpflege auszuweiten. Zu beiden Aspekten will der vorliegende Artikel einen Beitrag leisten. In diesem Beitrag werden nach einem einleitenden Problemaufriss zunächst noch einmal die zentralen Begriffe des von U. Oevermann entwickelten strukturalen Theoriegebäudes beschrieben und miteinander verknüpft. Diese Begriffe stellen eine grundlegende Ableitungsbasis für professionelles altenpflegerisches Handeln dar. Es folgt dann eine – mit dem strukturalen Ansatz kompatible – Ergänzung dieser Ableitungsbasis in Form einer kurzen Einführung in das sozialphilosophische Konzept der moralischen Anerkennung (A. Honneth)/Aberkennung (D. Garz). Inwieweit diese theoretischen Vorüberlegungen für die Praxis altenpflegerischen Handelns stichhaltige Relevanz besitzen, kann nur an konkreten Fällen des Pflegealltags überprüft werden. Dabei genügt es jedoch nicht, eine subsumtionslogische Beschreibung von „passenden“ Fällen durchzuführen, sondern es sind methodisch streng kontrollierte Fallrekonstru...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Elfriede Fritz, Daniela Deufert, Christa Them: Die Ursachen der Kosten von Pflege und Betreuung bei Demenzkranken  (3-2009)
Die Zahl der Demenzkranken verdoppelt sich weltweit alle 20 Jahre, wenn nicht neue Therapieformen oder präventive Maßnahmen entwickelt werden. Das Ziel dieses Artikels ist die Darstellung der Ursachen der Pflege- und...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Winfried Zapp, Julia Oswald, Silja Otten: Qualitätskostenrechnung für die Stationäre Altenhilfe – Ergebnisse der empirischen Untersuchung (2-2009)
Als Konsequenz für die zunehmenden Qualitätsanforderungen in der Stationären Altenhilfe treffen die Einrichtungen auf einen Qualitätswettbewerb, welcher eine gezielte Lenkung von Qualitätsmaßnahmen der Einrichtungsleitung unerlässlich macht. In Zeiten knapper Kassen ist eine genaue Kenntnis der Kosten und Leistungen, insbesondere auch der Kosten der Qualität, für eine wirtschaftliche Unternehmungsführung unentbehrlich. Zudem sollten die Einrichtungen überzeugende Argumente gegenüber den Pflegekassen parat halten. Dieser Problembereich wurde an der Fachhochschule Osnabrück – Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften – unter der Wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Winfried Zapp näher untersucht. Das Forschungsprojekt „Konzeption und Gestaltung einer Qualitätskostenrechnung für die Stationäre Altenhilfe“ wurde von der Arbeitsgruppe Innovative Projekte beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen (AGIP) finanziert und von mehreren Projektpartnern sowie Experten unterstützt. Die Qualitätskostenrechnung als führungsorientiertes Controllinginstrument dient nicht nur allein der Abrechnung und Dokumentation. Sie ist als ein Informationssystem zu verstehen, das aufgrund der exakten Erfassung, Aufschlü...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Andreas Lauterbach: „Das stimmt nicht, was da steht“ – Zur Qualität IT-basierter Pflegedokumentationen (2-2009)
Übergaben sind ein zentraler Bestandteil der Pflege und prägen wie nur wenige Tätigkeiten das Bild der Pflege in der Öffentlichkeit. Dennoch sind diese vergleichsweise wenig untersucht worden. Es liegen nahezu keine empirischen Arbeiten aus dem deutschsprachigen Raum vor. Paradoxerweise erlebt die heutige Diskussion zwei Schwerpunkte, die beide wenig praxisrelevant sind: Einerseits werden nach wie vor die Thesen der Vergangenheit diskutiert (beispielsweise Störungen), ohne dass diese Effekte jemals quantifiziert oder genauer untersucht worden wären, andererseits stehen Effekte der Qualitätssicherung unter dem Aspekt „Pflegevisite“ weit im Vordergrund. Von managerieller Seite her wird die Notwendigkeit von Übergaben und pflegerischen Visiten zunehmend hinterfragt, vor allem vor dem Hintergrund, dass informationelle Kontinuität durch IT-basierte Dokumentation „qua natura“ gegeben sei. Zentrale Fragen hinsichtlich der Stellung der Dienstübergabe bleiben unbeantwortet. Der folgende Beitrag untersucht das Verhältnis von Informationen in schriftlicher und mündlicher serieller Reproduktion pflegerischen Handelns. Es wird ausführlich dargelegt, dass die IT-basierte Pflegedokumentation in der Mehrzahl der Fälle nicht das pflegerische Geschehen wiedergibt....Zu meinen Artikeln hinzufügen


Dagmar Schäfer: Beratungs- und Unterstützungsbedarf von Frauen mit Harninkontinenz (1-2009)
Kontinenzprobleme sind unter Frauen weit verbreitet, dennoch ist wenig darüber bekannt. In einer qualitativen Untersuchung wurde der Frage nach dem Beratungs- und Unterstützungsbedarf von Frauen mit Harninkontinenz nachgegangen. Die Datenerhebung erfolgte über leitfadengestützte, narrative Interviews, wobei insgesamt zwölf Frauen, die unter einer Harninkontinenz litten, einbezogen wurden. Die Datenauswertung erfolgte in Anlehnung an die Grounded Theory. Der Beratungsbedarf bezieht sich vor allem auf therapeutische Optionen, aber auch auf die Korrektur von nicht mehr empfohlenen Maßnahmen. Darüber hinaus besteht ein grundsätzlicher Informationsbedarf über Harninkontinenz sowie Präventionsmöglichkei...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Cornelia Mahler, Susanne Jank, Bernd Reuschenbach, Joachim Szecsenyi: „Komm, lass uns doch schnell mal den Fragebogen übersetzen“ Richtlinien zur Übersetzung und Implementierung englischsprachiger Assessment-Instrumente  (1-2009)
Wenige deutschsprachige Assessment-Instrumente stehen einer Vielzahl internationaler Pflegeassessments gegenüber. Alternativ zur oft sehr aufwändigen Neuentwicklung eines Assessments scheint die Übersetzung solcher Instrumente als leichte Aufgabe. Dabei muss jedoch eine Vielzahl von Kriterien und Richtlinien beachtet werden. Der Beitrag beschreibt die Grundregeln, die bei der Übersetzung von Assessment-Instrumenten zu beachten sind und zeigt, inwieweit die Art der Übersetzung die Testgütekriterien und die Eignung des Fragebogens beeinflussen kann. International entwickelte und anerkannte Richtlinien zur Übersetzung (Principles of Good Practice) werden vorgestellt. Beispielhaft werden die Übersetzungsschritte des englischsprachigen SIMS-Fragebogens (The Satisfaction with Information about Medicines Scale; Horne; 2001) anhand der Richtlinien dargestellt. Die SIMS erfasst die Zufriedenheit von Patienten mit den Informationen, die sie zu ihrer Medikation erhalten haben. Folgende Erkenntnisse lassen sich für den Übersetzungsprozess ableiten: (1) Die Übersetzung sollte sich an anerkannten Richtlinien orientieren. (2) Eine rein semantisch-syntaktische Übersetzung erfasst nicht die subjektive Sichtweise der Befragten zu einem spezifischen Phänomen. (3) Sprachliche und kulturelle Unterschiede sind zu beachten. (4) ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


André Fringer, Wilfried Schnepp: Anforderungen an die Schulung ehrenamtlicher Helfer im Bereich der Angehörigenpflege: Die Sicht der Experten (E-First!)
Dieser Artikel setzt sich mit den Schulungsinhalten für freiwillige Helfer im Bereich der häuslichen Versorgung, die im Rahmen von niedrigschwelligen Entlastungsangeboten an pflegende Angehörige vermittelt werden, auseinander. Der Einsatz bürgerschaftlich engagierter Menschen im Bereich der Angehörigenpflege hat ebenfalls, wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen auch, an Relevanz gewonnen. Anhand qualitativer Interviews wurde die Sichtweise von zehn Expertinnen und Experten zu den Anforderungen an eine Schulung Ehrenamtlicher untersucht und mit der Verordnung über niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote für Pflegebedürftige (HBPfVO) des Landes Nordrhein-Westfalen verglichen. Die Ergebnisse machen deutlich, dass es ohne Schulung nicht geht, aber auf der anderen Seite die ursprüngliche Intention des bürgerschaftlichen Engagements gefährdet ist und Ehrenamtlichkeit so zur ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Thomas Schulz, Matthias Lenz: Fachkraft für Ambulanzen und Notfallaufnahmen (ZNA) – ein neues Betätigungsfeld für Rettungsassistenten? Ein berufsgruppenübergreifendes Bildungsprojekt stellt sich vor (E-First!)
Der Einsatz von Rettungsassistent/innen neben oder anstelle von Krankenpfleger/innen in Notfallambulanzen wird derzeit kontrovers diskutiert. Die Diskussion vollzieht sich vor dem Hintergrund sich verändernder Anforderungen an die Qualifikation nichtärztlicher Fachkräfte einerseits und steigenden Kostendrucks im Personalsektor andererseits. Rettungsassistent/innen könnten wegen ihrer sp...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Thomas Evers: Die empirische Analyse von Kompetenzen – Methoden für die berufliche Praxis (E-First!)
Die Frage, welche Kompetenzen in Gesundheits- und Sozialberufen, aber auch in anderen Berufsfeldern aktuell bzw. zukünftig benötigt werden, um die bestehenden Bedarfe abdecken zu können, ist sowohl für die Einrichtungen der Praxis als auch für die Bildungseinrichtungen von wesentlicher Bedeutung. Denn nur durch die Berücksichtigung der benötigten Kompetenzen kann die eigene Zukunftsfähigkeit gesichert werden. Vor diesem Hintergrund bedarf es immer erst einer sorgfältigen Analyse der spezifischen Anforderungen des Feldes. Betrachtet man in diesem Zusammenhang jedoch die – wenn überhaupt – vorliegenden Kompetenzprofile der Gesundheits- und Sozialberufe (z. B. erkennbar im Rahmen der zugrunde liegenden Curricula) muss festgehalten werden, dass diese häufig am so genannten „grünen Tisch“ entwickelt wurden und nicht auf der Basis empirischer Analysen des jeweiligen Berufsfeldes entstanden sind. Genau an diesem Punkt setzt der vorliegende Beitrag an. Na...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Maria Gabel, Anika Moses, Antje Rex, Virginie Wolfram: Wer darf mehr Gummibärchen essen? Ist eine effektive Gesundheitserziehung als Gesundheitsförderung in Grundschulen eine Lösung für Probleme, die in der Zukunft durch das Verhalten der Kinder von heute entstehen?  (E-First!)
„Dicke unbewegliche Kinder werden auch dicke, unbewegliche Erwachsene“ ist eine verbreitete Auffassung, und sie ist nicht unbegründet. In den letzten Jahren sind beunruhigende gesundheitsbezogene Entwicklungstendenzen der Kinder und Jugendlichen in der Bundesr...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Simon Berger: Kriteriumsvalidität von ENP – Abbildung von individuell formulierten Pflegeprozessplanungen mit ENP (11-2008)
Die Ressourcen im Gesundheitswesen sind knapp. Immer weniger Leistungen werden vergütet, vor allem, wenn die positiven Auswirkungen auf den Behandlungserfolg nicht belegbar sind. Aus dieser Problemstellung ist es notwendig, dass die Berufsgruppen ihre Leistungen und deren Begründung eindeutig beschrei...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Barbara Schubert, Michaela Wrobel: Identifizierung von Hindernissen, die die Implementierung von Forschungswissen in die Pflegepraxis hemmen (E-First!)
Die Implementierung pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse in die Pflegepraxis ist aus verschiedenen Gründen essentiell. Hierzu zählen rechtliche Vorgaben, Patientensicherheit, die zunehmende Mündigkeit der Patienten und eine mögliche Rechtfertigungsgrundlage für die Pflegenden. Obwohl immer mehr Forschungsergebnisse zur Verfügung stehen, werden sie kaum in die Praxis umgesetzt. Die Ursachen dafür sind für Deutschland noch nicht hinreichend erforscht. Es existieren jedoch verschiedene Arbeiten aus anderen Ländern zu dieser Thematik, über die Tabelle 1 Auskunft gibt...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Vesna Prijatelj: Integrierte Versorgung: Theorie und Praxis (10-2008)
Gesundheitsorganisationen und Anbieter im Gesundheitswesen stehen unter dem stetigen Druck noch effizienter zu arbeiten, ihre Leistungen zu erhöhen und Ausgaben zu reduzieren. Demgegenüber sehen sich diejenigen, die Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen, mit Problemen konfrontiert, die sich aus mangelhafter oder inadäquater Kommunikation zwischen Fachleuten, aus ungeeigneten Verknüpfungen individueller Segmente des Gesundheitswesens, ineffizienten Terminsystemen imd Lücken in der Weiterversorgung ergeben. Integration ist der Schlüssel zur Lösung der genannten Probleme für beide Seiten, die Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen auf der einen und diejenigen, die diese Leistungen in Anspruch nehmen, auf der anderen Seite. Die Idee einer integrierten Versorgung reflektiert die Notwendigkeit, einheitliche und effektive Gesundheitsleistungen über alle disziplinären und institutionellen Grenzen hinweg zu schaffen. Integrierte Versorgung baut auf dem Versprechen auf, durch die Verkürzung notwendiger und die Reduktion unnötiger Klinikaufenthalte und Entlassungen in die Langzeitpflege die Kosten einzudämmen. Die Integration des Gesundheitswesens kann nicht an fachlich Außenstehende Stellen delegiert werden. Ärzte, PflegerInnen und alle weiteren Gesundheitsdienstleister müssen bei der Formulie...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Antje Koser, Hans-Jochen Brauns, Karin Wolf-Ostermann: Prävention von Pflegebedürftigkeit Zur Identifikation potentiell pflegebedürftiger Personengruppen am Beispiel der AOK Berlin  (10-2008)
Die Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung gilt als eine der wesentlichen gesundheitspolitischen Aufgaben. Angesichts der zunehmenden Anzahl Pflegebedürftiger kommt dabei insbesondere der Vermeidung bzw. Verzögerung von Pflegebedürftigkeit eine wachsende Bedeutung zu. Wesentliche Grundlage für die Entwicklung von spezifischen Maßnahmen zur Prävention von Pflegebedürftigkeit bildet die Frage, welcher Personenkreis von entsprechenden Maßnahmen profitieren würde. Es wurde deshalb im Rahmen einer Diplomarbeit untersucht, inwieweit Personen, die im Ergebnis einer Erstbegutachtung durch den MDK als „nicht erheblich pflegebedürftig“ eingestuft wurden, eine mögliche Zielgruppe für präventive Interventionen darstellen. Zu diesem Zweck wurden v...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Franz Hoppichler, Herwig Ostermann, Bettina Staudinger: Stationsleitung in der psychiatrischen Pflege – Managementposition oder Dokumentation des Stationsalltags? Eine Untersuchung zu Herkunft und Ausmaß des Dokumentationsaufwandes in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege  (10-2008)
Ziel dieser Untersuchung war es, die Herkunft und das Ausmaß des Dokumentationsaufwandes der psychiatrischen Pflege zu quantifizieren. Die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit von Dokumentation in Gesundheitseinrichtungen wird dabei nicht in Frage gestellt, vielmehr soll die damit einhergehende Arbeitsbelastung der einzelnen Hierarchiestufen der klinischen Pflege am Beispiel...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Vesna Prijatelj: Integrierte Versorgung: Theorie und Praxis (E-First!)
Gesundheitsorganisationen und Anbieter im Gesundheitswesen stehen unter dem stetigen Druck noch effizienter zu arbeiten, ihre Leistungen zu erhöhen und Ausgaben zu reduzieren. Demgegenüber sehen sich diejenigen, die Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen, mit Problemen konfrontiert, die sich aus mangelhafter oder inadäquater Kommunikation zwischen Fachleuten, aus ungeeigneten Verknüpfungen individueller Segmente des Gesundheitswesens, ineffizienten Terminsystemen imd Lücken in der Weiterversorgung ergeben. Integration ist der Schlüssel zur Lösung der genannten Probleme für beide Seiten, die Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen auf der einen und diejenigen, die diese Leistungen in Anspruch nehmen, auf der anderen Seite. Die Idee einer integrierten Versorgung reflektiert die Notwendigkeit, einheitliche und effektive Gesundheitsleistungen über alle disziplinären und institutionellen Grenzen hinweg zu schaffen. Integrierte Versorgung baut auf dem Versprechen auf, durch die Verkürzung notwendiger und die Reduktion unnötiger Klinikaufenthalte und Entlassungen in die Langzeitpflege die Kosten einzudämmen. Die Integration des Gesundheitswesens kann nicht an fachlich Außenstehende Stellen delegiert werden. Ärzte, PflegerInnen und alle weiteren Gesundheitsdienstleister müssen bei der Formulie...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Simon Berger: Kriteriumsvalidität von ENP - Abbildung von individuell formulierten Pflegeprozessplanungen mit ENP (E-First!)
Die Ressourcen im Gesundheitswesen sind knapp. Immer weniger Leistungen werden vergütet, vor allem, wenn die positiven Auswirkungen auf den Behandlungserfolg nicht belegbar sind. Aus dieser Problemstellung ist es notwendig, dass die Berufsgruppen ihre Leistungen und deren Begründung eindeutig beschrei...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Pia Wieteck: Kontrolliertes Vokabular zur Abbildung des Behandlungs- und Versorgungspfades in der Pflege  (E-First!)
Unser derzeitiges Gesundheitswesen ist stark durch die Fragmentierung der Versorgungsprozesse gekennzeichnet. Sowohl innerhalb einer Kliniklandschaft als auch sektorübergreifende Versorgungs- und Behandlungsprozesse weisen aufgrund von Schnittstellen zwischen Berufsgruppen (Arzt, Pflege, Physiotherapie, Apotheke, Diätassistentin usw.) und Gesundheitsorganisationen (Arztpraxen, ambulante Pflegedienste, Heimeinrichtungen, Rehabilitationszentren, Kliniken usw.) immer wieder Versorgungsbrüche auf (Giehoff et al. 2003, Höhmann et al. 1999, Spahic 2007). Der Informationsverlust, bedingt durch die strukturellen Defizite der intersektoralen als auch sektorübergreifenden Kommunikationsstrukturen, führt zu Qualitätsdefiziten in der Behandlung und Pflege, zu Versorgungsbrüchen, höheren Kosten im Gesundheitswesen sowie zu einer höheren Belastung der Patienten. Es kommt zur Unterbrechung oder Verzögerung von Versorgungs- und Therapiemaßnahmen, die nicht selten mit einem Wirkungsverlust der Therapie einhergeht (Spahic 2007). Arztbriefe, Überweisungen, Befunde, Behandlungsaufträge, Überleitu...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Wiltrud Gieseke: Bildung, Biografie und Pflege (7-2008)
Der Bildungsbegriff ist eng mit der spezifischen verspäteten Demokratieentwicklung in Deutschland verbunden. Dem Konzept Bildung geht es um die individuelle Entwicklung und einer Verschränkung von Kognition und Emotion in der Persönlichkeitsbildung. Die Biographieforschung geht den subjektiven Verarbeitungsprozessen von Erfahrung und Lernen nach und erbringt damit Hinweise auf lebenslanges Lernen. Die Bedeutung von Emotionen für lebenslanges Lernen kann durch Forschung belegt werden. D.h. die Persönlichkeitsentwicklung ist von der Bildungsgeschichte nicht abzulösen, sie fließt ein in emotionale Schemata, die sich kulturspezifisch herausbilden. Eine differenzierte Emotionalität entwickelt sic...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Benno Schanz: Pflege als Markt für Investoren – Ein Überblick über die Situation (7-2008)
Der deutsche Pflegemarkt befindet sich in einem Umbruch. Wichtigste Ursachen sind die steigende Nachfrage, das steigende Angebot, die demographische Entwicklung und die Veränderungen der Vergütung. Verlagerungen von der stationären Krankenhauspflege in den ambulanten und stationären Pflegebereich sind vielerorts spürbar. Hinzu kommt, dass mit der Einführung der veränderten Krankenhausfinanzierung (DRG) mit einem Mehrbedarf an behandlungspflegerischen Maßnahmen im Rahmen poststationärer Versorgung gerechnet wird. Marktforscher bescheinigen der ambulanten Pflegedienste regelmäßig eine lukrative Zukunft (Schanz & Curtius 2007, S. 114-119, Isfort 2006, S. 16). Der Pflegemarkt hat nach unterschiedlichen Einschätzungen und Statistiken ein Gesamtvolumen von circa 25 Milliarden Euro pro Jahr. Im Jahr 2004 wurden allein 17,69 Milliarden Euro in der Sozialen Pflegeversicherung verausgabt. In der Privaten Pflegeversicherung beliefen sich die Ausgaben nach der Statistik des Verbandes der Privaten Krankenversicherer auf rund 500 Millionen Euro. Trotz aller Positivmeldungen gibt es vereinzelnde mahnende Warnmeldungen, die die Euphorie mancher Investoren nicht teilen. ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Pia Wieteck: Kontrolliertes Vokabular zur Abbildung des Behandlungs- und Versorgungspfades in der Pflege (7-2008)
Unser derzeitiges Gesundheitswesen ist stark durch die Fragmentierung der Versorgungsprozesse gekennzeichnet. Sowohl innerhalb einer Kliniklandschaft als auch sektorübergreifende Versorgungs- und Behandlungsprozesse weisen aufgrund von Schnittstellen zwischen Berufsgruppen (Arzt, Pflege, Physiotherapie, Apotheke, Diätassistentin usw.) und Gesundheitsorganisationen (Arztpraxen, ambulante Pflegedienste, Heimeinrichtungen, Rehabilitationszentren, Kliniken usw.) immer wieder Versorgungsbrüche auf (Giehoff et al. 2003, Höhmann et al. 1999, Spahic 2007). Der Informationsverlust, bedingt durch die strukturellen Defizite der intersektoralen als auch sektorübergreifenden Kommunikationsstrukturen, führt zu Qualitätsdefiziten in der Behandlung und Pflege, zu Versorgungsbrüchen, höheren Kosten im Gesundheitswesen sowie zu einer höheren Belastung der Patienten. Es kommt zur Unterbrechung oder Verzögerung von Versorgungs- und Therapiemaßnahmen, die nicht selten mit einem Wirkungsverlust der Therapie einhergeht (Spahic 2007). Arztbriefe, Überweisungen, Befunde, Behandlungsaufträge, Überleitu...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Andreas Lauterbach: Was wir bislang zu sagen hatten – Quantitative und Qualitative Inhaltsanalyse von Veröffentlichungen am Beispiel Dienstübergaben. Qualitative Untersuchung serieller Reproduktionen (6-2008)
Dienstübergaben zählen mit ihrem wiederkehrend stattfindenden Ritual zu den zeitintensivsten Tätigkeiten im Pflegealltag. Nicht selten wird eine Stunde einer Arbeitsschicht hierfür verwandt. Eine Reihe von Forschungsarbeiten beschäftigen sich mit den formalen und arbeitspraktischen Fragen zur Durchführung von Übergaben. In einer offenen Literat...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Elfriede Fritz, Franco Mantovan, M. Gasser, Christa Them: Nicht-pharmakologische Interventionen und Schlafstörungen bei Demenzkranken (6-2008)
Bei Schlafstörungen, die auch als Schlaflosigkeit bezeichnet werden, bestehen Abweichungen vom gesunden Schlafverhalten. Ca. 40% der an einer Alzheimer- Demenz Erkrankten entwickeln eine Schlafstörung. Die pflegenden Angehörigen dieser Patientengruppe sind besonders wegen der Schlafstörungen großen Belastungen ausgesetzt. Das Ziel dieser Literaturrecherche besteht darin, Probleme und pflegerische nichtmedikamentöse Interventionen bei an einer Demenz erkrankten Personen mit zusätzlichen Schlafstörungen darzustellen. Personen, die an eine...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Ines Viertler: Barrieren bei der Einführung der EDV für Pflegedokumentationssysteme  (6-2008)
Im letzten Jahrzehnt fand ein enormer Wandel im Berufsbild der Krankenpflege statt. Es kam zu gesetzlichen Grundlagen, die einen eigenverantwortlichen Tätigkeitsbereich genauestens definieren, die Dokumentationspflicht einfordern, die Studiengänge der Pflegewissenschaften und das Fachgebiet der Nursing Informatics legalisieren. Die Gesetze zur Dokumentationspflicht verpflichten die Pflege diese enormen Datenmengen zu dokumentieren, zu speichern und zu verwerten. Seit ca. 20 Jahren wird an EDV-gestützten Dokumentationssystemen gearbeitet. Es geht nicht nur darum, die vorhandenen Terminologien umzusetzen, sondern diese Terminologien in ein geeignetes EDV-System zu implementieren. Zu diese...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Dagmar Schäfer: Beratungs- und Unterstützungsbedarf von Frauen mit Harninkontinenz (E-First!)
Kontinenzprobleme sind unter Frauen weit verbreitet, dennoch ist wenig darüber bekannt. In einer qualitativen Untersuchung wurde der Frage nach dem Beratungs- und Unterstützungsbedarf von Frauen mit Harninkontinenz nachgegangen. Die Datenerhebung erfolgte über leitfadengestützte, narrative Interviews, wobei insgesamt zwölf Frauen, die unter einer Harninkontinenz litten, einbezogen wurden. Die Datenauswertung erfolgte in Anlehnung an die Grounded Theory. Der Beratungsbedarf bezieht sich vor allem auf therapeutische Optionen, aber auch auf die Korrektur von nicht mehr empfohlenen Maßnahmen. Darüber hinaus besteht ein grundsätzlicher Informationsbedarf über Harninkontinenz sowie Präventionsmöglichk...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Cornelia Mahler, Susanne Jank, Bernd Reuschenbach, Joachim Szecsenyi: „Komm, lass uns doch schnell mal den Fragebogen übersetzen“ – Richtlinien zur Übersetzung und Implementierung englischsprachiger Assessment-Instrumente (E-First!)
Wenige deutschsprachige Assessment-Instrumente stehen einer Vielzahl internationaler Pflegeassessments gegenüber. Alternativ zur oft sehr aufwändigen Neuentwicklung eines Assessments scheint die Übersetzung solcher Instrumente als leichte Aufgabe. Dabei muss jedoch eine Vielzahl von Kriterien und Richtlinien beachtet werden. Der Beitrag beschreibt die Grundregeln, die bei der Übersetzung von Assessment-Instrumenten zu beachten sind und zeigt, inwieweit die Art der Übersetzung die Testgütekriterien und die Eignung des Fragebogens beeinflussen kann. International entwickelte und anerkannte Richtlinien zur Übersetzung (Principles of Good Practice) werden vorgestellt. Beispielhaft werden die Übersetzungsschritte des englischsprachigen SIMS-Fragebogens (The Satisfaction with Information about Medicines Scale; Horne; 2001) anhand der Richtlinien dargestellt. Die SIMS erfasst die Zufriedenheit von Patienten mit den Informationen, die sie zu ihrer Medikation erhalten haben. Folgende Erkenntnisse lassen sich für den Übersetzungsprozess ableiten: (1) Die Übersetzung sollte sich an anerkannten Richtlinien orientieren. (2) Eine rein semantisch-syntaktische Übersetzung erfasst nicht die subjektive Sichtweise der Befragten zu einem spezifischen Phänomen. (3) Sprachliche und kulturelle Unterschiede sind zu beachten. (4...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Antje Koser, Hans-Jochen Brauns, Karin Wolf-Ostermann: Prävention von Pflegebedürftigkeit - Zur Identifikation potentiell pflegebedürftiger Personengruppen am Beispiel der AOK Berlin (E-First!)
Die Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung gilt als eine der wesentlichen gesundheitspolitischen Aufgaben. Angesichts der zunehmenden Anzahl Pflegebedürftiger kommt dabei insbesondere der Vermeidung bzw. Verzögerung von Pflegebedürftigkeit eine wachsende Bedeutung zu. Wesentliche Grundlage für die Entwicklung von spezifischen Maßnahmen zur Prävention von Pflegebedürftigkeit bildet die Frage, welcher Personenkreis von entsprechenden Maßnahmen profitieren würde. Es wurde deshalb im Rahmen einer Diplomarbeit untersucht, inwieweit Personen, die im Ergebnis einer Erstbegutachtung durch den MDK als „nicht erheblich pflegebedürftig“ eingestuft wurden, eine mögliche Zielgruppe für präventive Interventionen darstellen. Zu diesem Zweck wurden ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Carola Koppermann, Sabine Schuster: „Neue Aspekte in der Biografiearbeit“ oder „Braucht es Krisen zur Entwicklung“ Theoretische Anregungen und Methoden aus verschiedenen Arbeitsbereichen (-2007)
Im Bildungsbereich bietet Biografiearbeit das methodische Instrumentarium, um Phasen der Selbstreflexion mit dem Lernen über Lebensmöglichkeiten und erweiterten Handlungskompetenzen zu verknüpfen. Biografiearbeit wird hier nicht auf das Arbeiten an der eigenen Biografie begrenzt, sondern schließt das Lernen an anderen Biografien sowie auch die gesellschaftlichen ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Wiltrud Gieseke: Bildung, Biografie und Pflege (-2007)
Der Bildungsbegriff ist eng mit der spezifischen verspäteten Demokratieentwicklung in Deutschland verbunden. Dem Konzept Bildung geht es um die individuelle Entwicklung und einer Verschränkung von Kognition und Emotion in der Persönlichkeitsbildung. Die Biographieforschung geht den subjektiven Verarbeitungsprozessen von Erfahrung und Lernen nach und erbringt damit Hinweise auf lebenslanges Lernen. Die Bedeutung von Emotionen für lebenslanges Lernen kann durch Forschung belegt werden. D.h. die Persönlichkeitsentwicklung ist von der Bildungsgeschichte nicht abzulösen, sie fließt ein in emotionale Schemata, die sich kulturspezifisch herausbilden. Eine differenzierte Emotionalität entwickelt s...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Frank Winter: Altenpflegeausbildung – Schulentwicklung im Dilemma (3-2008)
Die Altenpflegeschulen stehen seit der Einführung des bundeseinheitlichen Altenpflegegesetzes vor der Herausforderung, den Kursteilnehmern berufliche Handlungskompetenzen mittels der didaktischen Methoden handlungsorientierten Unterrichts und gleichzeitig ein größeres Ausmaß theoretischer Inhalte vermitteln zu sollen. Politisch forciert wird hingegen die Unterstützung und Vermittlung von ALG II-Empfängern und Hauptschulabsolventen in die Altenpflegeausbildung, welche aufgrund ihrer Lernbiografien z.T. erhebliche Unterstützung bei der selbstständigen Organisation des eigenen Lernens benötigen. Dadurch entsteht ein Dilemma, da die Vermittlung bzw. Einübung beruflicher Handlungskompetenzen voraussetzungsvoller ist und deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt als die übliche Vermittlung des Faktenwissens. Die dafür notwendigen Ressourcen stehen den Schulen häufig nicht in ausreichendem Ausmaß zur Verfügung. Erschwert wird die Situation durch die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen....Zu meinen Artikeln hinzufügen


Annette Nauerth, Petra Ina Pfefferle: Das LEONARDO DA VINCI-Pilotprojekt „elearning-Assistant“ - Systemisch-situationsorientiertes Lernen mit Blended Learning Modulen in der Pflegeausbildung  (3-2008)
E- und Blended Learning, die didaktisch strukturierte Wissensaneignung mithilfe elektronischer Medien, wird in den nächsten Jahren nicht nur in Universitäten und Hochschulen zum festen Bestandteil von Lernangeboten gehören – auch die berufliche Ausbildung wird in immer stärk...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Steffen Rossa: Vorstellung von SteRo‘s Ernährungsplaner (2-2008)
Viele Senioren in Pflegeeinrichtungen leiden nach wie vor an Mangelernährung. Untergewicht und Mangelernährung gehören, Berichten des MDK zufolge, zu den oft kritisierten Mängeln in der Pflege. Häufig wird das Risiko einer Mangelernährung und die Mangelernährung selbst nicht erkannt. SteRo‘s Ernährungsplaner (Excel-File) bietet unter Berücksichtigung spezieller Faktoren die Möglichkeit der Beurteilung des Ern...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Hilde Sönnichsen, Brita Ziske: Ein Strukturmodell der Inhalte für die theoretische Pflegeausbildung auf der Basis von Pflegediagnosen als Planungsinstrument (2-2008)
Im Folgenden werden wir zunächst einen kurzen Einblick in unseren pflegewissenschaftlichen/ pflegedidaktischen Hintergrund geben. In einem nächsten Schritt wird die pflegewissenschaftliche Basis für die Auswahl der Inhalte gelegt. Dies geschieht durch die Beschreibung des Pflegephänomens anhand des diagnostischen Prozesses, welcher die Pflegediagnose der NANDAKlassifikation zum Ziel hat. Die so entstandenen Pflegediagnosen aus der Praxis stellen für uns pflegeberufliche Schlüsselprobleme dar. In Anlehnung an Klafki versteht Darmann unter einem pflegeberuflichen Schlüsselproblem ein typisches und zentrales Problem des Berufsfeldes. Daran lassen sich allgemeine Strukturen, Widersprüche, Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge des Berufs aufzeigen und aneignen und es werden multiple Sichtweisen und Handlungsoptionen ermöglicht (vgl. Darmann 2005: 329). Anschließend wird die Entwicklung des Strukturmodells der Inhalte für die Pflegeausbildung auf Basis von Pflegediagnosen aufgezeigt. Dazu werden diese Schlüsselprobleme/Pflegediagnosen für den Unterricht übertragen und mit Inhalten und Themen gefüllt. Dieses geschieht in Anlehnung an die pflegedidaktische Heuristik von Darmann und unter Einbeziehung der beiden ersten Ebenen des FDMP Aarau. Die so gefundenen Inhalte werden auf Relevanz durch die Kriterien von Reetz und der Handlungsorientierung überprüft. Das entwickelte Strukturmodell der Inhalte für die Pflegeausbildung auf der Basis von Pflegediagnosen wird von Bedingungsfaktoren umschlossen. Durch die Entwicklung des Strukturmodells werden pflegeberufliche Schlüsselprobleme/ Pflegediagnosen didaktisch aufgearbeitet. Damit diese Schlüsselprobleme/ Pflegediagnosen nicht zusammenhangslos für die Pflegeausbildung nebeneinander stehen, muss eine übergreifende Planungsstruktur gefunden werden. Diese Planungs...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Marcel Sailer, Alexander Seitz, Harald C. Traue: Fallbasiertes E-Learning in der Pflege (2-2008)
Im Zuge pflegediagnostischer Anforderungen sowie der Renaissance problemorientierter Lernformen in der Aus- und Weiterbildung gewinnt das fallbasierte Problemlösen nicht zuletzt in der Pflegeprofession erfreulicherweise an Bedeutung. In der Absicht, im Arbeitsfeld an konkreten, kontextbezogenen Beispielen ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Dora Meier: Freiwilligenarbeit als Ergänzung zur Pflege Aufbau und Etablierung in den Zürcher Höhenkliniken Wald ZHW/Davos ZHD – Schweiz (2-2008)
Ein Klinikaufenthalt bedeutet für einen Menschen immer eine Ausnahmesituation, ein vorübergehendes Ausscheiden aus dem Alltag, eine gewisse Isolation. Trotz der heute qualitativ hoch stehenden Versorgung in einer Klinik, kommen zwischenmenschliche Kontakte oft zu kurz. Den Patientinnen und Patienten fehlt häufig vor allem bei längeren Klinikaufenthalten der Bezug zur Außenwelt und zu Mitmenschen oder ganz einfach die Abwechslung im Pflege- und Therapiealltag. Die Integration von Freiwilligen MitarbeiterInnen (FMA) in unsere Kliniken erlaubt eine Ergänzung und Bereicherung in der Betreuung unserer Patienten. Gleichzeitig symbolisiert die Anwesenheit von FMA auch die Beteiligung der Gesellschaft am Schicksal kranker Mitmenschen. Beim Freiwilligendienst geht es nicht darum, die Pflegefachpersonen zu entlasten oder deren Arbeiten zu übernehmen, sondern zu ergänzen. Das „Miteinander“ von bezahlten und fr...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Elfriede Fritz, Wolfgang Schobersberger, Christa Them: Assessment der Thrombosegefährdung und Pflegeinterventionen zur Prävention von Thrombosen (2-2008)
Beim Assessment der Thrombosegefährdung sind dispositionelle und expositionelle Risikofaktoren von den Pflegenden zu berücksichtigen. Maßnahmen der Thromboseprävention sind nicht nur bei chirurgischen Patienten, sondern auch auf konservativen Abteilungen wie z. B. der Inneren Medizin oder Neurologie relevant. Zur...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Annegret Horbach, Johann Behrens, Rolf Müller: Wie lange verbleiben Pflegende nach der Ausbildung in ihrem Beruf? (E-First!)
Vielerorts wird darüber diskutiert, dass professionell Pflegende schon kurze Zeit nach Ihrer Ausbildung nicht mehr in ihrem Beruf tätig sind und es werden Gegenstrategien gesucht (Behrens, Horbach, Solbrig 2002). Zur Steuerung des Ausbildungsplatz...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Andreas Gruschka: Bildung: unvermeidbar und gemieden (E-First!)
Dieser Beitrag untersucht an fünf zentralen Fragen den Zusammenhang zwischen den Begriffen Bildung und der Pflege: Welche hinderlichen, schwierigen historischen Voraussetzungen gelten für die Verbindung von Bildung und Pflegeberuf? Warum muss sich die Pflegewissenschaft darum bemühen, ihren Bereich als bildungsrelevant zu betrachten? In welcher Hinsicht begibt sie sich damit auf ein riskantes Feld der Selbstbeobachtung? In welchem problematischen bildungspolitischen Kontext täte sie das? Warum und wie soll sie dennoch Bildung also als das Unvermeidbare eben nicht meiden, dafür offensiv thematisieren und vor allem in Aus- und Weiterbildung integrieren?...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Ilona Biendarra, Marc Weeren: Wenn der Patient „Nein“ sagt. Impuls für eine veränderte Sicht auf behandlungsverwehrende Entscheidungen und das daraus resultierende Potenzial für die Pflege am Beispiel der Patientenverfügung (1-2008)
Zunehmend müssen am Krankenbett ethische Entscheidungen getroffen werden, weil beispielsweise eine Patientenverfügung ärztliches Handeln zu beschränken sucht. Die Aktualität dieses Themas aufgreifend wird aufgezeigt, dass zwar die kritischen Meinungen hierzu berechtigt sind, dabei aber das Moment des Wählen- Müssens, welches mittlerweile auch in der Medizin angekommen ist, nicht ausreichend gewürdigt wird. Nur der Patient, als Experte für sein Leben in Gesundheit und Krankheit, kann und muss die Grenze ziehen, ab...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Jörg Eikamp: Abgrenzung von Intermediate Care (IMC) zu Intensivtherapiepatienten und Patienten auf einer Normalpflegestation durch „Medical-Scores“ (1-2008)
Um in einem Krankenhaus einen idealen Versorgungsprozess zu gewährleisten, ist ein mehrstufiges Behandlungskonzept elementar. Eine wichtige Versorgungszwischenstufe ist die Intermediate Care Einheit (IMC). In der folgenden Arbeit wurde versucht, eine fachlich handhabbare Abgrenzung für den IMC-Bereich zu Intensivtherapie und Normalpflege zu definieren. Darüber hinaus waren wirtschaftliche Vorteile durch diese Versorgungsstufe zu eruieren. Die Abgrenzung wurde anhand von Medical Scores und den Guidelines der Society of Critical Care Medicine für diesen Bereich untersucht. Als Datenmaterial wurden Scoreparameter von Patienten einer Anästhesiologischen Intensivtherapiestation für einen retrospektiven Zeitraum von sechs Monaten ausgewertet. Die pflege- und medizinwissenschaftliche Plausibilität der Guideline-Score-Verknüpfung wurde durch eine interdisziplinäre Expertengruppe bestätigt. Durch eine mehrstufige Datenabfrage in Bezug auf die Ausschlusskriterien konnten zwischen 140-262 von 2797 untersuchten Fällen (Belegungstage) als potentielle IMC-Patienten eingestuft werden. Abschließend wurde eine Definition für den IMC-Bereich erarbeitet, die als Arbeits- und Argumentationsgrundlage dienen soll. Es konnte festgestellt werden, dass eine kategorische Trennung schwierig ist und eine richtungweisende Abgrenzung eher zum Ziel führt. Von wirtschaftlichen Vorteilen durch die Einrichtung eines IMC-Bereiches ist implizit auszugehen, ein eindeutiger Beleg konnte jedoch nicht vorgelegt werden. Insgesamt konnten deutliche qualitative Vorteile durch die Implementierung aufgezeigt werden....Zu meinen Artikeln hinzufügen


Renate Balsing: Modularisierung – neue Ausbildungswege in der beruflichen Bildung der Gesundheitsund Krankenpflege am Beispiel der Weiterbildungen Intensiv- Anästhesiepflege und Operationspflege (1-2008)
Die Weiterbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege muss reformiert werden. Neben der Erkenntnis, dass sie den Anforderungen an eine zeitgemäße Qualifizierung nicht mehr gerecht wird, sind es die veränderten Rahmenbedingungen, die eine Reform erforderlich machen. Medizinischer Fortschritt, technische ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Carola Koppermann, Sabine Schuster: „Neue Aspekte in der Biografiearbeit“ oder „Braucht es Krisen zur Entwicklung“? Theoretische Anregungen und Methoden aus verschiedenen Arbeitsbereichen (12-2007)
Im Bildungsbereich bietet Biografiearbeit das methodische Instrumentarium, um Phasen der Selbstreflexion mit dem Lernen über Lebensmöglichkeiten und erweiterten Handlungskompetenzen zu verknüpfen. Biografiearbeit wird hier nicht auf das Arbeiten an der eigenen Biografie begrenzt, sondern schließt das Lernen an anderen Biografien sowie auch die gesellschaftlichen ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Annegret Horbach, Johann Behrens, Rolf Müller: Wie lange verbleiben Pflegende nach der Ausbildung in ihrem Beruf? (12-2007)
Vielerorts wird darüber diskutiert, dass professionell Pflegende schon kurze Zeit nach Ihrer Ausbildung nicht mehr in ihrem Beruf tätig sind und es werden Gegenstrategien gesucht (Behrens, Horbach, Solbrig 2002). Zur Steuerung des Ausbildungsplatz...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Andreas Gruschka: Bildung: unvermeidbar und gemieden (12-2007)
Dieser Beitrag untersucht an fünf zentralen Fragen den Zusammenhang zwischen den Begriffen Bildung und der Pflege: Welche hinderlichen, schwierigen historischen Voraussetzungen gelten für die Verbindung von Bildung und Pflegeberuf? Warum muss sich die Pflegewissenschaft darum bemühen, ihren Bereich als bildungsrelevant zu betrachten? In welcher Hinsicht begibt sie sich damit auf ein riskantes Feld der Selbstbeobachtung? In welchem problematischen bildungspolitischen Kontext täte sie das? Warum und wie soll sie dennoch Bildung also als das Unvermeidbare eben nicht meiden, dafür offensiv thematisieren und vor allem in Aus- und Weiterbildung integrieren?...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Birte Luther: Die Rolle der Lehrenden in der Hebammenausbildung (10-2007)
Die Besonderheit der Tätigkeit der Lehrerinnen für Hebammenwesen liegt darin, dass sie, unter professionstheoretischen Gesichtspunkten keinen Beruf haben. Genau genommen sind sie Hebammen, die sich pädagogisch weitergebildet haben, ob nun mittels Fachweiterbildung oder mittels Hochschulstudium (vgl. Luther 2006, S. 9 ff.). Diese Eigenheit teilen sie mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Gesundheitsfachberufen, wie z. B. den Lehrerinnen und Lehrern für Pflege (u.a. Sieger 2001, Stöcker 2002, Krüger 2003). In dieser Besonderheit liegen eine Reihe von Problematiken, die für die Arbeit der Lehrenden gravierende Folgen haben und die nicht selten dazu führen, dass Professionalisierungsbestrebungen und Innovationsprozesse nicht nur gehemmt, sondern geradezu konterkarie...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Christa Weßel, Cord Spreckelsen: Qualitative Forschungsmethoden auf den Punkt gebracht. Ein Trainingsprogramm für leitfaden-gestützte Interviews in der Medizinischen Informatik (9-2007)
Qualitative Forschungsmethoden gewinnen zunehmende Relevanz in der medizinischen Informatik. Einzel- und Gruppeninterviews und Beobachtungen werden für die Exploration und die formative und summative Evaluation von IT-Projekten herangezogen. Ziel ist es, nachvollziehbare und umfassende neue Erkenntnisse zu gewinnen. Qualitative Methoden wurden...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Andrea Braun von Reinersdorff: Strategisches Management in Gesundheitsunternehmen Von der Konzeption zur Umsetzung (9-2007)
Vor dem Hintergrund der soziodemographischen Veränderungen in meisten Industrienationen, die sich in einer steigenden Lebenserwartung und sinkenden Geburtenraten bei einer gleichzeitig zu konstatierenden Anspruchsinflation der Patienten manifestieren, drohen die Gesundheits- und Sozialversicherungssysteme ceteris paribus zu kollabieren, sofern nicht auf der mikro- und makroinstitutionellen Ebene strategisch gegengesteuert wird. Schon heute stößt das medizinisch- innovatorische Möglic...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Dr. Hans-Jürgen Wilhelm: Gefangene ihrer Wahrheit. Wenn alles Wahrheit wird, wird die Wüste zum Weg (7-2007)
Im Alltag unterliegen wir unentwegt der irrigen Annahme, dass unsere Wahrheiten die einzig wahren sind – diese Annahme allerdings ist die Grundvoraussetzung für gesellschaftliches Handeln. Ein verwirrter Mensch glaubt nun ebenfalls, dass seine Wahrheit die richtige ist, muss im alltäglichen Handeln aber immer wieder feststellen, dass die Welt nicht so reagiert wie er es erwartet. Diese Welt wird für ihn somit immer mehr unverständlich. Für nicht verwirrte stellt dieser Mensch...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Christine Schaubmayr: Vergleichstudie konventionelle versus IT-gestützte Pflegedokumentation (7-2007)
Papierbasierte Pflegedokumentationen sind häufig unvollständig, schlecht lesbar und daher für die Evaluierung der Pflege und für die Pflegeforschung auf Grund der Datenqualität nur eingeschränkt verwendbar. Mittels einer Vergleichstudie wird versucht, die Vor- und Nachteile von händischer versus IT-gestützter Pflegedokumentation herauszuarbeiten. Im Detail wird den Fragen nachgegangen ob eine IT-gestützte Pflegedokumentation diese qualitativ verbessert und nachvollziehbarer gestaltet. Verglichen werden in erster Linie die quantitativen Aspekte wie Lesbarkeit, Vollständigkeit etc. Die inhaltliche Qualität der Pflegedokumentation wird in dieser Studie nicht geprüft....Zu meinen Artikeln hinzufügen


Brigitte König: Curriculumentwicklung der pflegerischen Weiterbildungen im Klinikum der Stadt Ludwigshafen gGmbH (7-2007)
Curricula in pflegerischen Weiterbildungen beinhalten nicht nur Lehrpläne und Weiterbildungsmodalitäten sondern stellen auch das Verständnis der Theorie des Lehrens und Lernens in den Weiterbildun...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Daniela Hayder: Das Assessment der Harninkontinenz – Eine Herausforderung für die professionelle Pflege (6-2007)
Im Frühjahr 2006 veröffentliche das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege des Nationalen Expertenstandard „Förderung der Harnkontinenz in der Pflege“. Dem Assessment der Harninkontinenz wird dabei eine entscheidende Bedeutung beigemessen, da ohne eine Analyse der multifaktoriellen Faktoren die eine Inkontinenz begünstigen bzw. auslösen, der Fähigkeiten und Einschränkungen einer Person nicht die richtige Intervention zur Kontinenzförderung ermittelt werden kann. Im folgenden Beitrag werden Vorgehen und Instrumente zur Einschä...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Dirk Wiedenhöfer, Gerda Burkhardt, Dr. med. Martin Nufer, Monica Scherer: Die Outcome Messung „Austrittsmanagement“ (6-2007)
Während der letzten Jahre nimmt der ökonomische Druck in den Schweizer Spitälern stetig zu, die stationäre Hospitalisationsdauer zu verkürzen. Dies erfordert einen Wandel hin zu einem früh einsetzenden, aktiven Austrittsmanagement. Dadurch steigen die Anforderungen an das Spitalpersonal, an die Patienten sowie an die Nachsorger. Es gilt zu beobachten, ob dabei die Effizienz durch frühere Spitalentlassungen nicht auf Kosten der Qualität erreicht wird. Im Jahr 2005 hat der Verein Outcome eine Messung zum Thema „Austrittsmanagement“ entwickelt, mit ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Monika Heller-Meier: Wissensmanagement im Spital - Nutzungsmöglichkeiten am Beispiel Spital Zofingen mit Fokus auf Gesundheitsförderung (5-2007)
Die Diplomarbeit an der Hochschule für Soziale Arbeit Luzern zum Thema „Wissensmanagement im Spital“ mit Fokus auf Gesundheitsförderung basiert auf einer Projektarbeit zu diesen Themen. Intensive Studien einer großen Zahl von Publikationen zu den obgenannten Fachgebieten verschafften mir einen fundierten Überblick über die Schwerpunkte. Durch die elektronische Datenverarbeitung hat eine Veränderung im Informations- und Kommunikationssektor stattgefunden. Die heutige große Informationsvielfalt ist für den Einzelnen fast nicht mehr überschaubar. Mit einer Internetplattform könnte die Kompetenz der Mitarbeitenden im Spital durch den Austausch von Informationen u...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Winfried Zapp, Julia Oswald, Silja Otten: Forschungsprojekt: Konzeption und Gestaltung einer Qualitätskostenrechnung für die Stationäre Altenhilfe (5-2007)
Als Konsequenz für die zunehmenden Qualitätsanforderungen in der Stationären Altenhilfe treffen die Einrichtungen auf einen Qualitätswettbewerb, welcher eine gezielte Lenkung von Qualitätsmaßnahmen der Einrichtungsleitung unerlässlich macht. In Zeiten knapper Kassen ist eine genaue Kenntnis der Kosten und Leistungen, insbesondere auch der Kosten der Qualität, für eine wirtschaftliche Unternehmungsführung unentbehrlich. Zudem sollten die Einrichtungen überzeugende Argumente gegenüber den Pflegekassen parat halten. Dieser Problembereich wird zurzeit an der Fachhochschule Osnabrück – Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften – unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Winfried Zapp näher untersucht. Das Forschungsprojekt „Konzeption und Gestaltung einer Qualitätskostenrechnung für die Stationäre Altenhilfe“ wird von der Arbeitsgruppe Innovative Projekte beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen (AGIP) finanziert und von mehreren Projektpartnern sowie Experten unterstützt. Die Qualitätskostenrechnung als führungsorientiertes Controllinginstrument dient nicht nur allein der Abrechnung und Dokumentation. Sie ist als ein Informationssystem zu verstehen, das aufgrund der exakten Erfassung, Aufsch...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Frank Arens: Entwicklung emotionaler Kompetenz in der Pflegeausbildung. Konzepte und Methoden (5-2007)
Emotionaler Kompetenz wird nach dem Bestseller von David Golemann zur Emotionalen Intelligenz in der Berufswelt eine immer größere Bedeutung beigemessen. Diese Bedeutung wird in einer Fachdidaktik Pflege bisher jedoch noch keine angemessene Aufmerksamkeit geschenkt. In der Pflegeforschung finden sich mittlerweile einige Untersuchungen, in denen die Bedeutung von Emotionen in der Pflege betont wird. Dabei ist zu konstatieren, dass Pflegende häufig selber äußern, dass sie nicht so richtig wissen, wie sie auf die Emotionsäußerungen von pflegebedürftigen Menschen reagieren sollen. Daneben gibt es zahlreiche Unters...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Uwe Raven: Zur Entwicklung eines „professional point of view“ in der Pflege. Auf dem Weg zu einerstrukturalen Theorie pflegerischen Handelns (3-2007)
Die Verwissenschaftlichung der Pflege und die Akademisierung des pflegerischen Berufsfeldes haben bis dato noch nicht zu einer konsistenten Ausformung und Vermittlung einer neuen beruflichen bzw. professionellen Identität geführt. Auch die bisherige Einbet...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Dr. Hans-Jürgen Wilhelm: Unterschiedliche Wahrnehmung der Zeit in der stationären Altenpflege (3-2007)
Im Folgenden soll die Bedeutung der Dimension Zeit innerhalb des Feldes der stationären Altenpflege gezeigt werden. Immer wieder ist von fehlendem Personal (Pflegenotstand) die Rede, was nichts anderes zu bedeuten scheint, als dass es an ausreichender Arbeitszeit mangelt. Doch der Faktor Zeit hat auch sehr wichtige soziologische...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Claudia Fuchs, Carmen Willems, Eva-Maria Panfil: Entwicklung und Evaluation einer Informationsbroschüre für pflegende Angehörige zum Thema „Dekubitusprophylaxe“ (3-2007)
Eine erfolgreiche Dekubitusprophylaxe in der häuslichen Pflege ist nur in Zusammenarbeit mit Betroffenen und Angehörigen möglich. Diese müssen für eine adäquate Beteiligung an der Pflege u.a. über Wissen zur Entstehung, Gefährdung und Prophylaxe des Dekubitus verfügen. In Deutschland liegen derzeit nur wenig geeignete Informationsmaterialien vor. Ziel des Projektes war die Entwicklung und Evaluation einer zielgruppengerechten Informationsbroschüre für pflegende Angehörige zum Thema „Dekubitusprophylaxe“. Basierend auf Erkenntnissen zur Zielgruppe, Anforderungen an schriftliche Printmedien und dem aktuellen pflegewissenschaftlichen Stand der Dekubitusprophylaxe wurden Entscheidungen für thematische Inhalte, Sprache, Bildmaterial, Farben und Schrift der Broschüre „Sich regen bringt Segen – So schützen Sie sich vor Wundliegen“ getroffen. Mit einer quasi-experimentellen unkontrollierten Prätest-Posttest-Studie wurde die Broschüre bei 21 pflegenden Angehörigen (50-91 Jahre, 16 weiblich) evaluiert. Als Messinstrument wurde der speziell für diese Studie entwickelte Druckgeschwürvermeidungs-Wissenstest DVW eingesetzt. Der DVW enthält 34 Aussagen in acht Skalen zum Thema Dekubitusprophylaxe. Die Ergebnisse geben erste Hinweise, dass eine eigenverantwortliche Lektüre der Broschüre durch die pflegenden Angehörigen zu einem Wissenszuwachs in den Bereichen „Definition des Druckgeschwürs“ und „Fingertest“ führt. Diese Kenntnisse können Angehörige zu einer Kontaktaufnahme zu Pflegekräften/Ärzten motivieren. Die Broschüre kann damit einen Beitrag für die Früherkennung von Druckgeschwüren des Grades I leisten, sollte in der Praxis jedoch nicht ohne gezielte Maßnahmen der Patientenedukation eingesetzt werden....Zu meinen Artikeln hinzufügen


Isabella S. Wilbert-Herr: Urininkontinenz nach Schlaganfall – Review & Forschungsanwendungsprojekt (3-2007)
Zur Behandlung der Urininkontinenz nach Schlaganfall stehen eine Vielzahl von verhaltensorientierten Methoden sowie medikamentöse Interventionen zur Verfügung. Für die pflegerische Praxis ergibt sich die Überlegung, wie die Urininkontinenz optimal behandelt werden kann, damit diese den Zukunftsverlauf der Patienten möglichst wenig beeinträchtigt. Bei der Kontinenzerzielung kommt es nicht nur auf die einzelne Intervention an, sondern auf fachliche Qualifizierung der Pflegeteams, Anwendung von mehreren Prozessschritten nach d...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Klaus Müller: Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz in der praktischen Ausbildung durch den Einsatz von Lernaufgaben (3-2007)
Praktische Pflegeausbildung wird heute vielerorts immer noch verstanden als „Mitnehmen“ von Schülerinnen und „geplante Anleitungen“ durchführen. Im Mittelpunkt solcher Anleitungen stehen meist praktische Tätigkeiten bzw. Fertigkeiten, oder aber auch die umfassende Versorgung eines Menschen mit Unterstützungsbedarf, die dann oft in optimaler Art und Weise von der Auszubildenden vorzuführen ist. Praktische Ausbildung ist jedoch weit mehr! Die Auszubildenden lernen nicht nur vom Betreten bis zum Verlassen des Arbeitsbereichs durch das, was sie erleben, interpretieren und worauf sie reagieren. Selbst noch be...Zu meinen Artikeln hinzufügen


A. Zimolong, M. Küppers-Simon, K. Becker: Qualitätsmanagement der Erhebung und Dokumentation integrierter Behandlungspfade (2-2007)
Die Dokumentation von Behandlungspfaden ist unzureichend, solange diese nicht die gelebten Prozesse wiedergeben beziehungsweise aufgrund mangelnder Standardisierung zwischen verschiedenen Einrichtungen oder Systemen ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Heike Stöter: Einsatz parametrierter Dokumente zur Unterstützung von qualitätssichernden Maßnahmen und Controllingaufgaben (2-2007)
Die Erfassung von Dekubitusprävalenz oder Sturzhäufigkeit stellt Krankenhäuser der Maximalversorgung vor große Probleme, wenn die Auswertung der Daten nicht online erfolgen kann. Im Klinikum Braunschweig wurde frühzeitig mit der strukturierten Datenerfassung begonnen. Nach den positiven Erfahru...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Sabine Steffan, Heiner Laux, Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann: Einstellungssache IT-gestützte Pflegedokumentation? Ergebnisse einer empirischen Untersuchung (2-2007)
Um die Akzeptanz elektronisch unterstützter Pflegedokumentation und ihre Einbettung in den gesamten Pflegeprozess zu untersuchen, wurde Anfang des Jahres 2006 eine Befragung zu dieser Thematik durchgeführt. An 1.402 Pflegemitarbeiter/ innen in insgesamt 61 bundesweiten stationären Altenpflegeeinrichtungen wurden standardisierte Fragebögen versandt, von denen 385 (27,5%) für die vorliegende Analyse zur Verfügung stehen. Die Konstruktion des Fragebogens orientierte sich an der PIK-Studie. In allen befragten Einrichtungen war das Softwareprogramm „TOM“ der Firma HINZ Online zur Pflegedokumentation installiert. Es werden überwiegend positive Einstellungen der Mitarbeiter/innen der befragten Einrichtungen zur PC-Arbeit, zur Pflegedokumentation und zum Dokumentationsprogramm festgestellt, sowie bekannte Vorteile der IT-gestützten Pflegedokumentation bestätigt. Einstellungen zur PC-Arbeit und der Zufriedenheit mit dem Dokumentationsprogramm korrelieren miteinander. Ebenso gibt es Zusammenhänge zwischen dem Prozessverständnis der Pflegemitarbeiter/innen und ihren Einstellungen zum Dokumentationsprogramm. Es zeigen sich keine signifikanten Unterschiede der Einstellungen zwischen jüngeren und älteren Pflegemitarbeiter/innen als auch den verschiedenen Pflegeberufen. Kritisch anzumerken ist jedoch, dass Voraussetzungen einer erfolgreichen IT-gestützten Pflegedokumentation noch nicht generell eingehalten werden. So steht noch immer oft keine ausreichende Zahl von Computerarbeitsplätzen für Mitarbeiter/innen zur Verfüg...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Alexandra Kuntze, Ursula Hübner: Die Entwicklung von Pflegediagnosen für die Intensivpflege auf Basis der ICNP Beta Version (2-2007)
Derzeit stehen Krankenhäuser durch den Einsatz des pauschalierten Vergütungssystems vor informationstechnologischen und organisatorischen Herausforderungen (vgl. Führing et al. 2004, Ingenerf et al. 2005). Mit den gesetzlichen Rahmenvorgaben, welche im fünften Sozialgesetzbuch (§135a SGB V) und dem Krankenhausfinanzierungsgesetz (§ 17 b, KHG) festgeschrieben sind, erfolgt eine Neuorientierung dahingehend, die Qualität zu sichern und die Versorgungskosten zu kontrollieren. Damit soll das wesentliche Ziel der ökonomisch erzwungenen Optimierung der Behandlungskosten erreicht werden (vgl. Lübke 2001). Für die Umsetzung dieser Vorgaben ist es unabdingbar, dass Pflegende ihre Leistungen im Gesundheitswesen beschreiben (vgl. Larrabee et al. 2001). Bei der Betrachtung des Aufgabenspektrums der Pflegenden widerspiegelt sich eine patientenorientierte, qualitativ hochwertige Arbeit und das Bemühen einer finanziell effizienten Versorgung, um Patienten in ihrem Lebensalltag mit ihrer Erkrankung bestmöglich zu unterstützen. Für die Umsetzung dieser Ansprüche benötigen Pflegende neben Empathie, fachspezifischem Verständnis vor allem wissenschaftlich fundierte Kenntnisse. Ein routiniertes Arbeiten gesteuert von standardisierten Prozessen hinterfragt gelegentlich Handlungsabläufe und deutet auf den Schluss, dass theoretische Modelle, Abläufe und Prozesse nicht konsequent in der Pflegepraxis umsetzbar sind. Das Kontra dieser These bekunden unterschiedlichste Forschungsinteressen nicht nur ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Manfred Borutta: Von der lernenden zur kompetenten Organisation.Wissensmanagement in Pflegeeinrichtungen aus systemtheoretischer Perspektive (2-2007)
Pflegeeinrichtungen können nur selbst lernen; aber sie lernen nicht immer von selbst. Die Kompetenzentwicklung der Pflegeorganisation wie die ihrer Mitarbeiter bleibt nicht selten dem Zufall überlas...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Günter Roth: Qualitätsprobleme in der Altenpflege: Versuch einer soziologischen Aufklärung (1-2007)
Angesichts gravierender Qualitätsprobleme in der ‚gerontologischen Pflege’ oder der beruflichen Altenpflege herrscht in der Gesellschaft, aber auch der Fachwelt oft ein Pendeln zwischen Verdrängen, Skandal und Aktivismus, ohne dass die Hintergründe struktureller Probleme und die spezifische soziale Logik des prekären Feldes und seiner Leiden ausreichend analysiert und Besserungen in Sicht wären. Deshalb sollen in dem vorliegenden Beitrag Dilemmata der Altenpflege und ihre Hintergründe vor allem mithilfe des feldtheoretischen Ansatzes von Pierre Bourdieu soziologisch aufgeklärt werden. Dabei wird gezeigt, dass gängige, oft implizit bleibende, theoretische Vorstellungen und Konzepte des Funktionalismus einerseits und interpretative Ansätze andererseits – trotz ihrer jeweils für sich bestehenden empirischen Evidenz – nicht weit genug gehen, vor allem, weil die Prekarität des sozialen Feldes mit seinen Machtstrukturen und sozialen Disparitäten sowie Konflikte...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Gerda Nussbaumer: E-Learning and Social Effects (12-2006)
E-Learning ist aus dem Bildungsbereich nicht mehr weg zu denken. Trotzdem oder gerade deswegen, sind auch kritische Stimmen zu hören, welche vor allem das vereinsamte Lernen am PC h...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Manfred Bönsch: Zwischen Vermittlung und neueren Lernarrangements Mehrdimensionale Lernsettings im Überblick (12-2006)
Unterricht ist alles in allem immer noch die große „black box“, von der wir zu wenig wissen. Der Input in Form von Curricula, Kerncurricula, Rahmenrichtlinien wird in großer Breite diskutiert. Der Output – also Lernerfolg und Effektivität – erfährt große Beachtung. Aber was sich dazwischen tut – das ist der Unterricht – wird nicht genauer betrachtet und analysiert. Die folgenden Ausführungen wollen einen Überblick über ältere und neuere Lernsettings/Lernarrangements...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Jürgen Oelkers: Schulentwicklung (12-2006)
Der Ausdruck „Schulentwicklung“ bezeichnet oft nicht mehr als einen Verwaltungsweg. Gute Absichten werden in die Form von Gesetzen gebracht, nachdem sie vorher ebenso theoretisch und kontro...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Birgit Vosseler, Babara Birnbaum, Patricia Prochowski, Elke Zech: Krankenschwester ade – das neue Gesicht der Pflege (11-2006)
Aufgrund einschneidender Veränderungen in unserer Gesellschaft und massiver Einschnitte im Gesundheitswesen hält das traditionelle Berufsbild „Krankenschwester“ der neuen Wirklichkeit nicht mehr stand. Die traditionellen Berufsbilder mögen noch in den Köpfen verankert sein, die Realität sieht längst anders aus. Präventive, re...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Birgit Bielefeldt, Mechthild Noska: Evaluation von Pflegecurricula – Ein Instrument zur vergleichenden Beschreibung und Bewertung anhand von Curriculumdokumenten (11-2006)
Pflegecurricula steuern nicht nur die Zeit der Ausbildung im Pflegeberuf, sie haben auch darüber hinaus berufsprägenden Einfluss. Ihre Entwicklung und Nutzung sollte ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Regina Wiedemann, Sara Marquard: Die Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust als Aufgabe der Pflege (10-2006)
Ziel der Literaturstudie war es, die internationale Literatur hinsichtlich der Aufgabe der Pflegenden bei der Anleitung von Frauen zur Selbstuntersuchung der Brust zu analysieren. Hierfür wurden zunächst die gesetzlichen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland beschrieben. In einer anschließenden Recherche wurden neun Artikel in internationalen Datenbanken ermittelt, acht Veröffentlichungen sind aus den USA, eine aus Australien. Die Ergebnisse zeigen: (1) Pflegende werden in ihrer Motivation und Entscheidung zur Anleitung von Frauen zur Selbstuntersuchung durch ihr persönliches Verhalten in Bezug zur Selbstuntersuchung der Brust und ihrem Fach- und Methodenwissen beeinflusst. (2) In den USA und Australien wird die Mamma-Care- Methode® zur Anleitung eingesetzt. (3) Die Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust wird als ein wesentlicher Aspekt der Gesundheitsförderung angesehen, die unter anderem von Pflegenden durchgeführt wird. Dennoch zeigen die Ergebnisse der Studien, dass die Umsetzung im Pflegealltag gering ist. Deshalb wird gefordert, die Schulung und Anleitung zur Gesundheitsförderung verstärkt in die Aus- und Weiterbildung zu integrieren und die Rahmenbedingungen im Arbeitsalltag den notwendigen Anforderungen anzupassen. In Deutschland sind gesundheitsfördernde Maßnahmen im Rahmen der Anleitung durch Pflegende zur Selbstuntersuchung der Brust nicht beschrieben....Zu meinen Artikeln hinzufügen


Benno Schanz: Budgetkenntnisse sind Erfolgsparameter (10-2006)
Seit Jahren sind die Budgetüberschreitungen der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) ein Dauerthema in den Medien. Die Budgets der Krankenhäuser werden seit Jahren nicht wirklich erhöht. Bei steigenden Kosten und zunehmendem Wettbewerb steigt der Anpassungsdruck der Kliniken enorm. Die anscheinend unverme...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Sabine Bartholomeyczik: Pflegediagnostik, Assessment und Klassifikationen: Funktionen und Grenzen  (9-2006)
Standardisierte Assessmentinstrumente sind wichtige Hilfen bei einer professionellen Pflegediagnostik. Voraussetzung ist allerdings, dass sie theoretischen und wissenschaftlichen Qualitätskriterien genügen. Diese werden zwar oft als gegeben dargestellt, erweisen sich aber bei näherem Hinsehen möglicherweise als zweifelhaft. Standardisierte Instrumente sollten nur von dafür qualifizierten Pflegenden genutzt werden, wobei die wichtigste Voraussetzung eine allgemeine Kompetenz für pflegerische Diagnostik beruhend auf einer hermeneutischen Kompetenz ist. Klassifikationen können ebenfalls hilfreiche Instrumente für die Pflegepraxis darstellen. Hier sollte ebenso genau hingesehen werden, denn Systematiken und standardisierte Verfahren sind nicht per se sinnvoll, qualitativ gut und brauchbar. ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Anja Walter: Die lernfeldorientierte Curriculumentwicklung  (7-2006)
In diesem Artikel werden die Grundzüge einer lernfeldorientierten Curriculumentwicklung für die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und in der Altenpflege beschrieben. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt auf der Vorgehensweise bei der Entwicklung von Lernsituationen. Die Grundannahmen des Curriculums und die Lernsituationsentwicklung können hier zwar nicht in Gänze nachgezeichnet werden, es wird aber aufgezeigt, wie mit vieldiskutierten Fragen zur Umsetzung des Lernfeldkonzeptes verfahren wir...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Guido Heuel: Die personenbezogene Dienstleistung Pflege im sozialen Wandel der demografischen Veränderungen (6-2006)
Welche Problematiken auf die Unternehmen und das Personal zukommen und ob es in Zukunft überhaupt ohne „Ehrenamtler“ gelingt, wird am Beispiel des Pflegeberufs aufgezeigt. In dem ersten Teil wird der Arbeitsbegriff von der Produktionsarbeit zur Dienstleistungsarbeit beschrieben. Fortführend wird der Arbeitsbegriff als gesellschaftliche Tätigkeit fokussiert. Pflege, von der Nächstenliebe hin zur Entlohnungstätigkeit, schließt sich dann an und weiterführend wird der Schritt zur Professionalisierung aufgezeigt. Dabei wird beleuchtet, dass der beschriebene Weg der Professionalisierung, durch verschiedene Strukturänderungen auch zur Deprofessionalisierung führen kann. In einem weiteren Abschnitt erfolgt eine Skizzierung der personenbezogenen Dienstleistung. Wie sich das Erwerbspotenzial in der Pflege und das Pflegeaufkommen heute und in Zukunft darstellen werden, wird anhand von linearen Berechnungen dokumentiert. Anschließend soll eine kleine empirische Studie verdeutlichen, wie Unternehmen bisher auf das alternde Erwerbspotenzial reagieren. Das Ehrenamt, die unterschiedlichen Aspekt der Motivation des Einsatzes und der Zusammenarbeit mit den hauptamtlichen Mitarbeitern folgen. Hierbei werden Veränderungsprozesse für den hauptamtlichen Mitarbeiter nicht ausgenommen. In dem Fazit werden die Ergebnisse erörtert und mögliche Veränderungsprozesse entworfen....Zu meinen Artikeln hinzufügen


Karen Güttler, Prof. Dr. Stefan Görres: Von APLE zu apenio: wissenschaftlich entwickelte Typologie ist Basis der Pflegeplanungs- und -dokumentationssoftware apenio (5-2006)
Durch zwei geförderte Projekte sowie einem von der Pflegepraxis engagiert durchgeführtem Test, konnte eine vom Institut für angewandte Pflegeforschung (iap) der Universität Bremen entwickelte Typologie zur Pflegeprozesserfassung und -dokumentation erfolgreich in die Pflegepraxis eingeführt werden. Die Typologie apenio ehemals APLE stellt durch die verbindliche Darstellung aller Pflegeprozess-Schritte den Prozessgedanken in den Vordergrund pflegerischen Handelns. Assessmentgeleitet werden Pflegeleistungen und Pflegeergebnisse kontinuierlich transparent gemacht. Der Ansatz von apenio1 ist, dass sich pflegerisches Handeln grundsätzlich an der Situation des Patienten (sprich der Beeinträchtigungen des Gesundheitszustandes, der für die Pflege relevant ist) orientiert und nicht explizit an den zu erbringenden Pflegeleistungen oder der zugrunde liegenden Erkrankung. Ziel der apenio Typologie ist es Pflege strukturi...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Prof. Dr. Roland Trill: Webbasierte Qualifikation von Leitungskräften – ein Ausweg aus der Qualifizierungsfalle (5-2006)
Die Anforderungen an Mitarbeiter steigen, während die Möglichkeiten diesen gerecht zu werden tendenziell zurückgehen. Dies wird im Rahmen dieses Beitrages als das „Qualifikationsdilemma“ bezeichnet. Präsenzorientierte Fort- und Weiterbildung kann in dieser veränderten „Landschaft“ nicht mehr bestehen. Neue Angebote, basierend auf neuen Lehrmethoden und -medien, müssen Raum greifen und dem Einzelnen Chancen eröffnen, um sic...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Doris Eberhardt: Theaterpädagogik – Ein Weg zu kompetenten Pflegenden (5-2006)
Der vorliegende Artikel möchte eine neue Lernform in die pflegedidaktische Diskussion einbringen, deren Bildungsmöglichkeiten vorwiegend im sozialen, kommunikativen und persönlichkeitsbezogenen Bereich liegen: die Theaterpädagogik. Diese relativ junge Disziplin nutzt das Medium Theater, um verschiedene Lern- und Erfahrungsprozesse zu initiieren. Dabei geht es nicht um Faktenwissen, sondern um lebendige Lernprozesse, die zum einen durch die individuelle Auseinandersetzung mit dem Thema und zum anderen ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Pia Wieteck: ENP-ICNP-Crossmapping (2-2006)
Die vorliegende Forschungsarbeit prüft die Vollständigkeit und Aussagekraft der in ENP genutzten Begriffe zur Beschreibung von Pflegediagnosen mithilfe des Crossmappings mit ICNP. Das Mapping-Verfahren wurde mit der Parallelmapping-Methode durchgeführt. Die Interraterreliabilität weist gute bis sehr gute Werte auf. Die prozentuale Übereinstimmung der Raterergebnisse auf den Achsen A–H lag zwischen 73 % – 99 %, der zufallsbereinigte Cohens Kappa-Wert lag auf der Focus-Achse der ICNP bei 0,88. Die Ergebnisse des Mapping-Verfahrens zeigen, dass beide Klassifikationen, ENP und ICNP, noch nicht vollständig sind, um die gesamten pflegerischen Aspekte abzubilden. In der Studie wurde nachgewiesen, dass beide Klassifikationen einen gr...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Barbara Steuer, Silvia Rosery: Der Weg eines elektronischen Informationssystems von der Idee bis zur Realisierung: Vorgestellt am Beispiel eines konkreten Projekts: „PORaBo-Doc mit Integration von LEP Nursing 3“  (2-2006)
Die Planung und Realisierung eines elektronischen Informationssystems, welches verschiedenen Ansprüchen gerecht werden soll, ist nicht nur softwaretechnisch und inhaltlich ein anspruchsvolles und komplexes Projekt. Die Umsetzung erfordert ein Bewusstsein, dass der Übergang...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Alexandra Kuntze, Ursula Hübner: Vergleich von NANDA, ICNP und HHCC Pflegediagnosen  (2-2006)
Die Verwendung einer einheitlichen Sprache in der Pflege differiert im deutschsprachigen Raum. Bisherige Studien zeigen, dass das verwendete Datenmaterial der Untersuchungen unzureichend bzw. die Methodik Unterschiede aufweist, die einen Vergleich nicht zulassen. Für die Untersuchung ergab sich daher die Fragestellung: „Fehlt eine einheitliche Fachsprache oder fehlt der Vergleich bzw. un...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Jutta Ihle, Rolf Spring: E-learning konkret: Von der Vision zur praktischen Erfahrung. Zwei exemplarische Beispiele aus der Grund- und Weiterbildung Pflege im kritischen Rampenlicht (2-2006)
Die Förderung der Kompetenzen im Umgang mit neuen Kommunikationstechnologien ist in der Grund- und Weiterbildung der Pflege durch die zunehmende Technologisierung im praktischen Alltag unabdingbar geworden. Allerdings geht es nicht nur darum, den Computer als Arbeits- und Lehrinstrument sinnvoll einzusetzen, sondern vielmehr um den Erwerb einer umfassenden Medienkompe...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Berta Schrems: Der Pflegeprozess im Kontext der Professionalisierung (1-2006)
Der Pflegeprozess ist in vielen Bereichen der Pflegepraxis nicht vollständig umgesetzt, eine reine Pflichtübung, mancherorts wird sogar seine Abschaffung gefordert. Das Ziel des Beitrags ist es, mögliche...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Uwe Raven: Pflegerische Handlungs- kompetenz – Konsequenzen einer Begriffsklärung  (1-2006)
Die Verwendung des Begriffs „Pflegerische Handlungskompetenz“ ist geprägt von einer der Sache nicht zuträglichen Gebrauchsvielfalt. Jeder glaubt zu wissen, was mit Kompetenzen gemeint ist und dennoch ist keine Einigung über eine allgemein...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Claudia Wächter, Gerhard M. Käser: Lerntagebuch – zu „einer Reise seiner Bildung“ (12-2005)
Die Vernetzung von individuellen praktischen Erlebensprozessen mit theoretischen Konstrukten stellt im Bereich der Pädagogik eine besondere Herausforderung dar. Ein begleitendes Medium, das Lerntagebuch, ermöglicht dem Lernenden seine persönlichen Erlebnisse zu dokumentieren und diese im anschließenden Bericht zu bearbeiten. Die Anforderungen dieses Berichtes werden mit zunehmendem Ausbildungsverlauf komplexer und umfangreicher. Das hier vorgestellte Konzept ermöglicht es, Schlüsselkompetenzen individuell und unter konstruktivistischer Bezugsnahme aufzuarbeiten. Außerdem ist das persönliche Lerntagebuch als Lerndokumentation und als Grundlage einer gesteuerten und damit strukturierten Reflexion, während der Ausbildung bedeutend. Parallel hierzu können curriculare Kriterien (Lernfeld) eingestreut werden. Insgesamt steht dieses Konstrukt nicht ausschließlich für die schulische Realität, sondern kann in jedem beruflichen Lehr- und Lernkontext Verwendung finde...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Prof. Dr. Christa Olbrich: Idiolektik: die Eigensprache in der Pädagogik (12-2005)
Die Pflegepädagogik ist seit vielen Jahren auf einen sicheren Weg der formalen und inhaltlichen Professionalisierung. Mit dem neuen Gesetz der Gesundheits- und Krankenpflege 2003 wurde festgelegt, dass Lehrende in den Pflegeberufen zur Zulassung der Lehrbefugnis einen akademischen Abschluss vorweisen müssen. Inhalte zu pflegepädagogischen Fragen werden zunehmend zu Forschungsthemen, Publikationen und Kongresse (5. Kongress: Lernwelten in Regensburg 2005) zeigen eigenes Wissen der doch noch nicht so alten Disziplin der Pflegepädagogik. Zentrale Themen in Lehr- und Lernprozessen sind Kommunikation, Interaktion und Sprache. Hier bes...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Evelin Burns: Über das Verstehen von Entscheidungsfindungsprozessen der Pflegepersonen zu „Evidence based Practice“  (11-2005)
Pflegende sind mit einer großen Anzahl von Entscheidungen während ihrer täglichen Arbeit konfrontiert. Die wissenschaftstheoretische Analyse der Entscheidungsfindung kann mittels dem rationalen und dem phänomenologischen Zugang erklärt werden. Die Anwendung von rationalen Entscheidungsfindungsmodellen in der Pflege zur Unterstützung des Entscheidungsfindungsprozesses gehört noch nicht zum Alltag in der Pflege. Durch die Anwendung von Modellen wird die Möglichkeit geschaffen Entscheidungen transparent zu machen. Die Pfleg...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Thomas Albiez, Bernadette Bächle, Birgitt Grässle, Matthias Naegele, Kerstin Schramm, Jörg Treiber : Pflegequalifikation bestimmt Pflegequalität?!  (11-2005)
In dieser Literaturstudie wird der Zusammenhang der Qualifikation von Pflegenden und der Ergebnisqualität in Langzeitpflegeeinrichtungen der Altenpflege untersucht. Aus den Ergebnissen der Literaturstudie werden Aussagen zur Pflegequalität, der Qualifikation des Personals, sowie der Problematik der Outcome Messung dargestellt. In einem Modell werden die Perspektiven der Pflegeempfänger sowie des Personals bezüglich der Pflegequalität zusammenfassend gegenübergestellt. Wesentliches Resultat ist die Erkenntnis, dass eine bestimmte Fachkraftquote die Pflegequalität verbessern kann, dies aber nicht alleine von der formalen Qualifikation der Pflegenden abhängig ist. ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Gregor Pleiss: Gesundheits- und KrankenpflegeschülerInnen
Vulnerable Zielgruppe für Prävention oder Hoffnungsträger für mehr Patientenberatung und -souveränität?
 (10-2005)

Die Konzepte der Prävention und Gesundheitsförderung erlangen gesamtgesellschaftlich zunehmend an Bedeutung. Dies findet seinen Ausdruck in der Ausrichtung der Gesundheitspolitik auf genannte Konzepte, aktuell im Kabinettsbeschluss der deutschen Bundesregierung zur „Stärkung der gesundheitlichen Prävention: Prävention stärken – Gesundheit erhalten“ (Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung, 2005) nach zu lesen. Dass dabei die Pflegeberufe eine nicht unerhebliche Rolle spielen sollen, ist nicht zuletzt dem Krankenpflegegesetz von 2003 oder den Ausbildungsrichtlinien einzelner Bun...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Helga Duschl, Angelika Dreßler, Julia Rahn: Die Kinderkrankenpflege in der integrierten Pflegeausbildung  (10-2005)
Seit ca. 100 Jahren ist die Kinderkrankenpflege ein eigenständiger Bereich in der Pflege. Bereits im 18. Jahrhundert hatten Ärzte mit Veröffentlichungen über Kinderkrankheiten den Grundstein für das Fachgebiet Pädiatrie1 gelegt, erste Kinderkrankenhäuser wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegründet. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und bedürfen deshalb einer besonderen Behandlung und Pflege. Diese Überzeugung war nicht nur der Anfang einer kinderspezifischen medizinischen Versorgung, sondern auch der Anfang der beruflichen Kinderkrankenpflege als notwendi...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Michal Naldi-Schwarz : Einschätzung des Bedarfs an professionellen Pflegeleistungen der spitalexternen Pflege (Spitex)  (9-2005)
Die Studie wurde im Auftrag des Spitex Verbandes des Kantons Baselland (SVBL) im Rahmen einer Förderung professioneller Entwicklung innerhalb der Spitex durchgeführt. Das Ziel war, ein erweitertes Bild über den Bedarf an Spitex-Dienstleistungen im Kanton Baselland zu erhalten. Die Ausgangslage war die Annahme des SVBL, dass nicht alle potentiellen Zielgruppen von der Spitex erreicht werden, weil das vorhandene Dienstleistungsangebot der Spitex-Organisationen nich...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Birgit Thomas, Bruno Wirnitzer, Christa Gottwald, Prof. Dr. Johann Behrens: Schulung und Anleitung in der stationären Krankenpflege zur Förderung der Selbständigkeit bei älteren Menschen  (9-2005)
Ziel der empirischen Studie war die Integration der Interventionen Schulung und Anleitung als pflegerische Aufgaben in den Stationsablauf. Hierbei wurden die Auswirkungen auf den Pflege- und Krankheitsverlauf aufgezeigt. Dabei soll erreicht werden, dass Patienten/Angehörigen notwendige Kompetenzen vermittelt bekommen, um ihre Selbstständigkeit zu bewahren, Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen, um die Belastung der häuslichen Pflege besser einzuschätzen zu können. Des weitern sollten Pflegekräfte sensibilisiert werden, dass Schulung und Anleitung im Pflegeprozess Aufgaben der professionellen Pflege sind, die patientenorientiert geplant und dokumentiert Veränderungen am Patienten sichtbar machen. Im Rahmen der Interventions-/Kontrollstudie, wurden bei 87 Patienten Schulungen, Anleitung und Selbständigkeitstest durchgeführt. Insgesamt wurden 174 Patienten in die Studie einbezogen. Patienten mit eingeschränkter Mobilität nach hüftnahen Frakturen stellten die Studienpopulation dar. Patienten, die durchschnittlich 16 Tage auf der unfallchirurgischen Station geschult und angeleitet worden sind, waren erheblich selbständiger als nicht geschulte Patienten. In der häufigsten Altersklasse zwischen 77 und 84 Jahren verkürzte sich die Krankhausverweildauer um 10 Tage. Des wei...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Hermann Brandenburg: Wie gelangt neues Wissen in die Praxis der Pflege?  (9-2005)
Es geht in der Pflegewissenschaft nicht nur darum neues Wissen zu generieren, sondern auch Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie neues Wissen in die Praxis überführt und konkre...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Eva-Maria Panfil: Evidence-based Nursing: Definition, Methoden, Umsetzung  (9-2005)
Evidenzbasierte Medizin und Pflege: „Alter Wein in neuen Schläuchen“, „das Ei des Kolumbus“ (Panfil/Wurster 2001), der „missing link zwischen Forschung und Praxis“ (Thiele et al. 2001) oder ein vorbeigaloppierendes Pferd, auf das die Pflege nicht aufspringen sollte (Mayer 2004)? Über Evidence-based Nursing (EBN) ist seit Entstehen des Begriffes viel und kontrovers diskutiert worden....Zu meinen Artikeln hinzufügen


Lars Hebel, Rüdiger Ostermann: Praxisorientierte Auswahl einer EDV-gestützten Pflegedokumentation durch ein Pflegeheim  (7-2005)
Im Rahmen dieser Ausarbeitung soll darauf eingegangen werden, wie die Leitung eines Pflegeheimes, die über ein grundständiges EDV-Wissen verfügt, sich jedoch nicht als ausgewiesene Fachkraft der Pflegeinformatik bezeichnet, vorgehen kann, um die Auswahl eines EDV-gestützten Pflegedokumentationssystems...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Michael Schulz, Johann Behrens: Die Entwicklung gemeindenaher psychiatrischer Pflege in Großbritannien  (7-2005)
Bereits 1954 wurde in Großbritannien im Zuge der Deinstitutionalisierung und einer daraus sich entwickelnden gemeindenahen Versorgung von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen damit begonnen, psychiatrische Pflege im direkten Umfeld der Patienten einzusetzen und zu entwickeln. Demgegenüber fehlt ein entsprechendes Angebot in Deutschland bis heute weitgehend. Community Psychiatric and Mental Health Nurses (CPNs) haben seither einen wesentlichen Anteil an der Versorgung psychisch kranker Menschen in der Gemeinde und führen im Vergleich zu Deutschland relativ spezialisierte Tätigkeiten durch. Die Entwicklung verlief – bei erkennbaren positiven Wirkungen für psychisch Kranke – nicht ohne Abbrüche und Überforderungen. Im Rahmen der Literaturanalyse wird deutlich, dass sich die Tätigkeitsfelder im Laufe der Zeit veränder...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Hubert R. Jocham: Der nationale Expertenstandard: Schmerzmanagement  (6-2005)
Wie in allen Industrienationen steigt auch in Deutschland die Zahl der Krebserkrankungen. Durch Verbesserungen in der Behandlung nimmt die Überlebenszeit der Betroffenen zu. Da das Tumorleiden – gerade in fortgeschrittenen, nicht mehr kurablen Stadien – in der Mehrzahl der Fälle mit Schmerzzuständen einhergeht, sollte eine effektive algesiologische Behandlung höchst...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Arbeitsgruppe „Sterbehilfe in der Diskussion“: Im Zwielicht von Strafrecht und Autonomie: Die Einstellung der Bevölkerung zur Sterbehilfe  (6-2005)
Aktive Sterbehilfe ist in Deutschland als eine „Tötung auf Verlangen“ unter Strafe gestellt. Bezogen auf die aktive Form der Sterbehilfe im Sinne einer „Tötung auf Verlangen“ bedeutet dies, dass die Gesetzeslage hier der Einstellung einer Mehrheit von rund 80 Prozent der Bevölkerung entgegensteht – dies sollte zumindest Anlass sein für eine weitere kritische Diskussion dieser Problematik. Passive Sterbehilfe ist nach deutschem Strafrecht nicht ausdrücklich verboten, für diese Form der Sterbehilfe stellte sich in den Untersuchungen von 1992 und 1997 unter der Bevölkerung in Deutsc...Zu meinen Artikeln hinzufügen


H. Gehlen, L. Grove, B. Nickolaus, A. Oberender, B. Philipp, S. Schwarz: Internetpräsenzen deutschsprachiger Pflege- zeitschriften und pflegerischer Berufsverbände  (5-2005)
Im Rahmen eines studentischen Projektes wurde die Qualität der Internetpräsenz von 54 deutschsprachigen Pflegezeitschriften und von 10 pflegerischen Berufsverbänden mittels standardisierter Parameter wie Navigation und Design, Inhalt, Service, formale Aspekte und Technik untersucht. In der Ausarbeitung sind die Ergebnisse anhand von 6 Fragestellungen (z.B. Benutzerfreundlichkeit, Aktualität, Impressum) sowie die Reaktion auf eine Testmail summarisch dargestellt. Sowohl bei den untersuchten Berufsverbänden als auch bei den Pflegezeitschriften zeigt sich, dass die Möglichkeiten des Internets noch nicht konsequent genutzt werden und hier ein ausbaufähiges Potenzial für die Gestaltung von Zielgruppenorientierten Internetauftritten besteht. ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Wolfgang George: Evidenzbasierte Angehörigenintegration im Gesundheitswesen  (5-2005)
Nachdem die aktuelle Situation der Angehörigenintegration1 im Gesundheitswesen zusammenfassend berichtet ist, wird eine Vorgehensweise eingeführt, deren Ziel es ist, zu einer evidenzbasierten, also reproduzierbaren Angehörigenintegration im Gesundheitswesen zu kommen. Es wird deutlich werden, dass entlang der bereits durch medizinische und andere Fachgesellschaften, Verbänden und Expertengremien auf den Weg gebrachten evidenzbasierten Leitlinien die notwendigen Integrationsziele abgeleitet (a) und durch die Anwendung eines neuartigen Assessments (b) die Kompetenzen und Ressourcen der Angehörigen substantiell beschrieben werden können (c). Durch solch eine Vorgehensweise, die Ähnlichkeiten mit dem Erstellen eines Anforderungs- und Fähigkeitsprofils zeigt, können nicht nur die relevanten Integrationsziele und Interventionen hergeleitet werden, sondern darüber hinaus findet die notwendige Abstimmung auf di...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Markus Hartlage: Fachpraktische Pflegeausbildung in den Funktionsbereichen am Beispiel der Endoskopie  (5-2005)
Die Fragestellung für eine fachpraktische Ausbildung im endoskopischen Funktionsbereich lautet: „Was soll ein Auszubildender der Gesundheits- und Krankenpflege in der Endoskopie lernen?“. Dieser Beitrag stellt verschiedene Empfehlungen zu den Lerninhalten gegenüber und stellt Anhand von Kirsten Sanders Lernaufgaben im fachpraktischen Unterricht (1997) verschiedene Beispiele zur Formulierung von Lernaufgaben vor. Diese Empfehlung kann als Basis für Anleitungskonzepte angesehen werden. Der Anleitungsschwerpunkt liegt hierbei ganz bewusst auf den nicht-technischen Aspekten endoskopischer Pflege. ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Thomas Alpers: Gestaltung von Abschluss und Abschied als Leitungsaufgabe (4-2005)
In diesem Beitrag geht es um die Frage, wie Abschlussphasen von Veranstaltungen gestaltet werden sollten. Die Gestaltung des Abschlusses und das persönliche Abschiednehmen sind originäre Leitungsaufgaben. Aus diesem Bewusstsein ergibt sich die Notwendigkeit zu einem sinnvollen Abschluss statt eines Abbruches. Die bewusste Gestaltung der Abschlussphase ist keine einfache Angelegenheit und bedeutet für die Leitung eine Herausforderung. Denn wie sagt Geißler1 so treffend: „Aufhören kann jeder, Schluss machen nicht“. In der gängigen Leitungsliteratur finden sich allerdings kaum Hinweise für eine sinnhafte Abschlussgestaltung. Die Leitung muss sich d...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Michael Prinz, Annita Budzanowski, Stefan Stremitzer, Thomas Hölzenbein, Thomas Wild: Objektive Wundbeurteilung und Wunddokumentation mit WHAT (3-2005)
In Zeiten zunehmender Technisierung der Medizin wird die Bedeutung der Wundbehandlung und Wunddiagnostik sträflich vernachlässigt. Diverse Analysen der aktuellen Situation in der Wundbehandlung zeigen Missstände auf. So ist jeder zehnte Patient von einer Wundinfektion betroffen, für dessen Diagnose keine ausreichende technische Unterstützung zur Verfügung steht. Das menschliche Auge ist wiederum nicht in der Lage, den Zustand von Wunden objektiv einzuschätzen. Aus diesen Gründen wurde das Wundanalyseprogramm WHAT entwickelt, das anhand...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Thomas Albiez: Professionelle Pflege und Fachexpertise am Beispiel Pflegediagnostik (2-2005)
Ausgehend von der Fragestellung nach dem Verständnis von Professionalität und der Fachexpertise zur Gestaltung des professionellen Pflegediagnostikprozesses befasst sich dieser Beitrag zunächst mit der Professionstheorie. Dabei wird deutlich, dass professionelle Pflege nicht alleine auf den Aspekten der klassischen Professionstheorie beruht. Gleichbedeutend sind hermeneutisches Fallverstehen und wissenschaftl...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Renate Schwarz-Govaers: Subjektive Theorien als Basis für Wissen und Handeln (1-2005)
Was passiert, wenn in der Berufsausbildung subjektive Theorien auf wissenschaftliche prallen? Mit dieser Frage beginnt meine Forschungsarbeit zum oben genannten Thema. Zum Einen geht es mir in diesem Beitrag um ein Verständnis von „Subjektiven Theorien“, die als implizites Wissen unser Leben und Handeln bestimmen und damit auch unseren Berufsalltag. Werden sie während der Berufsausbildung nicht bewusst gemacht, bleiben sie unhinterfragt bestehen. Die in der Ausbildung gelernten Theorien und Konzepte sind damit wenig handlungsleit...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Manfred Bönsch: Kommunikatives und offenes Lernen (1-2005)
Im Selbstverständnis herkömmlicher Lehre ist angelegt, dass ein Lehrender das Wissen und Können beherrscht, das in einem Ausbildungszusammenhang an Nichtwissende/Nicht-Könner vermittelt werden muss. Dieses Grundmuster einer Vermittlungsdidaktik ist scheinbar so selbstverständlich, dass es die Erwartungen auf beiden Seiten prägt: der/die Lehrende bereitet die zu vermittelnden Inhalte auf, hält Unterricht und Lernende geraten schnell in eine Konsumentenhaltung. Das heißt, sie warten ab, was denn da wohl kommen wird, sind über Arbeitspapiere glücklich (Hamstermentalität) und fürchten die Pfl ichtaufgaben (Referate, Hausarbeiten) wie Leistungskontrollen und Prüfungen. Und wenn die Unterrichtsstunden pro Woche hoch sind, ist vermeintlich gar nichts anderes möglich, als rezeptive und reaktive Überlebensstrategien zu entwickeln. Die Rollen sind dann gut verteilt, die Asymmetrie ist a...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Prof. Dr. Christa Olbrich: Modulentwicklung auf der Grundlage der Kompetenztheorie (12-2004)
Mit dem Inkrafttreten der neuen Alten- und Krankenpflegegesetze sind nun die Schulen herausgefordert sich mit einer neuen Ausbildungsorganisation, der Modularisierung aus einander zusetzen. Diese ist zwar im Gesetz nicht explizit formuliert, sie ergibt sich jedoch als logische Konsequenz der Lernfeldorientierung. Dieser Beitrag soll dazu eine Hilfe sein, d...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Ingrid Thanner: Patientinnenselbstbestimmung im Krankenhaus – Ist freie Essenswahl möglich? (11-2004)
Patientinnen haben ein Anrecht auf eine adäquate Ernährung während ihres stationären Aufenthalts. Als Kundin, Konsumentin und nicht nur mehr die gedul-dige Leidende, wie in der lateinischen Wortwurzel (Patientin) es noch nahe liegt, wird die mündige Patientin heute ange...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Robert Mahnke, Hans-Gerd Lipinski: Mobile Kommunikationstechnologien für die ambulante Pflege (11-2004)
Die aktuellen Entwicklungen der modernen Kommunikationstechnik und der Einsatz von EDV in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens haben auch vor der ambulanten Pflege nicht halt gemacht [1]. Schon seit längerem existieren kommerzielle Software-Programme zur Unterstützung von Pflegediensten. Dabei wurden zumeis...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Friederike Störkel, Marcellus Bonato: Evidenzbasierte Pflegepraxis und -forschung am Beispiel der Studiengänge Pflegemanagement und Pflegepädagogik an der Fachhochschule Münster (9-2004)
Evidenzbasierte Pflegepraxis meint die Integration von individueller pflegerischer Expertise mit der bestmöglichen externen wissenschaftlichen Evidenz. Dabei verstehen die Autoren Evidence-based Nursing (EBN) nicht als eine neue Methode per se, sondern vielmehr als eine Haltung und eine grundsätzliche Herangehensweise an Themen in der Pflegeausbildu...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Ingrid Darmann: Problemorientiertes Lernen – Transfer durch die Erweiterung von Situationsdeutungen (9-2004)
Das problemorientierte Lernen (POL) stellt grundsätzlich ein vielversprechendes Lehr-/Lernkonzept zur Förderung transferfähigen Wissens und Könnens dar. Die Schüler erarbeiten sich anhand von Fällen, die komplexe pfl egeberufl iche Problemsituationen1 beinhalten, und mit einer vorgegebenen methodischen Struktur („Siebenschritt“) selbst gesteuert das zum Verständnis oder zur Lösung des Falles notwendige Wissen. Der „situierte“ Erwerb von Wissen, also die Verknüpfung des zu erwerbenden Wissens mit Situationen aus der Berufswirklichkeit, soll den Transfer theoretischen Wissens in die Praxis befördern (vgl. Mandl/Gruber/Renkl 1993; Reetz 1996). POL ist aber nicht gleich POL, vielmehr lassen sich unterschiedliche Ausrichtungen unterscheiden, die jeweils spezifi sche Ausbildungsziele verfolgen. In d...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Cordula Ahrendt, Katrin Theilig, Jessica Pehlke-Milde: Fördert das Lernfeldkonzept die Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz? (9-2004)
Im Lernfeldkonzept wird davon ausgegangen, dass die berufl ichen Tätigkeitsfelder und der Bildungsauftrag der Berufsschule den wesentlichen Bezugsrahmen für den Berufsschulunterricht darstellen müssen, um heutigen beruflichen Anforderungen gerecht zu werden. Die Pflegeausbildung ist administrativ nicht an das Lernfeldkonzept gebunden, nutzt jedoch für die Curriculumentwicklung diesen konzeptionellen Ansatz der Berufsbildung. Der Begrif...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Bettina Wagener-Floer, Herbert Mayer, Georges C.M. Evers (†): Vorkommen und Intensität von Schmerzen bei alten Menschen auf geriatrischen Stationen (7-2004)
Der Zweck dieser Untersuchung ist es, Vorkommen und Intensität von Schmerz bei stationären geriatrischen Patienten zu beschreiben. Für diese Gruppe liegen bislang kaum Zahlen vor. Es wurde ein deskriptives, quantitatives, korrelationelles Querschnittdesigns gewählt. Mittels eines strukturierten Fragebogens wurden in einem Zeitraum von sechs Wochen alle anwesenden geriatrische Patienten aus 9 Krankenhäusern (n=319) über Vorkommen und Intensität von Schmerzen zum Zeitpunkt des Interviews, in Ruhe und bei Bewegung oder Husten befragt. Die Schmerzintensität wurde mit einer vertikalen Visuellen Analogskala ermittelt. Ferner wurden die demographischen Variablen Alter und Geschlecht erhoben. Zum Zeitpunkt der Befragung hatten 38,2% der geriatrischen Patienten Schmerzen. Schmerzen in Ruhe hatten 40,4% der Patienten und 54,9% gaben Schmerzen bei Bewegung oder Husten an. 71,4% der Patienten mit Ruheschmerz berichten über mittlere oder starke Schmerzen, während es sogar 80% der Älteren mit Bewegungsschmerz sind. Ein Einfl uss von Alter und Geschlecht auf das Vorkommen und die Intensität von Schmerzen kann in dieser Studie nicht nachgewiesen werden. Unterschiede zwischen den einzelnen Krankenhäusern in Bezug auf Prävalenz und Intensität sind zwar vorhanden, aber ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Sabine Bartholomeyczik: Pflegebedarf und Pflegebedürftigkeit (7-2004)
Eine breite Diskussion sowohl um das inhaltliche Verständnis von Pflegebedürftigkeit als auch um Instrumente hat sich an der allgemeinen Kritik der Legaldefinition von Pflegebedürftigkeit im SGB XI entzündet. Fragen der Bedarfsbemessung in allen Bereichen und die Notwendigkeit transparenter und vergleichbarer Daten zur Begründung von Pflege unterstreichen die Relevanz einer konsensfähigen Operationalisierung des komplexen theoretischen Begriffs. Einen Goldstandard gibt es jedoch bisher nicht....Zu meinen Artikeln hinzufügen


Johanna Niederberger-Burgherr: Adaptive Prozesse am Arbeitsplatz und adaptive Arbeitszufriedenheit (5-2004)
Der vorliegenden Studie liegt der theoretische Ansatz der adaptiven Arbeitszufriedenheit zugrunde. Gemäß diesem Ansatz führen wechselseitig sich bekräftigende Adaptionsprozesse zwischen Person und Arbeit zu Arbeitszufriedenheit. Damit adaptive Prozesse stattfinden können, braucht die Person Handlungsspielraum, um aktiv Einfluss auf die Umgebung...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Ursula Hübner: Pflegedokumentation und Informationstechnologie – Chancen und Grenzen (4-2004)
Pflegedokumentations- und planungssysteme sind Stand 2003 gerade in Krankenhäusern nicht in dem Maße vertreten, wie man es erwarten würde. Die dazu nötige grundlegende Informationstechnologie ist ausgereift und vielfach erhält...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Ingrid Darmann: Theorie-Praxis-Transfer in der Pflegeausbildung (4-2004)
In vielen Publikationen wird beklagt, dass die Pfl egeauszubildenden das, was sie in der Schule lernen, in der Praxis nicht anwenden (vgl. Rafferty et al. 1996; Arnold 2000; Landers 2000; Schröck 2003). Dabei bestehen bei den Autoren unterschiedliche Vorstellu...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Christian Grebe: Pflegeklassen nach SGB XI und RUG-III (3-2004)
An den Pflegeklassen nach SGB XI wird in der Literatur häufig Kritik geübt, ein häufiger Vorwurf lautet, dass Pflegebedarfe kognitiv beeinträchtigter Personen nicht ausreichend berücksichtigt würden. Das Bundessozialgericht stellte im Jahr 2000 zudem klar, dass aus den Pflegestufen nicht automa...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Monika Beck, Hansruedi Kaiser, Beat Keller, Stefan Knoth: Konkrete Kompetenzen – Ein Entwicklungsprojekt (3-2004)
In der Schweiz wird zurzeit im Gesundheitsbereich an zwei neuen Ausbildungen gearbeitet: Fachangestellte Gesundheit auf der Sekundarstufe 2 und Diplomausbildung auf der nicht-universitären Tertiärstufe. Als Instrument um die Ziele dieser Ausbildungen zu formulieren, wird hier das Konzept der Konkreten Kompetenz...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Jörg Dondalski, Georg Oppermann, Dieter Sommer: Mitarbeiterentwicklungsgespräche (MEG): Zentrales Element einer individuellen Personalentwicklung (2-2004)
Psychiatrische Kliniken können sich ohne die individuelle Entwicklung des einzelnen Mitarbeiters nicht weiterentwickeln. Allerdings muss es im Zusammenhang mit der Personalentwicklung zwischen der individuellen Entwicklung des einzelnen Mita...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Beate Rennen-Allhoff, Martina Delbrügge und Susanne Jaeger-Meier: Training der Medienkompetenz für Lehrkräfte im Gesundheitswesen (2-2004)
Mitte und Ende der Neunzigerjahre wurden bundesweit erhebliche Anstrengun-gen unternommen, die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien an Schulen zu verankern. Die Anstrengungen richteten sich sowohl auf eine Ver-besserung der Sachausstattung der Schulen als auch auf eine Verbesserung der Nutzungskompetenz von Schülerschaft und Lehrkräften. Die weitgehend sehr kleinen und nicht-öffentlichen Schulen des Gesundheitswesens wiesen in beiden Bereichen besondere Defizite auf, obwohl diese Technologie für viele der Lehr-...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Dr. Jürgen Knoppik: Möglichkeiten von E-Learning in der Pflege (1-2004)
Wer heute das Stichwort „E-Learning“ in die Suchmaschine „Google“ eingibt – abhängig von der Schreibweise und der Tageszeit der Anfrage – erhält un-gefähr 5 bis 8 Mill. Referenzen. Wie kann man sich angesichts dieser Fülle von Quellen überhaupt informieren? Hinzu kommt, dass das Thema E-Learning wie kein derzeit anderes in der Bildungsbranche polarisiert in E-Learning-Befürworter und -Gegner. Bei den bedingungslosen Befürwortern handelt es sich meistens um „Nicht-Pädagogen“. Es handelt sich um Unternehmen, die ihre E-Learning-Produkte an den Mann bzw. an die Frau in Aus-, Fort- und Weiterbildung bringen wollen/müssen. Hier werden Lösungen versprochen, die für den unbedarften Anwender bisweilen an Zauberei grenzen. Ein PC, eine Software und/oder ein Internetanschluss – Abrakadabra – und schon ist das Lernziel erreicht. Die Rede ist von „Paradigmenwechsel“ und einem neuen „Bildungszeitalter“. Nichts ist unmöglich – die Bildungsrevolution ist in vollem Gange (Jörg Neubauer 2002). Bei den Gegnern handelt es sich meistens um mehr oder weniger ausgewiesene Pädagogen der wohl eher „älteren“ Generation – Heute wird man ja schon mit 35 Jahren dieser Spezies zugeordnet. Jedenfalls handelt es sich hier um solche Pädagogen, die sich besonders durch multimediale Berührungsängste auszeich-nen. Ein Zeigestock wird immer noch als pädagogisch wertvoller angesehen als ein Laser gesteuerter Zeigepfeil. So befürchten sie mit dem Eindringen von E-Learning in den Bildungsbereich die Verdrängung der Pädagogik durch die Technik, ja – schon wieder einmal – den Untergang des Abendlandes. Wie so oft liegt die „Wahrheit“ wohl eher in der Mitte, aber – so könnte man hinzufügen – nicht die meine....Zu meinen Artikeln hinzufügen


Elisabeth Holoch: Lernen in und aus beruflichen Pflegesituationen (12-2003)
Der Artikel befasst sich mit der Problematik des Wissenstransfers aus der Perspektive des Ansatzes des Situierten Lernens und zeigt Möglichkeiten auf, wie dieser lerntheoretische Ansatz für die Pflegeausbildung genutzt werden kann. Nach einer Darstellung der Grundprinzipien Situierten Lernens werden zwei Modelle Situierten Lernens, die an einer Kinderkrankenpflegeschule zur Anwendung kommen und Ergebnisse aus der Evaluation dieser Modelle vorgestellt. Die Evaluation zeigt, dass Modelle Situierten Lernens tatsächlich Lernprozesse bei den Lernenden anstoßen, die für den Wissenstransfer eine wichtige Rolle spielen. Gleichzeitig machen die Evaluationsergebnisse darauf aufmerksam, dass bei der Beschäftigung mit der Problematik des Wissenstransfers die Frage nach den Inhalten, nach der Art des Wissens und dem Umgang der Disziplin Pflege mit ihren Wissensbeständen nicht vernachlässigt werden darf...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Ursula Hübner, Carsten Giehoff: ICNP und NANDA – zwei sich ergänzende Terminologien? (11-2003)
NANDA und ICNP codierte Diagnosen werden häufig als sich gegenseitig ausschließend und konkurrierend angesehen. Im deutschen Sprachraum kommt die Kritik an der NANDA hinzu, sie berücksichtige nicht die Besonderheiten der deutschsprachigen Pflegekultur. Um die NANDA Diagnosen im deutschsprachigen Raum als Frontendterminologie in comp...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Carsten Giehoff: Implementationsbegleitende Softwareevaluation am Beispiel eines internetbasierten Pflegeverlegungsberichtes (11-2003)
Eine Beteiligung der Endanwender am Softwareentwicklungsprozess ist notwendig, um nützliche Systeme entstehen zu lassen, und wird vielfach gefordert. Wir realisierten die Beteiligung von Endanwendern durch eine informelle und eine formale Evaluation von frühen Softwareversionen eines interbasierten Pflegeverlegungsberichtes. Ziel dieser Untersuchung war es, die Praktikabilität und Aussagekraft eines Evaluationsverfahrens für die Benutzerzufriedenheit zu erproben. In einer Laborsituation wurden 35 Pflegekräfte gebeten, Patientenakten zu analysieren und die entsprechenden Daten in die Software einzugeben sowie einen Fragebogen zur Benutzerzufriedenheit auszufüllen. Die Auswertung des Fragebogens und der anschließenden Diskussion ergab hilfreiche Verbesserungsvorschläge. Dabei spiegelte die Diskussion die Ergebnisse des Fragebogens wider, ging jedoch in inhaltsspezifischen Fragen, die nicht mit dem Bogen erfasst werden, darüber hinaus und erlaubte konkrete Veränderungen in den Benutzeranforderungen zu identifizieren. Wir ko...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Dagmar Gerhards: Sicherheit in der E-Mail- Kommunikation (10-2003)
E-Mails spielen auch im Gesundheitswesen eine zunehmend wichtige Rolle. Viele Anwender glauben allerdings, dass der Versand einer E-Mail den datenschutzrechtlichen Bestimmungen im Gesundheitswesen genügt, ohne zu Berücksichtigen, dass diese Form des Informationsaustausches nicht sicher ist. In diesem Artiikel soll eine Möglichkeit vorgestellt werden, Informationen sicher per Mail zu versenden....Zu meinen Artikeln hinzufügen


Almuth Berg, Jana Schlopsna, R. Sebastian Werbke: Evidence-based Nursing – in der Praxis umsetzbar? (7-2003)
Seit Gründung der Klinik für Tumorbiologie (KTB) ist es ein Anliegen des Direktionsbereichs „Pflegedienst und Pflegeforschung“, die Pflegepraxis an dem aktuellen Wissensstand der Profession zu orientieren. Insofern war es ein konsequenter Schritt, sich auch frühzeitig mit der Ende der 90er Jahre aus den angelsächsischen Ländern nach Deutschland übergreifenden Methode des Evidence-based Nursing (EBN) zu beschäftigen, also mit einer auf wissenschaftlichen Belegen basierenden Pflegepraxis. Das Praktikum zweier Studentinnen des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bot schließlich im vergangenen Jahr die Chance, mit einer bis dahin auch in der KTB noch nicht durchgezogenen Konsequenz einige Pflegestandards unter Verwendung der EBN-Methodik zu überarbeiten. Dieser Artikel beschreibt das Vorgeh...Zu meinen Artikeln hinzufügen


André Hennig, Margret Müller: Von der multiperspektivischen Fallarbeit zu gemeinsamen Guidelines (7-2003)
Die bisherige Erarbeitung und anschließende Dokumentation von Leitlinien im Pflegebereich folgte einem deduktiven Entwicklungsprozess. Die Frage der Internalisierung, d.h. die Integration der außerhalb der eigenen Person befindlichen Leitlinien in den inneren subjektiven Kontext, wurde dabei nicht beantwortet. Maximen, Normen und Ansprüche können dadurch nicht den Klienten, Bewohner oder Patienten erreichen. Sie bleiben ein K...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Inge Dörr: Pflegebeteiligung auf derIntensivstation, für die Angehörigen ein unzumutbarer Gedanke oder eine bedeutende Chance? (7-2003)
Während der Pflege und Therapie eines Menschen auf der Intensivstation, befindet sich nicht nur der Patient, sondern auch seine ihm nahestehenden Angehörigen in einer Ausnahmesituation. Die Angehörigen sind in ständiger Angst un...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Horst Hilger, Angela Korn: Das Schweizerische Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen (7-2003)
Gesundheitsförderung in der Schule soll nicht heißen, dass die Schulen zusätzliche Aufgaben übernehmen müssen, sondern dass sich der Schulalltag an den Prinzipien der Gesundheitsförd...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Dirk Hunstein: Klassifikation von medizinischen und pflegerischen Diagnosen und Implikationen für das GR-DRG-System (6-2003)
Inhalte und Aussagen pflegerischer und medizinischer Klassifikationssysteme sind nicht direkt kompatibel. Der Beitrag setzt sich aus pflegewissenschaftlicher Sicht kritisch mit den Unterschieden pflegerischer gegenüber medi...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Hans-Peter Ludwig, Doris Burr: Lebendiges Qualitätsmanagement – Wirkungsvolle Umsetzung mit Elementen des Change Managements (6-2003)
Ein Qualitätsmanagementsystem einzuführen ist nicht nur eine technische oder logistische Herausforderung. Ein Qualitätsmanagementsystem betrifft ebenso die Einstellungen und Wertehaltungen...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Sabine Bartholomeyczik: Zusammenhänge zwischen Personal- und Bewohnerstruktur in Altenpflegeheimen (6-2003)
Aus einer umfangreichen Untersuchung in 26 Frankfurter Altenpflegeheimen werden verschiedenen Indikatoren für die Personal- und die Bewohnerstruktur vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen u.a., dass die Betreuungsrelationen in größeren Einrichtungen eher schlechter als in den kleineren sind, allerdings nicht durchgängig gleichermaßen; dass die Betreuungsrelation sich nur sehr bedingt an Indikatoren der Pflegebedürftigkeit der Bewohnerinnen au...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Jutta Dornheim: Wissensgesellschaft und berufliche Bildung in den Berufsfeldern Gesundheit und Pflege (5-2003)
Am 25. Februar 2002 wurde eine Absolventin des Bremer Studiengangs „Lehramt Pflegewissenschaft“ mit einem der fünf ersten Preise ausgezeichnet, die die Hamburger Körber-Stiftung unter der bekannten Bezeichnung „Deutscher Studienpreis“ dieses Jahr vergeben konnte. Gunda Rosenberg hatte auf die Preisfrage: „Bodycheck – Wieviel Körper braucht der Mensch?“ mit einem Beitrag geantwortet, der aus ihrer von Professorin Dr. Helga Krüger betreuten Examensarbeit hervorgegangen war. Er trug den Titel: „Der Körper als Verlust- und Fundsache in Krankenhaus und Pflegeheim. Störungen der Orientierung am eigenen Körper.“ In dieser Arbeit untersuchte Rosenberg die Wahrnehmungen von Menschen, die lange unbeweglich liegen müssen. Sie hatte 16 Studentinnen und Studenten gebeten, auf einer superweichen, luftdurchströmten Matratze jeweils eine halbe Stunde lang bewegungslos zu liegen und unmittelbar danach ihre Empfindungen in Zeichnungen auszudrücken. So entstand die Dokumentation von Wahrnehmungen wie die, dass der eigene Körper immer dünner, die Hände und Füße aber immer größer würden, dass die Grenzen des Körpers sich in die Umgebung ergössen, dass Körperteile nicht mehr zusammenhingen bis hin zu dem Gefühl, dass sich der Kopf vom Körper losgelöst habe. Offenbar hatten die Versuchsteilnehmerinnen und...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Michael Schilder: Standardisierte Pflegediagnosen, ein Instrument für die klinische Praxis? (4-2003)
Dieser Artikel geht der Frage nach, ob und auf welche Weise standardisierte Pflegediagnosen am Beispiel der NANDA und der ICNP im Sinne einer prospektiven Handlungsplanung im Rahmen klinisch-praktischer Pflegediagnostik eingesetzt werden können. Zum einen wird die Notwendigkeit standardisierter Pflegediagnosen aus der Betrachtung der Schwierigkeiten papierbasierter Pflegedokumentationen abgeleitet. Zum anderen wird anhand der Diskussion um eine Pflegefachsprache und der Betrachtung professioneller Fallarbeit aufgezeigt, dass eine Phänomenbeschreibung, will sie handlungsanleitenden Charakter haben, nicht ausschließlich standardisiert sein kann. Ansätze einer sinnvollen Standardisierung ergeben sich in einer theoriebasierten Pflegediagnost...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Frieda Kaiser, B.Sc, Gudrun Hübner-Bloder, Thomas Schabetsberger, Elske Ammenwerth, Reinhold Haux: Prozessanalyse der Speisenanforderung – Typische Probleme und Chancen einer EDV-Unterstützung (4-2003)
Prozessabläufe in Krankenhäusern sind sehr komplex und deswegen nicht immer leicht zu analysieren und zu evaluieren. Die Komplexität kommt daher, dass an diesen Prozessen viele verschiedene Berufsgruppen (Ä...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Lilli Mühlherr: Transferunterstützung in der Pflegeausbildung (4-2003)
In der vorliegenden Auseinandersetzung wird von der These ausgegangen, dass gelingende berufsbezogene Aus- und Weiterbildungen mit anspruchsvollen Fragen der Transferleistung und -unterstützung konfrontiert sind. Vor allem in Grundausbildungen kann nicht davon ausgegangen werden, dass sich Transferleistungen bei den Lernenden von alleine vollziehen. Deshalb kommt den Ausbildungspartner/in...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Prof. Dr. Karin Wittneben: Handlungsfelder – Lernfelder – Bildungsinhalte (4-2003)
In diesem Beitrag, der sich nach Seiten bemisst, mute ich Ihnen ein Mitdenken über ein pflegedidaktisches Modell zu, an dem ich seit zwanzig Jahren arbeite und das in seiner Konstruktion zwar schon sehr weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen ist. Ich glaube inzwischen auch nicht mehr, dass ein Modell jemals abgeschlossen werden kann. Ich trage Ihnen also ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Eveline Lindenberg, Herbert Mayer, Eva-Maria Panfil, Georges C. M. Evers: Die Prävalenz von Dekubitus in der ambulanten Pflege (3-2003)
Im Zuge der demographischen Entwicklung und der Einführung der Pflegeversicherung, muss sich die häusliche professionelle Pflege zunehmend mit der Versorgung älterer und chronisch kranker Menschen befassen. In Deutschland sind nur wenige Daten zur häuslichen Pflege und nur vereinzelt zu chronischen Wunden zu finden. In dieser Studie wurde mittels eines deskriptiv-explorativen Querschnittdesigns nach der Prävalenz von Dekubitus in ambulanten Pflegediensten Nordrhein-Westfalens gefragt. Einer randomisierten Stichprobe von 520 ambulanten Pflegediensten in Nordrhein- Westfalen, wurde im März 2000 ein standardisierter Fragebogen zugeschickt. Die 162 teilnehmenden Pflegedienste versorgten 12.316 Personen mit 472 Betroffenen. Das entspricht einer Prävalenz von 3,8%. Das durchschnittliche Alter der Menschen mit einem Dekubitus liegt bei 79,2 Jahren. Im wesentlichen sind die Frauen betroffen (65%), die durchschnittlich auch fast 7 Jahre älter sind als die Männer. Ein deutliches Problem ist die Dauer der Wunden mit durchschnittlich 7 Monaten. Das bedeutet für die Menschen viel Leid und volkswirtschaftlich großen Schaden. In der Untersuchung zeigte sich auch, dass 60 Prozent der Pflegenden nicht genau, und 13 Prozent gar nicht wussten, wie lange ein Dekubitus schon bestand...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Regina Frömming-Ohmke: Gemeinsam ins Boot – Berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit in Zeiten des Wandels (3-2003)
Organisationen im Gesundheitswesen müssen sich derzeit drastischen Veränderungen stellen. Schlagworte in sämtlichen stationären und ambulanten Einrichtungen des Gesundheitswesens sind Kosten, Qualität, Kundenorientierung und Personalkapazitäten. Dabei ist nicht nur der Mangel an Pflegekräften im Blickfeld, sondern auch der Mangel an Ärzten...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Michael Buik, Edit Hegedüs-Hochdorfer, Christiane Ranft, Anke Rudingsdorfer: Fremdheit ist überall (2-2003)
Professionelle Pflege muss Grenzen überwinden können! Grenzen im Denken wie im Handeln. Grenzen, die dem Schutz dienen und sich natürlicherweise in fremden Gesellschaften, Kulturen und Religionen ergeben. Pflege darf keine Unterschiede zwischen denen machen, die so denken wie sie selbst und den Andersdenkenden. Pflege mit ihren originären Eigenschaften ist aufgefordert, mit Menschen unterschiedlichster Denkmuster, Wertvorstellungen, Kommunikations-, Verhandlungs- und Führungsstilen zusammenzuarbeiten. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ist eine Fähigkeit als Pflegender ganz besonders wichtig. Die‚ Interkulturelle Kompetenz1’, eine Fähigkeit, die unabdingbar ist, um eigene und fremde Verhaltensmuster zu erkennen und dadurch situativ angemessen zu reagieren. Aber diese Fähigkeit ist nicht nur im Zusammenhang mit der Begegnung von fremden, ausländischen Kulturen von Bedeutung, sie kann ebenso in der Arbeitswelt, in der Zusa...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Louisa Zupan-Sebos: „Wenn eins und eins mehr als zwei gibt“ Ein Forumtheaterstück zur Theorie-Praxis-Thematik (2-2003)
Forumtheater ist eine Theatermethode, bei der am Graben zwischen Publikumsraum und Bühnenraum mit dem Ziel gearbeitet wird, diesen zu überwinden. Mit der Darstellung Variationen zwischenmenschlicher oder sozialpolitischer Konfliktbereiche wird ein Dialog aufgebaut und durch Debattieren werden Lösungsansätze erarbeitet, die nicht auf der Grundlage einer Ideologie entwickelt werden, sondern aus dem Kontext des betroffenen Forums. Die Entstehungsgeschichte des Stück...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Renate Schwarz-Govaers: Problemorientiertes Lernen – neuer Wein in alten Schläuchen oder eher alter Wein in neuen Schläuchen? (1-2003)
Das problemorientierte Lernen ist nicht neu. Neu ist die Gestaltung des Lernumfelds. Lernen, das auf konkreten Problemen bzw. Berufssituationen statt auf Unterrichtsfächern bas...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Dr. Werner Moriz: E-Learning zwischen Mythos und Sinn (1-2003)
Bedauerlicherweise stehen sich die Lager der Befürworter und Gegner des E-Learning nach wie vor unversöhnlich gegenüber. Die Polarisierungen reichen vom Untergang schulischer Bildung bis hin zur Revolution des Lehrens und Lernens. Vorweg, beide Extremstandpunkte erscheinen schlichtweg übertrieben. Fest steht, dass sich das E-Learning einerseits der neuen Medien bedient und eine multimediale Aufbereitung von Inhalten ermöglicht und andererseits das E-Learning nur für begrenzte Anwendungen sinnvoll einsetzbar ist, denn nach dem bisherigen Entwicklungsgrad kann E-Learning bestenfalls als drittklassiger Unterricht bezeichnet werden. Warum jedoch sollte es, sozusagen als zusätzliches Unterrichtsmedium bzw. als zusätzliche Unterrichtsmethode nicht zum Einsatz kommen? Geht man davon aus, dass sich dahinter keine dunklen Machenschaften verbergen, so kann es nur als Bereicherung der U...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Manfred Hülsken-Giesler: Selbstpflegekompetenz als Leitidee einer Ausbildung in der Pflege? (12-2002)
Seit einigen Jahren wird in Fachkreisen lebhaft die Notwendigkeit diskutiert, die inhaltliche Ausgestaltung der Pflegeausbildung vom medizinischen Handlungsverständnis zu lösen und den Fokus auf neue, originär pflegerische Belange zu richten. Der Begriff der „Selbstpflegekompetenz“ spielt in dieser Diskussion eine zunehmende Rolle, da er verspricht, pflegerisches Handeln nicht mehr aus der Perspektive eines defizitorientierten, medizinisch- mechanistischen Verständnisses des Menschen, sondern von den Fähigkeite...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Carol van Willigen: Pflegedok: Wie Sie die Stafette zum vollkommenen KIS gewinnen (11-2002)
Oft wird die Einführung eines Pflegedokumentationssystems ausschliesslich als Projekt der Pflege bezeichnet. Sicher leistet die Pflege (einerseits als grösste Berufsgruppe, andererseits durch die Nähe zum Patienten) einen wesentlichen Anteil am Gesamterfolg eines Spitals. Aber nur wenn die Pflegedokumentation als Teil eines abteilungsübergreifenden Klinikinformationssystems (KIS) konzipiert und eingeführt wird, kann sie den optimalen Nutzen gewährleisten. So gesehen ist die Pflegedokumentation eine entscheidende Etappe zum vollkommenen KIS. Aber was ist konkret zu tun? Die Autorin zeigt aufgrund von konkreten Projekterfahrungen, was es braucht, damit die KIS-Stafette nicht zu einem orientierungslosen Hürdenlauf wird. Sie erklärt, welche organisatorischen, technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zur...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Markus Stadler: Nurses’ Mind Map Lernen am Arbeitsplatz im „Informationszeitalter“ (11-2002)
Im Grunde fehlt uns Pflegenden (und nicht nur uns!) ein Informationsfilter, der beim Selektieren derjenigen Information unterstützt, die täglich über uns hereinbricht. „Informati...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Elisabeth Holoch: Systematische Förderung der elterlichen Kompetenz im Umgang mit Erkrankungen ihrer Kinder – ein (v)erkannter Auftrag der Kinderkrankenpflege? (10-2002)
Das Olgahospital in Stuttgart ist eines der ersten Kinderkrankenhäuser, das den Eltern Anfang der 70er Jahre die kontinuierliche Anwesenheit und Übernachtung bei ihrem Kind ermöglichte. Heute – ca. 30 Jahre nach der Öffnung der Kinderklinik für die Eltern und der Abschaffung rigider Besuchszeiten – ist es eine Selbstverständlichkeit geworden, dass die Eltern kranker Kinder den ganzen Tag über oder auch nachts während des gesamten Krankenhausaufenthaltes bei ihrem Kind sind und seine Pflege während dieser Zeit in unterschiedlichem Ausmaß weiter übernehmen. Zum Auftrag einer Kinderkrankenschwester1 gehört heute (nicht nur in der ambulanten Pflege, sondern auch im Krankenhaus) die enge Kooperation mit den Eltern...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Christian de la Chaux, Marcel Sailer: Die konzeptionelle Verankerung der Patientenorientierung in Patientenschulungs- und -anleitungsprogrammen (10-2002)
Das Eintreten akuter Erkrankungen sowie die Verschlechterung chronischer Verlaufsformen konfrontiert Menschen mit Situationen, die sie ohne professionelle Hilfe nicht bewerkstelligen können. Innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne müssen sie lernen, diesen neuen und unbekannten gesundheits- und alltagsb...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Ute Raum-Pordzik: Systematische Analyse selbstpflegerelevanter Informationen bei der Aufnahme von PatientInnen mit einer HIV-Infektion, -Erkrankung und/oder AIDS (10-2002)
Das Ergebnis des pflegediagnostischen Prozesses hängt wesentlich von der Erhebung und Sammlung aussagekräftiger, pflegerelevanter Informationen – bezogen auf die jeweilige Patientensituation – ab. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass konventionelle Instrumente zur pflegerischen Ersterhebung diese Anforderungen kaum erfüllen. D.h. spezifische Aspekte einer komplexen Situationsproblematik können meist nicht dargestellt werden. Im Rahmen des Projektes „Systematisierung der Pflegepraxis“ im städtischen Krankenhaus München– Schwabing wurde desh...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Ursula Oelßner: Modellprojekt „Integrative Pflegeausbildung“ (10-2002)
Das Modellprojekt „Pflege neu denken – Bildung neu gestalten“ greift die Diskussion über eine grundlegende Reform der Pflegeausbildungen in Deutschland auf. Die veränderten Anforderungen an die Pflegeberufe wirken sich bereits in der Gegenwart auf die beruflichen Handlungsfelder aus ohne dass sie in den Ausbildungsgängen genügend berücksichtigt werden. Die auf Lebensphasen ausgerichteten Ausbildungsgänge entsprechen längst nicht mehr der Realität in der pflegerischen Praxis. Für die Kinderkrankenpflege haben sich in den vergangenen Jahren deutliche Anforderungen ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Uwe Bartoschek, Ariane Greubel: Nachrangigkeit und Gleichwertigkeit – Zur Verhältnisbestimmung von schulischer und dualer Berufsausbildung (10-2002)
Die berufliche Bildungslandschaft hat sich in den vergangenen 20 Jahren stark gewandelt. Obwohl die berufliche Ausbildung in Deutschland seit langem auf drei Säulen ruht, ist in der öffentlichen Diskussion und im allgemeinen Bewusstsein fast ausschließlich die „duale“ Berufsausbildung präsent. Dies bedeutet, dass die anderen beiden Säulen und mit ihnen die über 400.000 Jugendlichen, die in ihnen ausgebildet werden, im Vergleich zu den etwa 1,6 Millionen Jugendlichen in der „dualen“ Ausbildung nicht oder kaum wahrgenommen werden...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Dr. Martina Hasseler, Gunda Rosenberg: Pflegende in der humanitären Hilfe und internationalen Entwicklungszusammenarbeit – eine kritische Bestandsaufnahme (9-2002)
Berichte über internationale Krisengebiete geraten in den letzten Jahren zunehmend in das Blickfeld der bundesdeutschen Medien und Öffentlichkeit. Medizinische und pflegerische Berufsgruppen nehmen in diesen Einsätzen eine bedeutende Aufgabe wahr, da die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung in diesen Gebieten als Folge der Krisen in eine...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Paul-Werner Schreiner: „Die Begegnung mit Sterben und Tod“ als Thema in den Lehrbüchern der Pflegeberufe (9-2002)
Die Begegnung mit Sterben und Tod kann als ein zentrales Problem der Realität beruflich Pflegender identifiziert werden. So muss von Interesse sein, wo und in welcher Weise die Auseinandersetzung mit dem Thema stattfindet. Die Auseinandersetzung mit dem Thema findet zum einen in Veranstaltungen verschiedenster Art statt und zum anderen – nicht selten damit verknüpft – in den verschiedenen Publikationen. Im Hinblick auf Publikationen ist zu differenzieren zwischen Zeitschriften ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Marion Saum: Pädagogischer Ansatz zur Sensibilisierung von Auszubildenden in Pflegeberufen (9-2002)
Dass die Themenkomplexe Pflege und Gewalt in engem Zusammenhang stehen, mag oberflächlich gesehen zunächst widersprüchlich erscheinen. Doch wer in der Pflegepraxis arbeitet, kann wohl kaum verneinen, nicht schon mit Gewalthandlungen irgendeiner Art, die im Weiteren genauer differenziert werden, konfrontiert gewesen zu sein. Dass dies keine ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Karl-Heinz Grimm: Die strukturelle Kopplung zwischen Pflegender und Patient als Basis pflegerischen Denkens und Handelns (6-2002)
Der Diskurs um das Wesen der Pflege ist auf internationaler Ebene im Rahmen der Entwicklung konzeptueller Modelle bereits ausführlich geführt worden. In der Bundesrepublik Deutschland vermisst man allerdings, trotz der in der Fachpresse geführten Diskussion bzgl. der Professionalisierung der Pflege, eine Entwicklung eines auf den deutschen Kul...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Paul C. M. Baartmans: Lebensqualität als Ergebniskriterium der Pflege bei chronischen Erkrankungen (6-2002)
Die Forschungsfrage, welcher in diesem Artikel nachgegangen wird, lautet, ob das Konzept Lebensqualität in die Pflegewissenschaft als Ergebniskriterium (Outcome) für pflegerisches Handeln verwendet werden kann. Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, wurde eine systematische Literaturstudie durchgeführt. Schlussfolgerung: Lebensqualität kann nicht als Ergebniskriterium für pflegerisches Handeln verwendet werden. Das Konzept Lebensqualität ist subjektiv (individuell definiert) und h...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Kathrin Hirter, Ketsia Schwab: Optimierung der Schmerzbehandlung bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen (6-2002)
Die Schmerzerfassung und -behandlung bei Kindern ist mit Schwierigkeiten verbunden. Einige Gründe dafür sind: fehlende Fähigkeit zur Verbalisierung im nichtsprechfähigen Alter, kindliches Krankheitsund Körperverständnis, mangelndes Wissen beim Fachpersonal, Mythen und Ängste bei Eltern und Fa...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Petra Zöllner: Kompetenzerwerb im Pflegeunterricht durch künstlerische und kunsttherapeutische Methoden (6-2002)
Im zu Ende gehenden 19. Jahrhunderts entstanden in vielen gesellschaftlichen Lebensbereichen Bewegungen gegen die damaligen vorherrschenden bürgerlichen Normen. In dieser Zeit des Aufbruchs entwickelten sich neben neuen Sichtweisen der menschlichen Psyche auch neue Stilrichtungen innerhalb der Kunst. Diese Stile waren geprägt vom individuellen Ausdruck der schaffenden Künstler. Nach SCHOTTENLOHER bereiteten Dadaismus und Surrealismus den Boden für einen anthropologischen erweiterten Kunstbegriff, der in der Folge Kunst, Kreativität und Leben gleichsetzte. „In den späten 60er und 70er Jahren finden durch die humanistische Psychologie Entwicklungen statt, die sich in der Erweiterung der Sinne, im unmittelbaren szenischen Ausdruck, im Einbeziehen des nicht-sprachlichen, emotionalen menschlichen Erlebnisraumes in der Betonung von Spontanität und Selbsterfahrung der modernen Kunst annähert.“1...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Christiane Büscher, Anja König: Die Sandwich-Konzeption – eine integrierende Unterrichtsform (6-2002)
Im theoretischen Unterricht an Krankenpflegeschulen besteht – wie in anderen Institutionen auch – das Problem, dass Lernende die unterrichteten Inhalte zwar schwarz auf weiß abheften können, sie dadurch aber noch lange nicht in ihrem eigenen Wissen verankert haben. Eine Chance, bei der Integration von Wissen schon im Unterricht Anlass und Unterstützung zu geb...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Lernwelten 2002: Lernwelten 2002 (5-2002)
Um Kontinuität herzustellen haben wir uns entschlossen, das Thema „Lernwelten“ fortzuführen – dieses Jahr mit dem Schwerpunkt „Grenzen – Grenzgänger – Entgrenzung“. Das Kongreßthema signalisiert einen Wandel auf mehreren Ebenen des pädagogischen Prozesses: Bildung läßt sich nicht mehr aufmehreren Ebenen des pädagogischen Prozesses: Bildung läßt sich nicht mehr auf eine bestimmte biographische Phase eingrenz...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Susi Saxer: Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis – Hemmende und fördernde Faktoren (4-2002)
Obwohl es in der Pflegewissenschaft nicht an Forschungsergebnissen fehlt, finden diese kaum Niederschlag in der Pflegepraxis. Das Bedürfnis, effektive Wege zu finden, um die Lück...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Renate Stemmer: Die Zukunft der Pflege zwischen Ökonomisierung und (De-)Professionalisierung (4-2002)
Die Pflege befindet sich in einer Phase des Wandels. Dieser Wandel hat sowohl das Selbstverständnis als Berufsgruppe als auch die inhaltliche Ebene erfasst. Dieser Wandel ist nicht zuletzt angestoßen durch die sich verändernden Rahmenbedingungen, unter denen Pflege stattfindet. Er kann als Bedrohung aber auch als Ch...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Paul-Werner Schreiner und Judith Pack: Begegnung mit Sterben und Tod in der Pflege (4-2002)
Der Mensch teilt mit nahezu allen Lebewesen den Umstand, dass er sterben wird, d.h. den biologischen Vorgang des Todes. Jedoch nur der Mensch weiß darum, dass er sterben wird; er kommt also nicht umhin, sich mit der Tatsache seiner Sterblichkeit – und sei es verdrängend – auseinanderzusetzen; der Mensch muss dem Sterben begegnen....Zu meinen Artikeln hinzufügen


Andreas Fischbach: Einführung der Methodik des „Pflegekonsils” – Zur Logik der geplanten Pflege (3-2002)
Der Pflegeprozess ist trotz aller Versuche der Mystifizierung und Beschönigung leider kein wirksames Instrument professioneller Pflege. Um nicht missverstanden zu werden: kritisiert wird die Struktur- und Anwendungslogik bzw. die Anwendungspraxis des Pflegeprozesses und nichtZu meinen Artikeln hinzufügen


Martin Huber: Patientenberatung und -edukation – welche Anforderungsprofile werden an die Pflege in Zukunft gestellt? (3-2002)
Pflegeberatung muss von Pflegenden selbst als Aufgabe wahrgenommen werden und darf nicht weiterhin von anderen Berufsgruppen besetzt sein. Eine differenzierte und kritische Betrachtung des Beratungsbegriffs ist notwendig, um ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Maria Gattringer: Der Mensch wird erst zum Menschen durch Bildung (3-2002)
Bereits bei Platon stellte dasjenige, das als Bildung bezeichnet wurde, einen schweren und mühsamen Aufstieg dar. In der Politeia ist es „ein als es selbst Gutes gemäß seiner selbst“, im Symposion ist „es ein als es selbst Schönes gemäß seiner selbst.“ Bildung wird einmal unter die Führung des Logos und einmal unter die Führung des Eros gestellt. Bildung ist vom Logos als noetisch-dialektische Weise, vom Eros durch ästhetisch-erotische Weise zu erreichen. Die Bildung als paidea ist seit PLATON Vollendung jeglicher Philosophie, als der sich selbst konstituierende Zweck. KANT’s drei Fragen pädagogischer Theorie sind als Bestimmung des Menschen zusammenzufassen. Entsprechend wird gefragt, was der Mensch ist und was er sein soll. Aus beiden Fragestellungen ergibt sich die dritte Frage: Wie der Mensch zu dem wird, was er ist, als zu dem, was er sein soll? Diese dritte Frage ist die spezielle pädagogische Frage, welche sich nicht vor Klärung der anderen Fragen beantworten läßt....Zu meinen Artikeln hinzufügen


K.-H. Grimm: Die strukturelle Kopplung zwischen Pflegender und Patient als Basis pflegerischen Denkens und Handelns (2-2002)
Der Diskurs um das Wesen der Pflege ist auf internationaler Ebene im Rahmen der Entwicklung konzeptueller Modelle bereits ausführlich geführt worden. In der Bundesrepublik Deutschland vermisst man allerdings, trotz der in der Fachpresse geführten Diskussion bzgl. der Professionalisierung der Pflege, eine Entwicklung eines auf den deutschen Kul...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Renate Schwarz-Govaers: Problemorientiertes Lernen in der Pflegeausbildung (2-2002)
„Es muss ja nicht alles ‚problem-based‘ sein“. So lauten in der Schweiz häufig die Argumente, wenn es um die Realisierung von problemorientiertem Lernen i...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Peter F. Meurer: Lernsoftware im Krankenhausalltag (1-2002)
Seit es Computer gibt, versuchen wir, das Lernen durch den Einsatz spezieller Software zu erleichtern. Heute ist das Angebot an digitalen Lehr- und Lernhilfen so vielfältig und umfassend, dass die Auswahl nicht mehr aufgrund von Verfügbarkeit, sondern nach Qualitätskriterien stattfinden kann. Ein Kriterium wird dabei zunehmend wichtiger: Die Fäh...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Manuela Raiss / Cornelia Krebs: Computer am Bett? (1-2002)
Computer am Bett? - Das sie jemals Einzug in das Krankenzimmer halten werden ist sehr fragwürdig, denn um die Vorteile auszunützen bedarf es doch viel Zeit für die Anwendung und auch dann tauchen immer wieder Probleme auf. Für den Patienten als auch die Pflegefachkraft oder Arzt stellen sie doch etwas Fremdes dar und sind gegen unsere Gewohnheiten und Praxis- schrieb die London Times 1834 über die Einführung des Stethoskops. Heute ist das Stethoskop aus dem Klinischenalltag nicht mehr weg zu denken. Wird der PC am Bett eine ähnliche Entwicklung nehmen?...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Andreas Lauterbach: Zur Zukunft des e-learning in der Pflegepädagogik (12-2001)
Die erste Euphorie der „schönen neuen Bildungswelt“ ist vorbei. Vor kurzem noch kritiklos gelobt, zeigt sich nun zunehmend, dass Online- Bildung mehr sein muss als eine Adaption von altbewährtem auf ein neues Medium. TeilnehmerInnen in virtuellen Lernwelten zeigen häufig ein Gefühl des Alleingelassen-Seins, beklagen einen Mangel an Kommunikation mit anderen Lernenden und fühlen sich von der Menge der Informationen überladen. Drop-Out-Quoten von zum Teil 80% zeigen, dass sich Wissen – insbesondere in Soft-Skill-Bereichen – nicht ohne weiteres virtuell vermitteln lässt. Für den pflegepädagogischen Kongress "Lernwelten2001" wurde der Versuch unternommen, diese Inha...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Ingo Scheller: Wir werden mit uns selbst konfrontiert - Erfahrungsbezogenes Lernen in der Pflegeausbildung (12-2001)
Der erfahrungsbezogene Ansatz, der hier vorgestellt und begründet wird,ist nicht spektakulär. Er knüpft an Erfahrungen an, die wir alle machen und gemacht haben, und erinnert an Wahrnehmung, Bedürfnisse, Verhaltenswünsc...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Andreas Spiller: Einflussfaktoren und Äußerungsformen von Gewalt in der Pflege (10-2001)
Gewalt ist ein menschliches Phänomen, das im Arbeitszusammenhang Pflege anzutreffen ist. Sie ist beobachtbar und manifestiert sich in einem aktiven oder passiven Handlungsrahmen. Gewalt ist nicht reduzierbar auf Einzelpersonen. Ab wann wird das von Patienten als verletzend erlebte Verhalten zur Begrifflichkeit Gewalt, welche Einflus...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Jong-Duk Kim: Dienstübergabe mit dem Patienten (7-2001)
Unter dem Motto „nicht über den Patienten reden, sondern mit ihm“ ist die neue Form der „Dienstübergabe mit dem Patienten (DÜP) auf den Allgemeinstationen der Un...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Hermann Brandenburg: Angewandte Pflegeforschung – was ist das? (6-2001)
Wenn man mit Praktikern aus dem Pflegebereich über Pflegewissenchaft und Pflegeforschung spreche, dann wird regelmäßig folgende Erwartung formuliert: „Ich weiß nicht, was Pflegeforschung ist, aber irgendwie untersucht sie bestimmte Praktiken und Vorgehensweisen im Pflegealltag und soll dazu dienen, Vors...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Hermann Brandenburg: Pflegewissenschaft und Pflegeforschung in Deutschland (6-2001)
Noch bis in die 90er Jahre wurde zumindest in Deutschland die Legitimation von Pflegewissenschaft und Pflegeforschung2 in Frage gestellt. Wozu ist Pflegewissenschaft eigentlich notwendig? Wo liegt das eigenständige Profil dieser neuen Wissenschaft? Wird Pflegeforschung nicht bereits von anderen Wissenschaften betrieben? Diese Fragen, Problematisierungen und Angriffe sind nicht verschwunden...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Claus Bölicke: Voraussetzungen erfolgreicher Teamarbeit (6-2001)
Aufgrund zunehmender Anforderungen durch Spezialisierung auf der einen und interdisziplinärer Kooperation auf der anderen Seite ist es von Bedeutung, die Patientenversorgung zunehmend teamorientiert zu organisieren. Dabei soll unter Teamarbeit nicht die bloße Summe verschiedener, berufstypischer Leistungen verstanden werden...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Dipl.-Päd. Elisabeth Holoch: Herbarts „pädagogischer Takt“ und reflexives Pflegehandeln (6-2001)
Auch wenn sich die beiden beruflichen Felder „Pflege“ und „Pädagogik“ in ihrem Gegenstandsbereich, ihrer Zielsetzung und ihren Handlungsformen grundsätzlich unterscheiden, so gibt es doch eine Gemeinsamkeit: Berufliche Pflege hat es ebenso wie die Pädagogik mit komplexen menschlichen Situationen zu tun, die über die ausschließliche Anwendung von Standards und Techniken nicht zu bewältigen sind. Für die Bewältigung dieser komplexen Situationen werden stattdessen wissenschaftliche Theorien und Forschungsergebniss...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Barbara Reutlinger: Pflegequalität: Forderungen, Zusammenhänge, Wege der Sicherung (5-2001)
Institutionen im Gesundheitswesen stehen unter einem großen Forderungsdruck von außen, die Effizienz der Pflege und die Pflegequalität zu steigern und auszuweisen. Nach welchen Kriterien die Pflegequalität zu beurteilen sei, ist nicht eindeutig geklärt. Damit steht jedes Krankenhaus auch unter dem Druck, sich einen Begriff von Pflegequalität erarbeiten zu müssen und nach...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Erwin Leth: Pflege im Internet (3-2001)
Keine Erfindung in der Menschheitsgeschichte hat sich so schnell auf dem ganzen Planeten etabliert wie das Internet. Der Siegeszug des neuen Mediums macht vor keinem Bereich des täglichen Lebens halt. In den ärmsten Ländern der Welt, wo es noch nicht übli...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Benno Schanz: Führungsmodelle – Brauchbare Modelle für die Stationsleitung? (2-2001)
Die Stationsleitung nimmt eine, wenn nicht sogar die wichtigste, Schlüsselposition im Krankenhaus ein. Mitarbeitermotivation, Produktivität, Fluktuation, Kompetenzen, Kreativität un...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Prof. Dr. Hermann Brandenburg: Pflege im Spannungsfeld zwischen fachlichen Anforderungen und begrenzten Budgets (8-2000)
In der Pflege bewegen wir uns heute in einem Spannungsfeld zwischen hohen professionellen Ansprüchen einerseits und zunehmender Ökonomisierung andererseits. Nicht zuletzt die Akademisierung und Verwissenschaftlichung der Pflege hat dazu beigetragen, dass ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Dr. Hans-Jürgen Wilhelm: Begegnung in der Altenpflege (4-2000)
Begegnung wird möglich, wenn man gelernt hat, die Welt mit den Augen anderer zu sehen. In diesem Artikel geht es darum, den Weg vom Behandlung- zum Begegnungszentrum zu beschreiben. Ent-scheidend hierbei ist, dass der Bewohner nicht als zu therapierender Patient, sondern als gleichberechtigtes Gegenüber gesehen wird, dem ich nur begegnen kann, wenn ich mir die Mühe m...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Barbara Reutlinger: Burnout beim Pflegepersonal (2-2000)
Dieser Artikel berichtet über eine empirische Studie zum Ausmaß von Burnout und psychosomatischen Beschwerden bei 249 Pflegenden der Bettenstationen eines mittelgrossen Krankenhauses in der Schweiz. Die Daten wurden innerhalb einer Woche bei allen diplo-mierten Pflegenden, mit einer Anstellung von 50% oder mehr mittels validierter und geeichter Fragebogen gesammelt (Maslach und Jack-son 1986; von Zerssen, 1976). Aus der Studie geht hervor, daß 12.1% der Pflegenden über keinerlei emotionale Ressourcen mehr verfügen und 15% eine hohe Tendenz aufweist, sich innerlich von den Kranken zurückzuziehen und zu distanzieren. 57% aller Pfle-genden halten ihre Tätigkeit für beschränkt bzw. gar nicht wirkungs-voll und 33.8% der Pflegenden leiden ziemlich bis stark unter psy-chosomatischen Beschwerden. Schmerzen der Wirbelsäule und Re...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Heidemarie Weber: Pflege auf dem Professionalisierungsweg (2-2000)
Im Alltag der Pflegepraxis ist der Pflegeprozess als Instrument profes-sioneller Pflege noch nicht überall eingeführt. Die Vorstellungen von einem ganzheitlichen Menschenbild, dem das Modell des Pflegepro-zesses entspricht, ist weit vo...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Elke Schäfer: Leitfaden für PraktikantInnen der Rettungsdienstschule (2-2000)
Der vorliegende Artikel befaßt sich mit dem Projekt eines Leitfadens zur Einarbeitung von PraktikantInnen der Rettungsdienstschule in der Zentralen Notaufnahme. Ziel dieses Projektes war sowohl die qualitative Verbesserung der Einarbeitung der PraktikantInnen als auch eine Arbeitsentlastung für die MitarbeiterInnen der Zentralen Notaufnahme. Der Erfolg dieses Projektes ermutigt zur Erschaffung weiterer, ähnlich gelagerter Projekte, um Ausbildungsinteressen nicht nur gerecht zu werden, sondern sie auch in einer qualitativ hochwer-tigen Form ernst zu nehmen....Zu meinen Artikeln hinzufügen


Prof. Dr. rer. nat. Ursula Hübner, Gerold Kammeyer, Helmut Seete, Werner Sander, Johannes Mönter: Modellierung der Benutzeranforderungen am Beispiel eines elektronischen Bestellwesens zwischen Krankenhaus und Apotheke: ein interdisziplinärer Ansatz (1-2000)
Die sachgerechte Umsetzung von Benutzerbedürfnissen in ein lauf-fähiges System leidet oft an Verständigungsproblemen zwischen Ent-wicklern und Nutzern. Dieses Problem kann minimiert werden, wenn die Benutzeranforderungen methodengeleitet erfasst und in Model-len dargestellt werden. Unterschiedliche Methoden aus der objekt-orientierten Softwareentwicklung und der Geschäftsprozessanalyse werden vorgestellt und miteinander verglichen. Es wird die These ver-treten, dass der Anwender sich nicht mit einer natürlichsprachlichen Problembeschreibung und einem Interfacemodell zufriedengeben, sondern aktiv mit dem Entwickler Modelle e...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Andreas Lauterbach: Zitieren von Internet-Quellen (12-1999)
Zu einer ordentlichen Informationsrecherche gehört heutzutage die Suche von relevanten Quellen im Internet. Häufig ist das Suchergebnis mager. Dann stellt sich zumindest das beruhigende Gefühl ein, nichts übersehen zu haben. Doch was tun, wenn die Internet-Recherche wichtige Quellen zu Tage fördert? Dann muss die Quelle zitiert werden. Doch...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Dr. paed. Martin Albert: Professionalisierungs-verständnis von Studierenden der Pflegepädagogik (12-1999)
Die vorliegende Arbeit wurde 1997 als Wettbewerbsbeitrag beim „Förderpreis Krankenpflegeschulen der Robert Bosch Stiftung" eingereicht. Sie wurde mit einem ersten Preis gewürdigt, weil zum Ausdruck kam, dass Leitbildarbeit lebendig gestaltet werden kann und weil eine Schule vorgestellt wurde, in der „konstruktiv darum gestritten wird, wie der Lernort Schule am besten gestaltet wird, wo Fachinhalte praxisgerecht vermittelt werden und die sozialen Kompetenzen nicht nur der Lernenden, sondern auch der Lehrendengefördert werden"....Zu meinen Artikeln hinzufügen


Iris Dietz, Arne Eckhardt: Qualitätsverbesserung durch Qualitätszirkel (11-1999)
Zur Sicherung und Förderung der Qualität im Krankenhaus bilden Qualitätszirkel eine gute Grundlage. Sie bieten Krankenhäusern nicht nur eine interne Kommunikationsverbesserung, sondern auch die Möglichkeit, die Struktur-, Prozeß- und Ergebnissebene weiter...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Lothar Bräutigam: Grundwissen: Software-Ergonomie (10-1999)
Daß Computersoftware nicht nur vom technologischen Aspekt, sondern auch bezüglich der Schnittstelle zum Menschen hin optimiert werden muss, ist eine Binsenweisheit. ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Claus Bölicke, Arne Eckhardt, Christiane Panka, Ulrike Reimann, Susanne Ritter, Birgit Wlosinski: Qualitätssichernde Maßnah-men aus der Sicht Pflegender (10-1999)
In den zahlreichen Pflegestudiengängen deutscher Hochschulen werden eine Vielzahl seminargebundener Forschungsprojekte durchgeführt. Diese Projekte finden häufig noch im „Verborgenen" statt und ihre Ergebnisse gelangen leider nur selten an die Öffentlichkeit. Wir möchten daher allen Studenten Mut machen diesen Schritt zu tun, auch wenn er viel Ausdauer, Energie und manchmal Nerven kostet. Trotz zahlreicher Probleme, von Schwierigkeiten der Konsensbildung innerhalb der Seminargruppe bis hin zu verlorenen Disketten, machten wir dabei lehrreiche Erfahrungen. Auch wenn am Ende nicht alles perfekt ist, freuen wir uns das Projekt und einige seiner Ergebnisse nun vorstellen zu können...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Stefan Schmidt, Waltraut Horch: EDV in der Pflege - Chance zur Professionalisierung und Qualitätsverbesserung (9-1999)
Die ersten Computersysteme wurden von hochqualifizierten und hochmotivierten Wissenschaftlern und Ingenieuren für spezielle Probleme entwickelt, die sie nicht mehr mit der „Hand" lösen konnten. Heutige DV-Systeme sind viel anwenderfreundlicher und wesentlich leistungsstärker, was zu einem breiter...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Kerstin Gerhards, Hilmar Burchardi, Reinhard Hilgers, Norbert Erichsen: Forschung in der Pflege und deutsche Ethikkommissionen (9-1999)
Die Beurteilung und Beratung von Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Pflege gehörte bis zum November 1998 nicht zur satzungsmäßigen Aufgabe lokaler Ethikkommissionen. Durch die Zuständigkeitserweiterung der Ethikkommissionen gewinnt die deutsche Pfle...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Kerstin Gerhards, Hilmar Burchardi, Reinhard Hilgers, Norbert Erichsen: Forschung in der Pflege und deutsche Ethikkommissionen (9-1999)
Die Beurteilung und Beratung von Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Pflege gehörte bis zum November 1998 nicht zur satzungsmäßigen Aufgabe lokaler Ethikkommissionen. Durch die Zuständigkeitserweiterung der Ethikkommissionen gewinnt die deutsche Pfle...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Andrea Jobst, Regina Brandl, Kerstin Springer, Wolfgang Schäfer: Kann EDV das Telefon im Krankenhaus ersetzen? (7-1999)
Unsere Forschungsgruppe hat erkannt, wie wichtig der EDV-Einsatz im Krankenhaus ist. Uns ist durch unsere tägliche Arbeit sehr bewußt, wie schnell sich durch den EDV-Einsatz grundlegende Strukturen und Verhaltensweisen ändern. Ein weiterer Motivationspunkt ist die Gewißheit, daß der Arbeitsplatz im Krankenhaus ohne EDV in Zukunft nicht mehr möglich ist...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Klaus Bock, Horst Prinz und Wolfgang Seibert: Was macht die Qualität der Website eines Krankenhauses aus? (6-1999)
Derzeit gibt es einige Hundert Websites deutscher Kliniken im WWW – die meisten eher bemüht (manche nicht einmal das), wenige wirklich gut. Manchmal stellt sich dem erstaunten Besucher von Websites die Frage, was haben die „Macher" dieser Websi...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Michael Isfort: Moderne Kommunikations-technologie in der Pflegelehre (5-1999)
In diesem Artikel wird der momentane Stand des computergestützten, multimedialen Lehrens an Krankenpflegeschulen anhand eines Ergebnisses einer nichtrepräsentativen Studie bei 21 Schulen dargestellt. Die Bedeutung von Multimedia und Computern für Krankenpflegeschulen wird diskutiert und ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Joachim Kuhlmey: Ethik und Qualität in der Pflege (4-1999)
Die Qualität der Pflege krankt nicht selten unter einer Kollision individueller Bedürfnisse des Hilfesuchenden und der professionellen Meinung. Ethik ist das Nachdenken über s...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Stefan Spycher: Die Berufsverweildauer in der Krankenpflege (4-1999)
Im Kanton Bern wurde zu Beginn der 90er Jahre eine spezielle Ausbildungsentschädigung für über 30jährige Schüler/innen der Pflegeberufe eingeführt. Damit reagierte der Regierungsrat nicht nur auf die entsprechenden Engpässe auf dem Arbeitsmarkt in den 80er Jahren. Er verband damit auch die Hoffnung, daß die älteren Pflegende...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Prof. Dr. Helmut Rüßmann: Das Beweisrecht elektronischer Dokumente (3-1999)
Der Beitrag behandelt das deutsche Beweisrecht elektronischer Dokumente. Er zielt darauf ab, allfällige Mißverständnisse zum deutschen und zu ausländischen Beweisrechten auszuräumen. Sein Fazit ist, daß eine Änderung des deutschen Beweisrechts durch den Gesetzgeber nicht geboten ist und daß die ausdrücklichen Gleichstellungen der elektronischen und der schriftlichen Dokumente in ausländischen Rechten der Üb...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Christoph Richard Zulehner: Digitalisierte Pflege-dokumentation. Aber wie? (3-1999)
Wenn sich die Pflegedirektion eines Krankenhauses dazu entschließt, ein automatisiertes Pflegedokumentationssystem zu installieren, wird nicht selten ein ganz wesentlicher Bereich vergessen. Vielfach sind Marktprodukte nicht in der Lage, eine ganz bestimmte Pflegetheorie od...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Prof. Dr. med. Monika Fröschl: Zukunftsmodell: Gesundheitsförderndes Krankenhaus (2-1999)
Krankenhäuser spielen im heutigen Gesundheitssystem eine zentrale Rolle. Nicht nur als teure Einrichtungen, sondern als Zentren zur Versorgung kranker Menschen. Zudem stellen sie die Verbindung von Forschung und Praxis dar. Derzeit sind die Krankenhäuser ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


H. Weber, M.A., W. Langewitz, Prof. Dr. med., M. Nübling, M.A.: Patientenbefragung (2-1999)
In der hier dargestellten Studie wird ein Fragebogen eingesetzt, der die spezifischen Erfahrungen von Patienten während ihres Krankenhausaufenthal-tes in „Berichten" (reporting-Verfahren) widerspiegelt. Defizite in der Versorgung und Betreuung werden hauptsächlich im Bereich der Information, Aufklärung und Kommunikation durch Ärzte erlebt. Bei den Pflegenden bemängeln vor allem die auf Hilfe angewiesenen Patienten die Versorgungsleistungen. Wenn es um die Mitentscheidung im Diagnose-, Therapie- und Heilungsprozess geht, so wissen weder Ärzte noch Pflege von „ihren" Patienten, ob sie nicht in stärkerem Masse als bisher einbezogen werden wollen. Gleichwohl zeichnet sich ein Trend ab, dass Patienten als kritische „Kunden" mehr ...Zu meinen Artikeln hinzufügen


Prof. Dr. Peter Kaiser: Führungsprobleme im Krankenhaus (1-1999)
Führungsprobleme und Konflikte im Krankenhaus ziehen viele Schwierigkeiten nach sich: Sie stellen nicht nur Qualität und Wirtschaftlichkeit der Patientenversorgung sondern auch Gesundheit und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter in Frage. Sie...Zu meinen Artikeln hinzufügen


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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