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Filiz Küçük: Die Situation pflegender Familienangehöriger von an Demenz erkrankten türkischen MigrantInnen in Berlin – Eine qualitative Studie zur Versorgung im häuslichen Umfeld (6-2010)
Etwa 1,1 Millionen Menschen sind in Deutschland an Demenz erkrankt. Dazu gehören auch hochaltrige MigrantInnen, deren Anzahl in den kommenden Jahren stark zunehmen wird. Bisher kaum untersucht ist der Umgang der Kinder demenziell erkrankter türkischer MigrantInnen mit der Pflege ihrer Angehörigen, die in der Regel im häuslichen Umfeld stattfindet. Von welcher M...

Bettina Müller, Bettina Staudinger: Evaluation eines stationären multimodalen Behandlungskonzepts für Menschen mit Demenz (5-2010)
Demenz ist eine komplexe Erkrankung, die zu zahlreichen Einschränkungen auf kognitiver, motorischer, affektiver und psychosozialer Ebene führt und damit alle Lebensbereiche des Betroffenen beeinträchtigt. Aufgrund der Komplexität der Erkrankung erscheint ein multimodales Therapieprogramm, das Elemente aus verschiedenen Therapieverfahren kombiniert,...
Karin Wolf-Ostermann, Thomas Fischer: Mit 80 in die Wohngemeinschaft – Berliner Studie zu Wohngemeinschaften für pflegebedürftige Menschen (5-2010)
Ambulant betreute Wohngemeinschaften für ältere, pflegebedürftige Menschen sind eine junge Versorgungsform, in die große Erwartungen gesetzt werden. In den letzten Jahren hat diese Versorgungsform große Zuwächse erfahren. Die Angebots- und Bewohnerstrukturen wurden jedoch bislang kaum untersucht. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurden mittels eines standardisierten Fragebogens Angaben von allen in Wohngemeinschaften tätigen Pflegediensten im Land Berlin erbeten. Dabei wurde nach Merkmalen aller Bewohner zu einem Stichtag im Jahr 2006, den Ein- und Auszügen im Jahr 2005 sowie der Personalausstattung und Trägerschaft des in der WG tätigen Dienstes gefragt. Es zeigte sich, dass Bewohner durchschnittlich im Alter von 72 Jahren (Männer) und 80 Jahren (Frauen) in Wohngemeinschaften einziehen und dort mehrheitlich bis zu ihrem Lebensende bleiben. Der Anteil an Personen mit Pflegestufe II ist höher als im Vergleich zur Pflegestatistik, dafür ist der Anteil an Personen mit demenziellen Erkrankungen eher niedriger als in Pflegeheimen. Die Personalausstattung variiert stark zwischen unterschiedlichen Wohngemeinschaft...
Olaf Stoffel: Cohen-Mansfield Agitation Inventory (CMAI) (1-2010)
Der Cohen-Mansfield Agitation Inventory (CMAI) ist ein Assessment zur Einschätzung der Intensität agitierten Verhaltens bei demenziell erkrankten Menschen. 25 (29) Verhaltensweisen werden auf dem CMAI benannt. Auf einer siebenstufigen Skala (Teil A) wird das Ausmaß he...
Daniela Händler-Schuster, Heike Geschwindner, Sandra Oppikofer, Christa Them: Welche Informationen benötigen Erfasserinnen für den Einsatz der Observed Emotion Rating Scale? (1-2010)
Da im deutschsprachigen Raum bisher keine empirischen Ergebnisse im Bedarf einer Schulung mit dem Instrument Observed Emotion Rating Scale (OERS) vorliegen, sollte mit der Untersuchung herausgefunden werden, welche Informationen Erfasserinnen für den Einsatz der OERS benötigen. Die Untersuchung wurde explorativ mit dem methodischen Ansatz der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2003) bei 12 Probandinnen durchgeführt.
Anhand der Ergebnisse wurde ersichtlich, dass der Einsatz der OERS gut vorbereitet werden muss, weil die Einschätzung von Emotionen bei demenzerkrankten Menschen Hintergrundwissen zur Erkrankung benötigt und eine Anpassung der Beobachtenden an die Umgebung Voraussetzung ist. Fern...
Anke Erdmann: Probleme der Messung, Erklärung und Vorhersage der Versorgungs- und Pflegequalität in Heimen für Demenzkranke – Pflege- und wissenschaftstheoretische Überlegungen zur Entwicklung eines Forschungsdesigns für das „Demenz-Leuchtturmprojekt TransAltern“, Teilprojekt „Versorgungs- und Pflegequalität in Haus Schwansen“ (10-2009)
Eines der Ziele des „Demenz-Leuchtturmprojektes TransAltern” ist die Erklärung der hohen Versorgungs- und Pflegequalität im Haus Schwansen, einem Pflegeheim für Demenzkranke in Rieseby (Schleswig-Holstein), aufgrund der dort vorhandenen Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten der Mitarbeiter. In dem vorliegenden Artikel werden für dieses Projekt ein pf...
Elfriede Fritz, Daniela Deufert, Christa Them: Die Ursachen der Kosten von Pflege und Betreuung bei Demenzkranken (3-2009)
Die Zahl der Demenzkranken verdoppelt sich weltweit alle 20 Jahre, wenn nicht neue Therapieformen oder präventive Maßnahmen entwickelt werden. Das Ziel dieses Artikels ist die Darstellung der Ursachen der Pflege- und Betreuungskosten von Demenzkranken. Die Demenz ist der wichtigste Grund für das Entstehen von Pflegebedürftigkeit und in der Folge fü...
Elfriede Fritz, Franco Mantovan, M. Gasser, Christa Them: Nicht-pharmakologische Interventionen
und Schlafstörungen bei
Demenzkranken (6-2008)
Bei Schlafstörungen, die auch als Schlaflosigkeit bezeichnet werden, bestehen
Abweichungen vom gesunden Schlafverhalten. Ca. 40% der an einer Alzheimer-
Demenz Erkrankten entwickeln eine Schlafstörung. Die pflegenden Angehörigen
dieser Patientengruppe sind besonders wegen der Schlafstörungen großen Belastungen
ausgesetzt. Das Ziel dieser Litera...
Thomas Kleina: Wie gestaltet sich die Versorgung demenzkranker Menschen im Krankenhaus? Ergebnisse einer Situationsanalyse in vier Allgemeinkrankenhäusern (E-First!)
...
Burkhard Werner: Das Heim und die Angehörigen
Die Bedeutung des informellen sozialen Netzwerkes bei der Pflege und Versorgung demenzkranker Heimbewohner
Ergebnisse einer empirischen Studie zu Netzwerkgröße und Zeitvolumen von Pflege und Betreuung bei pflegebedürftigen Demenzkranken (4-2008)
Demenzkranke sind die größte diagnostische Einzelgruppe in der stationären
Pflege in der Bundesrepublik Deutschland. Altenpflegeheime haben in der Regel
einen Anteil von 50 Prozent und mehr Demenzkranken unter ihren Bewohnern,
in manchen liegt der Anteil sogar deutlich höher, v.a. dann, wenn sie sich auf
diese Personengruppe spezialisiert haben...
Petra Rullkötter, Frank Winter: Altenpflegeausbildung – auf dem
Weg zu gerontopsychiatrischer
Expertise (10-2007)
Der Artikel stellt den gerontopsychiatrischen Anteil der Altenpflegeausbildung in
den Mittelpunkt. Es wird die Hypothese vertreten, dass dieser Bestandteil auch in
der neu geordneten Ausbildung einen wesentlichen Stellenwert haben muss, um
eine Abgrenzung gegenüber anderen Berufsgruppen zu ermöglichen und damit
den Stand der Altenpflegefachkräf...
Rainer Beckers: Pflegemonitoring: neue Daten für Management, Ausbildung und Forschung (9-2007)
Mit Partnern aus der ambulanten Pflege (Pflegedienste Essen gGmbH, Caritas
Sozialverband Essen, Familien und Krankenpflege e.V. Gelsenkirchen) und der
Forschung (FhG-ISST, Dortmund) erprobt die ZTG GmbH aktuell Lösungen für
ein kontinuierliches Verhaltensmonitoring in der ambulanten Pflege chronisch
kranker Menschen. Ziel dieses Projektes ist e...
Dr. Hans-Jürgen Wilhelm: Gefangene ihrer Wahrheit.
Wenn alles Wahrheit wird, wird die Wüste zum Weg (7-2007)
Im Alltag unterliegen wir unentwegt der irrigen Annahme, dass unsere Wahrheiten
die einzig wahren sind – diese Annahme allerdings ist die Grundvoraussetzung
für gesellschaftliches Handeln. Ein verwirrter Mensch glaubt nun
ebenfalls, dass seine Wahrheit die richtige ist, muss im alltäglichen Handeln aber
immer wieder feststellen, dass die Welt n...
Gerald Gatterer: Multiprofessionelles geriatrisches
Assessment als Grundlage für die
„optimale“ Betreuungsform
im Alter (1-2007)
Die effiziente und individuelle Betreuung von älteren Menschen mit unterschiedlichsten
Erkrankungen setzt diagnostische und therapeutische Maßnahmen verschiedenster
Fachdisziplinen voraus. Insofern erscheint es auch zielführend, das Management dieser Erkrankung multidisziplinär zu gestalten. Nur durch die enge Kooperation zwischen PatientInnen, A...
Dr. Elfriede Brinker-Meyendriesch: Ausgewählte Inhalts- und
Strukturelemente von Wohngemeinschaften, in denen Menschen
mit Demenz leben (4-2006)
Weil Menschen mit Demenz mit zunehmenden kognitiven Einschränkungen und Veränderungen ihrer Persönlichkeit leben müssen, wird für sie Unterstützung im Alltäglichen sowie weitergehende Versorgung durch Dritte notwendig. Bis in die Gegenwart hinein ist dieser Notwendigkeit entweder durch Angehörige zu Hause oder durch Fachkräfte in Altenheimen entspr...
Christine Schulze Kruschke, Anke Steuber: Ich glaube, ich fahre in
die Highlands - Das Phänomen Verwirrtheit in der Familie McKay
(4-2006)
Die vorgestellte Lerneinheit ist inspiriert durch den Roman: „Ich glaube, ich fahre in die Highlands“ von Margaret Forster, in dessen Mittelpunkt Familie McKay und deren an einer Demenz erkrankten Großmutter stehen. Am Beispiel dieser Geschichte können mit der Methode des Szenischen Spiels Pflegephänomene im Zusammenhang mit Verwirrtheit untersucht...
Frank Haastert: Pflegeversicherung und Demenz –
wohin entwickelt sich die
Pflegeversicherung?
(10-2005)
Der nachfolgende Artikel beschäftigt sich mit der Entwicklung der Pflegeversicherung aus dem Blickfeld demenziell erkrankter Pflegebedürftiger. Es wird zuerst der Grundgedanke der Pflegeversicherung und dessen Folgen für Demenzkranke näher beleuch...
Christine Schaubmayr, Thomas Praxmarer, Günter Weiss et al.: Erforschung der Ursachen
von Patientenstürzen
im Krankenhaus (3-2005)
Mithilfe einer Kontrollgruppen-Studie wurde die wechselseitige Abhängigkeit,
welche zwischen verschiedenen Patientenfällen und -variablen besteht, analysiert.
Dabei haben sich deutliche Resultate bei jenen Patienten ergeben, die an
neurologischen Defiziten und Demenz leiden. Außerdem ist die „Kollaps-Gruppe“
durch einen signifikant niedrigen Hä...
Frank Arens: Umgang mit Emotionen in der
Pflege von dementierenden
alten Menschen (12-2004)
Die Kommunikation mit Menschen mit Demenz stellt ganz besondere Herausforderungen an Pflegende in Einrichtungen der stationären und ambulanten Alten- und Krankenpflege. Dies hängt zum einen mit dem Abbau von verbaler Sprachfähigkeit und Sprachverständnis aufgrund der dementiellen Erkrankungen zusammen (vgl. Schecker 1998). Zum anderen sind es die v...
Friederike Störkel, Marcellus Bonato: Evidenzbasierte Pflegepraxis und
-forschung am Beispiel der
Studiengänge Pflegemanagement
und Pflegepädagogik an der
Fachhochschule Münster (9-2004)
Evidenzbasierte Pflegepraxis meint die Integration von individueller pflegerischer
Expertise mit der bestmöglichen externen wissenschaftlichen Evidenz. Dabei verstehen
die Autoren Evidence-based Nursing (EBN) nicht als eine neue Methode
per se, sondern vielmehr als eine Haltung und eine grundsätzliche Herangehensweise
an Themen in der Pflegeaus...
Prof. Dr. Burkhard Werner: Das pflegerelevante soziale
Netzwerk demenzkranker
alter Menschen (7-2004)
Seit Jahrzehnten steigt die Zahl Demenzkranker in allen entwickelten Ländern,
insbesondere in solchen mit wachsender Altenbevölkerung. Der Anstieg ist rein
demographisch bedingt, da das Risiko, an einer der verschiedenen Demenzformen
zu erkranken, exponentiell in jeweils höheren Altersgruppen ansteigt. Unter
Herausrechnung des Effektes des zune...
Dr. Bettina Schmidt: Pflegebedarf bei dementen alten Menschen – Welche Konzepte hält die Pflegewissenschaft bereit? (6-2001)
Immer öfter berichten die Medien über die „Alzheimer-Krankheit“ und „Demenz“, immer häufiger werden Fachtagungen und Seminare zu diesem Thema abgehalten. Inzwischen sind in der Bundesrepublik weit über eine Million Menschen von dieser Alterskrankheit betroffen; die Vorstellung, auch einmal mit einem schleichenden geistigen Verfall konfrontiert zu w...
Stefan Riegel: 5. Medizinfilmtag in Lübeck – ein Beitrag der Pflege (5-2000)
Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte der Medizinischen Universität zu Lübeck gab es eine Anfrage bezüglich einer Mitarbeit am 5. Medizinfilmtag. Der Titel des Film tages lautete: „Die Bedeutung von Ern...
Pflegedokumentation: Neue Arbeitshilfe ist da
Studie: Es herrscht ein chronischer Pflegemangel im Krankenhaus
Förderpreis der Marseille-Kliniken für herausragende wissenschaftliche und konzeptionelle Arbeiten aus den Bereichen der Pflege und Gerontologie
DNGfK öffnet sich Pflegeeinrichtungen nach SGB XI
Pilotprojekt zur Unterstützung Gesundheitsfördernder Maßnahmen geplant






