Ausgabe Februar 2010



Der Schwerpunkt des Februar-Heftes 2010 von Die Schwester/Der Pfleger ist dem Thema Mangelernährung. In dem ersten Beitrag werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man die Lust aufs Essen wecken kann. Daran anschließend werden Becher und Spezialbestecke vorgestellt. Der Ernährungsstandard, den ein Klinikbetreiber in seinen Pflegeeinrichtungen eingeführt hat, ist Thema eines weiteren Beitrages. In dem Pro- und Contra-Artikel wird die Frage erörtert, ob es angesichts des Fachkräftemangels eine leistungsabhängige außertarifliche Bezahlung notwendig wird. Es schließt sich die dritte Folge der Artikelserie „Beratungsgespräche in der Pflege“ an, in der es um eine Gesprächssituation in einer psychiatrischen Klinik geht. Der zweite Teil der Ausführungen zum Thema „Harninkontinenz im Alltag der Betroffenen“ folgt. In einem weiteren Beitrag wird das erste Handeln bei Komplikationen, die bei einem Enterostoma auftreten können, beschrieben. Die Wohnbereichsleitung eines Pflegeheimes äußert sich in einem Interview zur Mobilitätsförderung im Pflegeheim. Die neue Hamburger Pflegefachkräfte-Berufsordnung wird vorgestellt. Die elektronische Leistungserfassung in einer Reha-Fachklinik wird als ein ökonomisch nutzbringendes Instrument vorgestellt. In einem Beitrag wird über den Versuch einer Universitätsklinik in einem Ballungsgebiet berichtet, mit einem außertariflichen Vergütungsmodell ausreichend Personal für die Intensivstationen zu rekrutieren. Die Entlastung pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz ist Thema eines weiteren Beitrages. Der interdisziplinäre Studiengang „Wundmanagement“ an der Paracelsus Private Universität Salzburg wird vorgestellt. Die Arbeitsgemeinschaft „Praxisanleiter NRW“ macht in einem Beitrag auf die kritische Situation in der praktischen Anleitung der Auszubildenden in den Pflegeberufen aufmerksam. In einem Beitrag wird herausgestellt, dass Zusatzqualifikationen dazu beitragen können, die Herausforderungen im Klinikalltag besser zu bewältigen. In einem juristischen Beitrag wird auf die Bedeutung einer ordentlichen Hände und Hautdesinfektion hingewiesen.


Das Februar-Heft 2010 der Pflegezeitschrift wird durch Ausführungen zur Wohnberatung für Menschen mit Demenz eingeleitet. Es schließen sich Beiträge zur Problematik der angemessenen Ernährung von Menschen mit Demenz an. In einem ersten Beitrag werden Mythen und Hypothesen zur Frage beleuchtet, inwieweit sich einer Demenz durch gesunde Ernährung vorbeugen lässt. In einem weiteren Beitrag wird die Schwierigkeit diskutiert, wie Pflegende einerseits die autonome Entscheidung des alten Menschen, nicht mehr essen zu wollen, respektieren und andererseits ihrer Fürsorgepflicht nachkommen können, das Grundbedürfnis des Menschen nach Ernährung zu befriedigen. Im Weiteren wird das Ernährungsmanagement als multiprofessionelles, interaktives Handlungsfeld beschrieben. Ein Assessmentleitfaden für Schluckstörungen nach akutem Schlaganfall wird beschrieben. Die Zusatzqualifikation „Rehabilitationspflege“ wird vorgestellt. In einem weiteren Beitrag werden Möglichkeiten beschrieben, die Verbreitung von MRSA zu vermeiden – und die Notwendigkeit betont, dies auch zu tun. Thema eines juristischen Beitrages ist die Betriebsratswahl. Stress und Burnout ist ein weiteres Thema. In der Rubrik „Pflegewissenschaft“ wird die Bedeutung des pflegerischen Assessments von neurogener Dysphagie bei Patienten mit akutem Schlaganfall hervorgehoben. Der abschließende Beitrag enthält einen Rückblick auf sechs Jahre nach der Implementierung eines schulinternen Curriculums gemäß der NRW-Richtlinie.


Der erste Beitrag Februar-Heftes 2010 von Heilberufe beschäftigt sich mit dem Leben nach der Operation eines Rektumkarzinoms – Sexualität und Stoma. In dem sich anschließenden Beitrag geht es um die Betreuung von Patienten mit Hirnmetastasen. Die Volkskrankheit Depression wird als Herausforderung für das Gesundheitswesen beschrieben. In dem sich anschließenden Beitrag wird die Rolle der Pflege in einer Depressionsstation bedacht. In einem Beitrag wird die mehrdimensionale Rolle von Homecare-Einrichtungen und -anbietern für die Palliativversorgung beschrieben. Das PflegeKolleg enthält den zweiten Teil der Ausführungen zur Aromapflege. Gewalt in der Pflege bleibt ein Dauerthema; es wird über ein Projekt zur Gewaltdeeskalation berichtet. In einem juristischen Beitrag geht es um die Frage der Legalität des Einsatzes von Pflegenden aus Osteuropa im häuslichen Bereich. In einem mit „Nebenjob Altenhilfe“ überschriebenen Beitrag wird die kritische Situation in der Altenhilfe diskutiert, die dadurch entsteht, dass aus Kostengründen das Qualifikationsniveau in der Altenhilfe immer weiter gesenkt wird und gleichzeitig qualifizierte Mitarbeiter aus Frust den operativen Bereich der Altenhilfe verlassen. Anschließend werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man Personal binden kann. In der Serie „Weiterbildung“ wird die Weiterbildung zum Pflegeexperten für integrative Rehabilitation vorgestellt.


Drei Beiträge des Februar-Heftes 2010 der Altenpflege greifen Aspekte der Pflegeplanung auf – u. a. wird das Projekt „Kundenorientierte Pflegeplanung“ vorgestellt, und es wird die besondere Situation in Kurzzeitpflegeeinrichtungen bedacht. Das Altenpflege-Kolleg enthält den zweiten Teil der Ausführungen zur Harninkontinenz. In dem Pro- und Contra-Artikel wird die Berechtigung von Notlügen in der Demenzpflege erörtert. In der Artikelserie „Pflegedienstleitung“ wird die Balanced Scorecard vorgestellt, ein Berichtsbogen, der die PDL in ihrer täglichen Arbeit unterstützt und notwendige Korrekturen in kürzester Zeit ermöglicht. Die Grundsatzstellungnahme des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes der Krankenkassen zur „Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz“ wird vorgestellt. In einem weiteren Beitrag wird hervorgehoben, dass bei der Umsetzung des Expertenstandards „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ Fachkenntnisse bei dem Personal von entscheidender Bedeutung sind. In dem medizinischen Beitrag wird das Immobilitätssyndrom nach einem Schlaganfall erläutert. Die Problematik von Arbeitszeugnissen ist Thema des juristischen Beitrages.


In dem ersten Beitrag des Februar-Heftes 2010 der Kinderkrankenschwester wird die Problematik der sog. Nackt-Scanner an Flughäfen aufgriffen (wobei sich die Relevanz für die Angehörigen der Pflegeberufe im Allgemeinen und der Kinderkrankenpflege im Besonderen nicht wirklich erschließt). Im zweiten Beitrag wird die Struktur des Rettungsdienstes in Deutschland beschrieben. Der dritte Beitrag enthält Anmerkungen zum Thema „Patientenverfügung“. Im Vierten Beitrag ist eine Projektarbeit dokumentiert, in der eine Weiterbildungsteilnehmerin ein Ausbildungskonzept mit Lernaufgaben zur Förderung der Handlungskompetenz im Umgang mit Familien entwirft. Im fünften Beitrag geht es um die Entscheidungsfindung an der Grenze zur Lebensfähigkeit bei extrem Frühgeborenen. Um Cannabis als Medizin – ein Rauschgift als Heilmittel – geht es im sechsten Beitrag. Thema des siebten Beitrages ist die familienorientierte Betreuung in der Neonatologie. Im letzten Beitrag wird über die juvenile Fibromyalgie informiert.


Die ersten Beiträge des Heftes 1/10 von Psych.Pflege Heute sind dem Thema „Selbsthilfe“ gewidmet. In dem ersten Beitrag wird der Frage nachgegangen, wie Hoffnung, die als Voraussetzung einer Heilung bei psychischen Erkrankungen angesehen wird, gefördert werden kann. Unter der Überschrift „Merkmale guter psychiatrischer Pflege und Betreuung“ werden neue Konzepte der psychiatrischen Pflege vorgestellt. Es schließt sich ein Interview mit der Übersetzerin eines Selbsthilfe-Ratgebers an. Nach dem Schwerpunkt wird in einem Beitrag erörtert, wie die Anwendung der Prinzipien der narrativen Therapie durch das Pflegepersonal Patienten helfen kann, ihre persönliche Erzählung neu zu schreiben (to re-author) und sie von einer „problemdurchtränkten” in eine „annehmbarere” Geschichte zu verwandeln. Ein weiterer Beitrag beschreibt, wie systemische Teamsupervision Beiträge zur Burnout-Prophylaxe im psychiatrischen Krankenhausalltag leisten kann. In dem Beitrag „Einfühlsame Gesprächsführung in der Pflege“ werden die Grundzüge einer Gewaltfreien Kommunikation Marshall B. Rosenberg beschrieben, die auf dem personenzentrierten Ansatzes von Carl Rogers basiert. Die Autoren des letzten Beitrages beschreiben die positiven Auswirkungen der Einführung eines Regionalen Psychiatriebudgets (RPB) in ihrer Klinik.


Das Heft 1/2010 von Pflege & Gesellschaft widmet sich schwerpunktmäßig der Personalsituation im Pflegebereich der Krankenhäuser. Im ersten Beitrag werden die Auswirkungen des DRG-Systems auf die Arbeitssituation im Pflegebereich untersucht. Die Personalbemessung im Krankenhaus ist Thema des zweiten Beitrages. Der dritte Beitrag enthält eine Analyse empirischer Studien in den USA zur den Auswirkungen von DRGs als Entgeltsystem auf die Handlungsebene der Pflegenden im klinischen Akutbereich. Im Weiteren wird in einem Beitrag die Bedeutung klinischer Pflegewissenschaft für eine forschungsbasierte Praxisentwicklung untersucht. Ethische Überlegungen zum Status des Expertenwissens in der Pflege sind Thema eines Beitrages. Der letzte Beitrag beschäftigt sich mit herausforderndem Verhalten bei Personen mit demenziellen Veränderungen aus der Perspektive von Pflegenden.



Das Februar-Heft 2010 von PflegeRecht wird durch den ersten Teil einer umfangreicheren Arbeit zum Thema „Public Health mit dem Fokus Gesundheitsförderung und Prävention im europäischen Vergleich“ eröffnet.

Im Weiteren werden aktuelle Urteile zu Konfliktfeldern der pflegerischen Praxis vorgestellt und kommentiert:

·                Zur Kündigung einer Altenpflegerin, die sich nicht adäquat um eine gestürzte Bewohnerin gekümmert hat

·                Dreiwöchige Klagefrist im Kündigungsschutzverfahren ist auch bei Unkenntnis der Schwangerschaft einzuhalten

·                Bewohner einer Einrichtung der Behindertenhilfe haben Anspruch auf Leistungen der häuslichen Krankenpflege

·                Kein Anspruch auf Entschädigungsleistung wegen einer Berufskrankheit bei fehlender Vermeidung der Gefahrenstoffe

·                Kein wirksames Drei-Zeugen-Testament bei möglicher Beiziehung eines Notars

·                Keines Kontrollbefugnisse von Besuchskommissionen nach PsychKG in Altenpflegeeinrichtungen

 

 



Das Heft 1/10 von Pflege wird durch eine Fallstudie zur praktischen Anwendung der Selbstpflegedefizit-Theorie bei einem Patienten mit neuroendokrinem Karzinom des Duodenums eingeleitet; es schließen sich zwei pflegewissenschaftliche Kommentare zu der Fallstudie an. In einem weiteren Beitrag wird der pflegerische Beitrag zur Identifizierung von Risikofaktoren für Kindesmisshandlung und –vernachlässigung dargelegt. Im dritten Beitrag wird eine Theorie der Dependenzpflege, ein konzeptioneller Rahmen für die Einschätzung, Stärkung und Förderung elterlicher Kompetenzen vorgestellt. Im letzten Beitrag wird über die Selbstsorge und ihre Beziehung zur Pflege reflektiert.

 

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