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Programm

Wenn vom 23.-24. November 2006 in Regensburg der wissenschaftliche Kongress für Humor und Theaterpädagogik in der Pflege (Veranstalter: Fachzeitschrift PrInterNet) stattfindet, erwartet die Teilnehmer/-innen ein Kongress mit vielen Facetten:

In Hauptvorträgen stellen nahmhafte Referent/innen aus verschiedenen europäischen Ländern den aktuellen Stand der Thematik vor. In Workshops an beiden Kongresstagen besteht die Möglichkeit zur intensiven und vertieften Bearbeitung einzelner Fachthemen. In den Kurzvorträgen stellt der wissenschaftliche Nachwuchs innovative Projekte vor. Die Posterausstellung informiert schnell und übersichtlich über wissenschaftliche Projekte rund um die Thematik in Europa. Abgerundet wird der Kongress von einem touristischen Programm.

Hier können Sie das Programm als PDF-Datei öffnen

 

Vorträge 1. Tag:

9.15 Pello, Clown, Schweiz: Weissclown mit Trompete „La Strada“

9.30 Michael Trybek, Österreich: Humor und Beziehungen in der Pflege – ein „etwas anderes“ Pflegeprojekt

10.15 Rolf D. Hirsch, Deutschland: Ohne Gewalt – mit Humor: Bewältigung von Krisensituationen!?

11.00 Kaffeepause

11.30 Elisabeth Makepeace, Deutschland: Das Clinic-Clown-Konzept – Vortrag mit praktischen Übungen: Ein Lachen schenken

12.10 Pello, Clown, Schweiz: Intermezzo

12.15 Sieglinde Siegel, Deutschland: Da hört der Spaß auf! - oder fängt gerade erst an? Humor und pflegerische Beziehungen

13.00 Mittagspause

14.00 Clown Pello, Schweiz: Humor im Arbeitsalltag / Der pflegende und der gepflegte Humor: Ein Clownseminar für Einsteiger (1)

15.30 Kaffeepause

16.00 Clown Pello, Schweiz: Humor als Schwimmring auf dem Strom des Alltags: Ein Clownseminar für Einsteiger (2)

17.30 Ende des ersten Tages

Workshops 1. Tag:

11.30 – 13.00 Workshop I: Humorkonzept und Theaterpädagogik. Uta Wedemeyer, Deutschland: Das integrative Humorkonzept: Ein Workshop für mehr Leichtigkeit in der Arbeit mit älteren und demenziell erkrankten Menschen

11.30 – 13.00 Workshop II: Humorkonzept und Theaterpädagogik. Doris Eberhardt, Deutschland: Pflegegeschichte lebendig werden lassen – Theaterarbeit um Pflegeunterricht

14.00 – 15.30 Workshop III: Clinic-Clownerie und Humorkonzept Stefan Schiegl, Clinic-Clowns: Die Kunst zu stolpern: Clinic-Clown in Kinderklinik und Altenpflege. Workshop für AnfängerInnen

14.00 – 15.30 Workshop IV: Humorkonzept und Theaterpädagogik. Doris Eberhardt, Deutschland: Pflegegeschichte lebendig werden lassen – Theaterarbeit um Pflegeunterricht

16.00 – 17.30 Workshop V: Clinic-Clownerie und Humorkonzept. Uta Wedemeyer, Deutschland: Das integrative Humorkonzept: Ein Workshop für mehr Leichtigkeit in der Arbeit mit älteren und demenziell erkrankten Menschen

16.00 – 17.30 Workshop VI: Clinic-Clownerie und Humorkonzept. Stefan Schiegl, Clinic-Clowns: Die Kunst zu stolpern: Clinic-Clown in Kinderklinik und Altenpflege. Workshop für AnfängerInnen

 

Vorträge 2. Tag:

9.15 Andreas Lauterbach, PrInterNet: Begrüßung, Einführung

9.30 Iren Bischoffberger: Humor trotz(t) allem: Humor in der Pflege

10.15 Christian Heeck: Humor in der Sterbebegleitung

11.00 Kaffeepause

11.30 N.N.: Humor- und Theaterpädagogik in der Pflegeausbildung

12.15 N.N.: Humor- und Theaterpädagogik in der Pflege

13.00 Mittagspause

14.00 Forumtheater Agorã: Forumtheater als handlungsorientierte Methode, welche auf spielerische Weise den Ernst des Lebens auf die Probe stellt. (1)

15.30 Kaffeepause

16.00 Forumtheater Agorã: Forumtheater als handlungsorientierte Methode, welche auf spielerische Weise den Ernst des Lebens auf die Probe stellt. (2)

17.30 Ende der Veranstaltung

Workshops 2. Tag:

10.30 – 11.00 Workshop I: Humor in der Pflege Teil I. Iren Bischoffberger: Humor trotz(t) allem

11.00 – 11.30 Kaffeepause

11.30 – 13.00 Workshop I: Humor in der Pflege Teil II. Iren Bischoffberger: Humor trotz(t) allem

11.30 – 13.00 Workshop II: Humor in der Sterbebegleitung. Christian Heeck

11.30 – 13.00 Workshop III: Titel steht noch nicht fest. Evi Bossle, Deutschland:

ReferentInnen / WorkshopleiterInnen:

Pello: Pello ist seit 30 Jahren als Clown in dieser Welt unterwegs. Liebevoll ist er gesunden und kranken Menschen begegnet und hat mit seinem „Konzept Humor“ in klinischen und pädagogischen Einrichtungen und an unterschiedlichsten öffentlichen und privaten Arbeitsplätzen beachtliche Erfolge erzielt. Pello im Internet: www.pello.ch

Michael Trybek: Aktions-Vortrag SCHLUSS MIT LUSTIG? Humor als Kompetenz und Ressource in der Pflege und Therapie. Persönlichkeitsentwicklung. Perspektivenwechsel. Lebensqualität!

Uta Wedemeyer: Das integrative Humorkonzept stellt Ihnen in Theorie und Praxis vor, wie Sie Ihren Humor bewußt wahrnehmen und in ihren beruflichen Alltag integrieren können. Dieses wirksame „Medikament“ ist jederzeit rezeptfrei verfügbar!

Stefan Schiegl: In einfachen Übungen und Improvisationen beschäftigen wir uns mit den verschiedenen Spielmöglichkeiten des Clowns in Kinderkrankenhäusern und in Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen. Der Kurs ist sowohl für Clowns Anfänger sowie auch für bereits Fortgeschrittene geeignet.

Iren Bischoffberger: „Hier wird nicht gelacht, hier geht es den Menschen schlecht.“ sagte eine Vorgesetzte einmal zu mir. „Stell dir vor, du bist krank, und keiner hat Humor.“ meinte später ein Patient zu mir. Er sprach aus, was schon lange in mir schlummerte. Krankheit ist kein Grund für ein Leben ohne Humor. Ganz im Gegenteil - kranke Menschen möchten mit Schmunzeln, Frotzeln, Necken, Lachen, Kichern umgeben sein - wie Sie und ich. Fortan wollte ich an der Vision eines heiteren Gesundheitswesens arbeiten, ganz nach dem Motto: Achtung! Humor kann Ihrer Krankheit schaden!

Forumtheater ist eine Theatermethode, bei welcher am Graben zwischen Publikums- und Bühnenraum gearbeitet wird, mit dem Ziel, diesen zu überwinden. Durch die Darstellung von Variationen zwischenmenschlicher oder sozialpolitischer Konfliktbereiche wird ein Dialog aufgebaut und zur Debatte angeboten. Lösungsansätze, welche nicht auf der Grundlage von Ideologien entwickelt werden, sondern aus dem Kontext des betroffenen Forums kommen, werden erarbeitet und spielend einer Realitätsprobe unterzogen.

Doris Eberhardt: Im Spiel werden Handeln, Denken, Verhalten und Fühlen von verschiedenen Menschen in der Pflegegeschichte schrittweise rekonstruiert und interpretiert. Dieses Vorgehen eröffnet den Lernenden einen individuellen Zugang zum Thema und lässt verschiedene Perspektiven der historischen Entwicklung des Berufsbildes erlebbar und nachvollziehbar werden.

Christian Heeck: ist freier Maler, Plastiker und Kunstvermittler. Seit 1992 Kulturreferent des Universitätsklinikums Münster, Modellprojekt „Kultur imPulse“ im Krankenhaus. Ausstellungen im In- und Ausland. Buchautor. 1988 Mitgründung des Instituts für Kunst, Kultur und Gesundheit, ars vivendi e.V. Installationen, Multi-Media-Projekte, Hörfunk, TV-Beiträge (u.a. „Bilderfluten“, Museumsfilme für den wdr Dortmund).

 

 



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