PrInterNet Peer Review System PPRS. Eintrag vom 03.09.2010 / 12:04:47
| Titel des Beitrags |
Unterschiede im Abbau kognitiver Leistungsfähigkeit zwischen im Altenheim und in der häuslichen Umgebung Gepflegten |
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| Einsendedatum |
01.09.2009 (vor 367 Tagen) |
| Artikelbeschreibung |
Die vorliegende Studie konnte erstmals empirisch nachweisen, dass Unterschiede im Bereich der kognitiven Leistungsfähigkeit und der Depressivität zwischen Menschen, die im Altenheim leben und Menschen, die zu Hause gepflegt werden über einen Zeitraum von drei Jahren immer deutlicher werden. Dazu wurden vergleichbare Gruppen von 42 zu Hause und 56 im Altenheim gepflegten Senioren von 69 bis 94 Jahren im Jahresabstand mit derselben Testbatterie untersucht. Die Unterschiede zwischen den Gruppen und den Verläufen innerhalb der Gruppen waren statistisch hoch signifikant, wobei die Altenheimbewohner in allen Testverfahren einen erheblich stärkeren Leistungsabfall zeigten. |
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Reviewer 1
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Reviewer 2
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Liebe Autoren!
Nach Durchsicht des Artikels ist aus meiner Sicht zu resümieren, dass dieser leider nicht zur Veröffentlichung geeignet ist. Als Begründung sind vor allem methodische Unklarheiten anzuführen, die ich kurz skizzieren will.
Der Artikel enthält anstatt einer konkreten Beschreibung des untersuchten Problems nur eine Einleitung und beschreibt das Problem dort nur sehr marginal und ohne suffizienten Rückgriff auf die aktuelle Literatur. Das Literaturverzeichnis ist in diesem Zusammenhang zudem quantitativ sehr übersichtlich.
Im kurzen Methodenteil können die dort angegebenen Informationen nicht als ausreichend zur Charakterisierung der Stichprobe herangezogen werden. Hier fehlen Angaben zu Vorerkrankungen, Pflegebedarf, Umfeld etc. der Patienten die dem Leser einen klaren Einblick in die Stichprobe geben.
Die zwingend notwendige, konkrete Hypothesenformulierung fehlt völlig, es werden lediglich Vermutungen ausgesprochen, die miteinander verzahnt werden, aber in dieser Form nicht als Hypothese testbar sind.
Ebenso ist der Artikel inhaltlich nicht stringent und neigt zu Mutmaßungen. Nachdem zuvor geäußert wird, dass eine Auswertung der Befragung der Pflegenden, Angehörigen und Hausärzte quantitativ nicht möglich ist, erfährt der Leser erst in der Diskussion, dass sich die Ergebnisse der Patienten mit qualitativen Ergebnisse aus der Befragung decken. Darauf wird jedoch zuvor kein Bezug genommen und ist im vergleich auch nicht statthaft. Die erwähnten qualitativen Ergebnisse sind nicht nachvollziehbar, da sie nicht ausgeführt werden.
Die Aussagekraft der Signifikanzen (hochsignifikante Ergebnisse gibt es eigentlich nicht auch wenn es oft in Veröffentlichungen so geschrieben wird) ist aufgrund der vorangegangenen Ausführungen so sehr eingeschränkt, dass sie nicht zur Veröffentlichung dienen sollten.
Fazit: Aufgrund der häufigen methodischen Unklarheiten, war der Artikel daher abzulehnen.
Ihr Reviewer- |
| Verlaufsprotokoll / Anmerkungen |
erstes Gutachten eingetroffen: 30.12.2009
Autor Reviewstand mitgeteilt: 30.12.2009 |
| Status der Datei |
Nicht zur Veröffentlichung angenommen
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Unverbindlicher Veröffentlichungtermin: Ausgabe - | (Änderungen möglich) |
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