PrInterNet Peer Review System PPRS. Eintrag vom 03.09.2010 / 12:01:06
| Titel des Beitrags |
Ergebnisqualität zum Thema Sturzgefährdung – Entwicklung einer Messung zur Optimierung der (Pflege)praxis |
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| Einsendedatum |
04.08.2009 (vor 395 Tagen) |
| Artikelbeschreibung |
Stürze besonders älterer Patienten im Spital sind ein häufiges und oft schwerwiegendes Problem. Viele Kliniken haben zur Reduktion der Sturzgefährdung und deren Folgen Sturz-konzepte oder – massnahmen entwickelt und eingeführt. Der Verein Outcome als Anbieter wissenschaftlich fundierter Ergebnismessungen verschiedenster Schwerpunkte für Akutklini-ken entwickelte im Rahmen der Kategorie „Pflegediagnose-abhängigen Messthemen“ die Messung „Sturzgefährdung“. Diese soll Informationen liefern, um die Qualität der interdis-ziplinären Leistungen im Bereich der Sturzgefährdung beziehungsweise der Sturzprävention abzubilden und damit Rückschlüsse auf Strukturen und Prozesse ermöglichen. Die Arbeits-schritte der Entwicklung, sowie die Methoden und Ergebnisse bis zum Vorliegen eines vali-den und reliablen Instruments werden in diesem Artikel aufgezeigt. |
Kommentar für Autor
Reviewer 1
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Folgende Punkte sollen vor einer Veröffentlichung dringend Überabeitung finden:
a) Abstract übersetzen
b) Insgesamt bedürfen das methodische Vorgehen sowie die Operationalisierung der Forschungsfragen einer näheren Erläuterung.
c) Nähere Bescheibung Experten
d) Welcher Korrelationskoeffizient wurde berechnet?
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Kommentar für Autor
Reviewer 2
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Obwohl das Thema dieser Arbeit für viele Leser von Interesse ist, entspricht die hier vorliegende Arbeit leider nicht den wissenschaftlichen Ansprüchen der Zeitschrift Pflegewissenschaft.
So werden im Abstract die Forschungsfragen nicht explizit genannt, außerdem fehlen wichtige Informationen zur gewählten Methodik. Trotz dem im Abstract nur begrenzten Platz, sollte sich der Leser gerade diesbezüglich einen ersten Eindruck verschaffen können.
Die englische Übersetzung ist dringend überarbeitungsbedürftig.
Die Aussage „Die Arbeitsschritte bis zum Vorliegen eines validen und reliablen Instruments werden in diesem Artikel aufgezeigt“ ist vom Wissenschaftsverständnis etwas irritierend. Entweder werden die Instrumentenentwicklung und/oder deren Testung beschrieben. Wie aber gerade bei einer Instrumententestung das Ergebnis (relable und valide) schon im Vorfeld feststehen kann, bleibt unklar!
Insgesamt bedürfen das methodische Vorgehen sowie die Operationalisierung der Forschungsfragen einer näheren Erläuterung. Insgesamt leidet die Arbeit an mangelnder Nachvollziehbarkeit.
So werden beispielsweise weder die Qualifikation noch die Anzahl der interdisziplinären Experten erwähnt, noch wird näher ausgeführt, wie „Items gesammelt und bewertet“ wurden. So fehlt in diesem Kontext die Beschreibung der Literaturrecherche sowie relevante Literatur.
Warum auf bestehende Risikoeinschätzungsinstrumente verzichtet wurde, ist so für den Leser nicht nachvollziehbar erläutert.
Völlig unklar bleibt auch, wie aus den klinischen Merkmalen eine Sturzgefährdung ermittelt werden soll?
Inwieweit ist eine Vergleichbarkeit gegeben, wenn die Sturzgefährdung sowohl klinisch als auch mit einem Instrument (welchem?) eingeschätzt wird?
Im Abschnitt „Statistische Überprüfungen“ fehlen wichtige zentrale Angaben.
Inwieweit ist beispielsweise die Überprüfung auf signifikante Korrelationen zwischen zwei Variablen geeignet, um die Frage nach der Validität zu beantworten? Welcher Korrelationskoeffizient wurde überhaupt berechnet?
Die für den Leser mangelnde Nachvollziehbarkeit zieht sich leider durch die ganze Arbeit: „Es zeigte sich ein homogenes Bild“ Was genau soll das heißen? Wie sieht das abschließend getestete Instrument aus?
Auch bezüglich der Aussage „Beobachterpaare stuften insgesamt 91 Patienten ein“ fehlen zentrale Informationen.
Berechnung der Fallzahl: Welche Unterschiede sollten aufgezeigt werden? Welche Hypothesen sollten überprüft werden?
Bei dem Ziel, mehrer Einrichtungen innerhalb eines Benchmarks zu vergleichen, bleibt unklar, warum sich die Signifikanzteste ausschließlich auf den Vergleich zweier Häuser beziehen.
Insgesamt bleiben viele zentrale Fragen offen, so dass die hier dargestellten Ergebnisse und Informationen wenig belastbar sind und daher zur Erweiterung des Body of knowledge innerhalb der wissenschafltichen Community nur sehr bedingt beitragen.
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| Verlaufsprotokoll / Anmerkungen |
erstes Gutachten eingetroffen: 11/10/2009 |
| Status der Datei |
Artikel in Warteschleife
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Unverbindlicher Veröffentlichungtermin: Ausgabe - | (Änderungen möglich) |
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